Da bin ich nun also am Flughafen von Auckland. Nach einer eher wenig ernstgemeinten Gepäckkontrolle die mit der Frage: „Do you have any kinds of fruits or other organic products?“ und einem „No“ beendet war, war ich nun auch offiziel in Neuseeland. Aber da fehlt noch etwas! Mein Visum damit ich auch hier bleiben darf. Also auf zum Schalter und den Stempel abgeholt. So nun war ich offiziel und auch legal in Neuseeland angekommen.
Am Flughafen wurden wir, also ich und 9 andere Backpacker die mit mir zusammen angekommen sind, mit einem Bus zum Mt. Eden gefahren, einem inaktiven Vulkan im Herzen von Auckland.
Der Ausblick war wirklich schön nur hatte man nach 24 Std. Flug nicht wirklich die Aussicht auf Auckland sondern die Aussicht auf ein Bett im Sinn. Aber nicht rumgemotzt sondern Fotos gemacht.
Danach ging es dann endlich ins Hostel, welches mitten in der City von Auckland liegt. Auckland ist mit 1,3 Mio Einwohnern die mit Abstand größte Stadt Neuseelands. Knapp die Hälfte aller Einwohner der Nordinsel Neuseelands (3 Mio) leben in Auckland.
Endlich im Hostel angekommen war erstmal ausruhen angesagt, denn am nächsten Tag war um 10 Uhr eine Infoveranstaltung mit unserer Organisation in NZ angesetzt.
Mit der Angst zu verschlafen ging es dann abends in Bett.
Am nächsten Morgen dann wache ich auf der Kopf dröhnt und eigentlich ist man noch müde, aber man kann nicht schlafen. 2 Betten in unserem 8 Bettzimmer waren schon leer und ich dachte schon das Schlimmste. Verschlafen! Also aufgestanden und geduscht. Als ich dann in die Lobby kam saßen schon 3 andere aus meiner Gruppe da und ich dachte mir ok doch nicht verschlafen. Ich fragte wie spät es sei, darauf bekam ich die Antwort 5.45 Uhr.
Dann wurde mir klar was ich hatte Jetlag, aber gut ich dachte mir hauptsache nicht verschlafen.
Also irgendwie die Zeit bis 10 Uhr totgeschlagen und dann rüber zur IEP unserer Organisationen.
Da gab es dann einen 2 ½ stündigen Vortrag über Neuseeland, der Vortrag wurde natürlich nach neuseeländischen Verhältnissen gehalten d.h. nach 30min, 15min Pause.
Danach wurde ich dann mit Papierkram überheuft. Steuernummer, Handykarte und ungefähr 20 Bonus- und Telefonkarten.
So damit war der Tag auch gelaufen erstmal alles durchschauen.
Der nächste Morgen (diesmal bis 6.30Uhr geschlafen). Heute war Sightseeing angesagt. Unser Ziel das höchste Gebäude der südlichen Hemisphere, der Skytower von Auckland. Der Titel klingt auch hochtrabender als seine Höhe von 320m.
Aber gutl auf in den Fahrstuhl und abgehts zur Aussichsplattform auf 265m.
Vor uns erstreckt sich Auckland in seiner ganzen Größe und der Ausblick war schon recht beeindruckend. Dann wurde uns ein Angebot gemacht, welches ich dankend ablehnte, ein Bungeejump von einer Plattform des Skytowers 140 m in die Tiefe.
Nachdem ich dann wieder auf dem sicheren Boden war ging auch der Jetlag langsam zurück.
Nach einer ausgiebigen Mahlzeit bei Burger King war er dann fast vollkommen verschwunden.
Mein Ziel für die nächste Zeit erstmal raus aus Auckland, die Stadt ist viel zu stressig.
Also den nächsten Bus Richtung Norden genommen, Ziel Paihia.
Ein kleiner verschlafener Küstenort, in dem ich ein paar ruhige Tage verbracht habe.
Nach fast täglichem Wechsel von Regen und Sonne zog es mich noch einmal weiter gen Norden zum Cape Reinga bevor es dann wieder südwärts gehen sollte.
Cape Reinga der nördlichste Punkt des neuseeländischen Festlandes, der Treffpunkt von Pazifik und Tasmansea und der Übergang ins Totenreich so glauben es zumindest die Maori.
Nach dem Trip in den hohen Norden war mein nächstes Ziel gesetzt, Coromandel.
Die Coromandelhalbinsel liegt östlich von Auckland und ist hauptsächlich für den Hot Water Beach bekannt. Also auf dort hin. Der Hot Water Beach ein sandiger Fleck Erde auf den ersten Blick nichts wirklich besonderes.
Aber wenn man anfängt zu graben tritt warmes teils sogar kochend heißes Wasser zum vorschein und man kann sich bei Ebbe seinen eigenen Pool bauen.
Der nächste Morgen dann, ich wache von Sirenengeheule auf. Es hieß nur, Tsunami!
Ein Erdbeben vor Samoa, Tsunamiwarnung auch für Neuseeland.
Also aufgestanden und fertig gemacht und dann natürlich das getan, was jeder Touri in dieser Situation tun würde, die erste Fahrgelegenheit gesucht und auf zum Strand.
Gegen 9.50 Uhr kamen wir dann am Strand an und suchten uns einen Ausguck ca 8 m über dem Strand.
Die Welle sollte nur eine Höhe von einem Meter haben, aber wann sieht man schonmal einen Tsunami.
3 Stunden später ...
Nix, nicht mal ein Wellchen nur eine Fregatte die Patroullie fährt.
Dumm gelaufen aber gut der Vormittag war rumgebracht.
Für den Nachmittag war Regen angesagt, es regnete natürlich schon Mittags aber gut, was tun an einem verregneten Nachmittag. Ich fand die Idee meinen Blog zu beginnen ganz gut und so habe ich nun 1 ½ Std. rumgebracht und gleichzeitig den Wissensdurst der Daheimgebliebenen hoffentlich ein wenig gestillt.
Bis dahin viele Grüße an alle
Wünscht Sebastian
Super Blog :)
Kann ich auch bald schreiben
lg
Jop hast ein Schreibtalent.. mach bloß regelmäßig nen neuen ;)
grüße aus berlin...
Hallo Basti,
danke, dass Du unser aller Neugier gestillt hast - vorläufig ;) -
klingt interessant und entspannt, wir freuen uns, dass es Dir gut geht. Lustig fanden wir die Wegehinweise nach Tokyo, Vancouver usw. Wir glauben, auch in diesen Regionen der Welt wird bzw. wurde Dein Blog gelesen!
Lass es Dir gut gehen und uns weiterhin Anteil nehmen an Deinen Erlebnissen.
LG Christiane und Frank
Ja, nun endlich kann ich meinem Vorgaenger Recht geben, zumindest bezueglich Tokio!
Das klingt alles wirklich spannend und ich frage mich, ob Neuseeland und Japan nah genug aneinanderliegen, um Parallelen im Wetter auszumachen. Also wenn man Erdbene und drauffolgende Tsunamis als Wetter bezeichnen kann...
Tsunami ist uebrigens japanisch und bedeutet Wellen im Hafen :)
Ich wuensch dir noch ganz viel Glueck und vor allem Spass
Hi Basti,
schoen hier lesen zu koennen, dass du gut gelandet bist und deine "Abenteuertour" problemlos beginnen konnte. Ich habe nach einem typisch neuseeländischen Spruch für dich gesucht und denke der hier passt in allen Situatiuonen auch für dich:
She'll be right, mate
In diesem Sinne wünschen wir dir vor allem Spass und eine fröhliche Zeit.
Die NaNu's aus F'see
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