...Geburtstag, den ich schon vor Euch feiern konnte (alles Gute an dieser Stelle, hab kurz überlegt dich anzurufen aber wollte dich nicht aufwecken, da ich vor 12 noch in der Uni war), außerdem sollte ab heute meine Kreditkarte wieder funktionieren und es hat die 3. Woche dieses Semesters angefangen. Dies erinnert wieder an den eigentlichen Zweck meines Aufenthalts hier, nachdem das Wochenende eher alte Australienerinnerungen hervorgerufen hat.
Zwei Autos vollgepackt ging es am Fr gegen Mittag los richtung Norden. Unter den 10 Insassen beider Autos dominierten, zumindest nummerisch, wie meistens die Deutschen - 7 an der Zahl. Der Fremdsprachenlernerei zu Gunsten packten wir noch 2 Amis und eine Norwegerin mit ein, die dafür sorgten, dass das Deutschsprechen wenigstens für dieses Wochenende größtenteils unterbunden wurde.
Die meiste Zeit getrennt gefahren, brauchten wir um einiges länger zum ersten Stopp in Thames, wo wir zur Tourist Info wollten um unsere groben Pläne für das Wochenende etwas zu konkretisieren, als die anderen, da ich verzweifelt versuchte noch ein gebrauchtes Autoradio aufzutreiben um das kaputte in meiner Karre zu ersetzen. Von Thames, als Südwestlichste Stadt der Halbinsel, ging es dann weiter Richtung Norden. Die Küstenstraße war eine der schönsten Straßen die ich bis jetzt gefahren bin, links 2 Meter weiter fing das Meer an und rechts ragten meist Felsen in die Höhe. Mit Umweg und kleinem Stopp an einem Riesenbaum ging es im Laufe des Tages bis ganz in den Norden der Comorandel Peninsula nach Port Jackson. Die letzten gut 30 Km dort hin mussten wir auf unbefestigten Kieselstraßen zurücklegen, die auch an anderen Stellen auf der Halbinsel dem Verkehr genügen mussten. Verkehr ist eigentlich zu viel gesagt, aber auch die paar Autos die einem dort entgegen kommen sind keine kleine Herausforderung und ich bin froh dort unfallfrei wieder herausgekommen zu sein.
Port Jackson war super schön, nach 50 km Fahrt außerhalb jedlicher Zivilisation, fanden wir uns kurz nach Sonnenuntergang auf einem schnuckligen Campingplatz wieder. Auch das andere Auto bzw. dessen Insassen trafen wir dort um erstmal ausgiebig zu Grillen, danach den Strand und den überwältigenden Sternenhimmel dieser nicht Lichtverseuchten Gegend zu genießen. Den Sonnenaufgang am nächsten Morgen hab ich in meinem gemütlichen Kofferaum verschlafen, jedoch zur Wanderung über die Küstenfelsen war ich wieder top fit. Leider habe ich Strecke und Untergrund unterschätzt und musste dies bitter bezahlen als ich versuchte den ganzen Weg Barfuß zurückzulegen.
Anschließend ging es gegen 2 die ganze Kieselstraße zurück nach Coromandel und von dort aus durch das Innere der Halbinsel an die Ostküste. Auf der "309 Road" kamen wir noch an einem schnuckligen Wasserfall vorbei und schlussendlich in Hahei an, wo wir letztendlich auch nächtigten. Direkt am Strand und nur semilegal, nachdem nahezu alle Unterkünfte belegt waren und der Campingplatz zu teuer. Dies Stellte sich als top Entscheidung heraus, da keiner kam um uns weg zu schicken und wir Abend, Nacht und Morgen direkt am Strand verbringen konnten.
Am Sonntag ging es noch zu einem wunderschönen Fleckchen Erde rund um die Cathedral Cove bei Hahei (hier lasse ich einfach die Bilder sprechen). Anschließend stand noch "Hot water Beach" auf dem Programm, welcher sich allerdings als zu touristisch herausgestellt hat und mit dem etwas südlicher gelegenen Pauanui Beach würdigen Ersatz fand.
Kein Schatten, knapp 500 km im Kreuz und wenig Schlaf ließen uns dort gegen 4 wieder abhaun und den Heimweg antreten. Die 2 Amis und 2 Deutschen an ihren jeweiligen Stätten rausgeschmissen, musste ich erstmal mein Auto putzen, das die ganze Tour zwar super überstanden hat aber einiges an Schmutz angesammelt hat.
Heute gabs auch endlich ein neues Autoradio, allerdings hab ich noch etwas Probleme dieses in Gang zu kriegen, sollte aber morgen hin haun. (Danke Tommy, war die Sicherung)
hey kleiner,
schön, nach deiner kleinen reise wieder von dir zu hören!!
und natürlich vielen vielen lieben dank für deine lieben glückwünsche! =)
küsschen!!
Hallo Bene,
da hast Du wieder eine schöne Sammlung von Neid-Erweckungsbildern ins Net gestellt! Phantastisch, und ich hatte schon befürchtet, Du kämst vor lauter Studieren überhaupt nicht mehr dazu, Dich zu melden. Oma und ich freuen sich über jedes Lebenszeichen vonDir und wünschen Dir weiterhin viel Freude am anderen Ende der Welt.
Liebe Grüße!
Oma und Opa
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