...Winterurlaubs in Schweden mit meinen tollen Mitreisenden Sebastian, Brit und Katharina. Wir waren im Februar eine Woche in Mittelschweden, genauer gesagt Idre, unterwegs. Einem recht bekannten Skigebiet Schwedens. Währen in Deutschland alles grau und vereist war, gab es in Schweden strahlend blauen Himmel, viel Sonne und gute Stimmung. Wer denkt die Skandinavier seien unterkühlt, sollte einfach mal den Reisekatalog zur Seite legen. ;-) Untergebracht wurden wir in einer Art Camp mit mehreren Ferienhäusern nahe von Idre. Dort gab es ein Hauptgebäude, in dem gemeinsam gefrühstückt und gescherzt wurde. Das Gute daran: Jeden Tag gab es verschiedene Freizeitangebote - vom Langlauf über Husky-Schlittenfahrt und Eisangeln bis zur Schneeschuhwanderung (mein persönliches Highlight!). Ein paar Einblicke bieten hoffentlich die Bilder. Ich möchte lieber noch über ein paar schöne Momente und Gegebenheiten schreiben. :)
Wie kurz berwähnt, war die Schneeschuhwanderung ein Highlight für mich. Wir wollten einen Berg in der Nähe besteigen - weder superhoch, noch steil, aber sehr einsam in der Landschaft stehend und deswegen windig bis zur Unterhose - trotz Zwiebelprinzip! Zuerst ging es aber durch einen verschneiten Märchenwald - beim wahrsten Sinne des Wortes! Alles war zugeschneit und auf jedem Ast lag eine dicke Schicht Schnee. Wir arbeiteten uns langsam durch den Wald und kamen dann langsam auf die Ebene. Dort zogen der Wind und die Kälte mächtig an, doch der Blick zurück lohnte jede Anstrengung. Bilder sagen an dieser Stelle mehr als tausend Worte. Und so kämpften wir uns bis zur Spitze, wo als Belohnung nicht nur ein Foto, sondern sogar vereiste Müsliriegel auf uns warteten. Der Rückweg (mit dem Po den Hang runter - ein Kinderwunsch ging in Erfüllung!) ließ Zeit für schöne Fotos und das Gefühl, vielleicht doch ein kleiner Reinhold Messner zu sein.
Frühstück und Abendbrot wurde immer gemeinsam eingenommen und ich danke nochmals dem wunderbaren Koch, der uns jedenTag mit Köstlichkeiten aus unterschiedlichen Ländern und lustigen Geschichten verwöhnt hat. Achso ... der selbstgemischte Rum-Zimt-Sirup soll nicht unerwähnt bleiben. Der wärmt mindestens einen Tag! Leider musste ich feststellen, dass mein Gleichgewichtssinn fast nicht vorhanden ist und ich somit unfähig bin, mit dem Snowboard mal ein paar Meter gerade aus zu boarden. Egal ... ich bin eher der entspannte Wanderer, der am Rande frische Waffeln in einer kleinen, verrauchten Hütte isst. Dafür habe ich auf dem Husky-Schlitten eine gute Figur abgegeben - meinen danach verkrampften Füßen sei Dank. Diese Fahrt kann ich nur jedem empfehlen, ist teurer als andere Freizeitbeschäftigungen, dafür ein wahres Erlebnis wenn man diesen Huskys in ihre eisblauen Augen schauen kann.
Worauf ich nun hier in Deutschland gar nicht mehr verzichten kann, ist das weiche schwedische Polarbrot. Gibt's sogar in Berlin zu kaufen! Ändert aber nichts daran dass dies mein erster, aber gewiss nicht letzter Besuch in Schweden war. Ich kann nur jedem sagen: Es lohnt sich! Egal ob im Winter oder im Sommer.
wow tolle bilder sieht richtig gemuetlich aus:) schweden da will(moechte) ich auch nochmal hin:)
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