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Auf dem Weg zu einem anderen Kontinent...

11.07.2010 | Bilder6 | Kommentare0 | Neuseeland 
Auf dem Weg nach Rio de Janeiro haben wir zwei Lay-Over: zunächst sind wir von Fiji nach Auckland, Neuseeland, geflogen. Ich war total aufgeregt, weil ich so...

...verliebt in Australien bin, was ja bekanntlich voll von den ganzen Kiwis aus Neuseeland ist :) Ich kriege jetzt schon wieder Tränen in die Augen, nur weil ich von Neuseeland und Australien erzähle.. :( Ich habe mich wirklich noch nirgends so sehr Zuhause gefühlt, wie Down Under. Und dabei mache ich eigentlich keinen Unterschied zwischen Neuseeland und Australien. Muss man auch nicht. Neuseeland, Auckland jedenfalls, sieht aus wie Australien. Hört sich an, wie Australien. Ist voll von Australiens Einwohnern, den Chinesen. Einziger Unterschied: obwohl die Sonne schien, war es DERART EISEKALT, dass wir wirklich verflucht haben, unsere UGG Boots bereits nach Hause geschickt zu haben! Wirklich, es war so kalt, ich konnte keines meiner Körperteile mehr spüren nachdem wir 10 Minuten auf den Bus gewartet haben. Es war um die 13 Grad und ich frage mich, wie ich jemals wieder, nach einem halben Jahr leben in den Sonnengeküssten Ländern der Südhalbkugel, wieder im kalten, saisonbesitzenden Europa leben soll?!

Auckland war nicht sonderlich spektakulär. Eigentlich sogar richtig hässlich. Aber hätte man mir gesagt, ich könne sofort auswandern, meine Sachen von Daheim würden mir zugeschickt werden, ich müsse nur einfach dort bleiben: ich hätte es sofort gemacht, ohne mit der Wimper zu zucken. Oh Gott, wie sehr mir Australien und Neuseeland jetzt schon fehlt, und ich bin gerade mal 48Std. weg während ich diese Zeilen schreibe :(

Abends haben wir uns auf die Suche nach etwas essbarem außerhalb des Hostels gemacht. Anscheinend gibt es kaum Supermärkte im Stadtzentrum, also sind wir einfach die Hauptstraße, die Ader der Stadt, entlanggelaufen. Aber, und ich übertreibe nicht, es gibt NICHTS in der Haupt- Einkaufs- & Businessstraße, was nicht japanisch, chinesisch oder indisch ist! McDonalds war das einzige, was nicht von Fernost kam. Wir entschieden uns dann dafür und waren richtig enttäuscht. Sowas von arm, für die größte Stadt Neuseelands, dass die Millionen Einwohner der Stadt Abend für Abend so hungern müssen! Kein Wunder, dass alle Kiwifrauen so dicklich sind.

Am nächsten Tag haben wir dann erfahren, dass es in Auckland einen ganzen Stadtteil gibt, der sich nur Restaurants und Cafés widmet. Achsoooo. Na dann.

Wir sind dann noch auf einen Sprung beim „One Tree Hill“ vorbei, eine Parkanlage, die auf alten Vulkankratern gewachsen ist und einmal mehr zeigt, wie wunderschön grasgrün Neuseeland ist. Es ist wirklich unheimlich grün und voller Bäume in Neuseeland, das konnte man alleine schon beim Landeanflug auf die Nordinsel erblicken. Traumhaft!

One Tree Hill steht für den einzigen Baum, der auf der Spitze des Hügels, der am höchsten empor ragt, mal gestanden hat. Ein massiger Baum muss das gewesen sein, der leider dem Krieg zum Opfer fiel. Heute erinnert eine hohe Statue auf der Spitze des Hügels an alle Kriegsopfer, inklusive dem Baum. Glaube ich jedenfalls, denn leider konnte ich nicht nah genug an die Statue herankommen, weil die ganzen Chinesen mit ihren Kameras im Weg waren. Gottchen.

Nach 12 Stunden Flug und vollem Magen später (es gab – welch Überraschung – Fleisch auf dem Flug nach Argentinien!) landeten wir dann in BUENOS AIRES :)

Als wir bei Sprühregen und Dunkelheit um 17h ins Taxi einstiegen, hatte Spanien gerade die Fußball-WM 2010 gewonnen und im Radio wurde gejubelt.

Wir haben von meiner Airline ein Hotel gestellt bekommen, da mein ursprüngliches Ticket von Auckland direkt nach Rio gehen sollte und ich jetzt von Aerolinhas Argentinas „gezwungen“ wurde, eine Nacht in B.A. zu verbringen. Unser Hotel war direkt am Obelisk, im Herzen der Stadt, wo tausende Spanier, in Flaggen eingehüllt, auf den riesigen, mehrspurigen Hauptstraßen tanzten und feierten. Die Argentinier haben ja ihre Ursprünge alle in Spanien, in einer Anzahl wie kein anderes Lateinamerikanisches Land. Ihr könnt euch die Lautstärke des Gejubel und der Autokorsos vorstellen, die an unserem 4Sterne-Hotelfenster vorbeirauschten, denke ich.

So und am nächsten Morgen haben wir zwei schnuckelige Neuseeländer getroffen, die ebenfalls in unser Hotel verfrachtet wurden (selbe Geschichte wie bei meinem Ticket, nur dass Aerolinhas Argentinas die zwei auf dem Flug nach B.A. in die BUSINESS CLASS verfrachtet hatte… Frechheit! Haha). Wir haben mit ihnen gemeinsam eingecheckt und sind jetzt gerade auf dem Weg nach RIO DE JANEIRO in BRASILIEN! Juchuuu. Am Flughafen haben wir dann Mona getroffen, die ich ja in Costa Rica kennengelernt hab. Sie macht ihr Auslandssemester in Buenos Aires und reist mit uns die nächsten 3 Wochen durch Brasilien. Aus irgend einem Grund konnte sie den Flug nicht buchen, auf dem wir gebucht sind, und fliegt jetzt mit kurzem Stopp in Uruguay nach Rio. Wir treffen sie dann dort am Flughafen und fahren zu fünft ins Hostel.

Es erwarten uns dort knackige 32 Grad, unser Hostel – bzw. dass der Jungs, wir schließen uns einfach an und werden wohl die erste Woche mit denen rumreisen – liegt direkt am Strand IPANEMA und heute Abend geht’s für Cocktails raus an die COPACABANA! Jucheiiiii :)

Bis dahin… Samba, di Janeiroooo! :)

Dieser Eintrag wurde in der Kategorie Südamerika erstellt.

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