Fangen wir also von vorne an. Am 16.10. ging fuer uns das Abenteuer Boot los. Wir flogen vom Airport in Cairns mit einer wirklich kleinen Cessna nach Groote Eylandt. Also bitte den Namen der Insel im letzten Blogeintrag vergessen. Habe mich geirrt :) . Diese Insel ist Aboriginal verwaltet und man hat da nichts ausser ein paar Minenarbeitern und vielen hier nicht immer beliebten Aboriginis.
Dort angekommen ging es dann wirklich los und wir betraten zum ersten Mal die Emserve, Chrissis neues Zuhause. Nach dem wir das Schiff geentert hatten, begann dann sofort der Fischeralltag und wir starteten fuer die naechsten drei Tage in ein gemeinsames Abenteuer.
Fuer mich waren die ersten zwei Naechte von Seekrankheit gepraegt, so dass ich dachte, ich muss hier und jetzt sterben. Chris ging es auch nicht immer gut, aber er ist halt nicht so eine Pussy wie ich. Am dritten Tag hatte ich dann zum ersten Mal eine arbeitsame Nacht. Hier mal in groben Zuegen ein Tagesablauf:
17 Uhr: Aufstehen und die Nacht bzw. Netze vorbereiten - 17.30 Uhr: Netze ins Wasser - in der Folge aller 30 Minuten Tryshots (man zieht ein kleineres Netz aus der Suppe, um ungefaehr abschaetzen zu koennen, was in den grossen Netzen ist) - 22.30 Uhr erster Shot und stundenlanges Sortieren, Verpacken und danach Reinigen (Dauer variiert je nach Fang) - dies wiederholt sich dann drei bis vier Mal pro Nacht (2 Uhr, 5 Uhr und 9 Uhr) - 10 Uhr Boot und Netze reinigen (Dauer etwa 1 h) - zwischen 12 und 13 Uhr ins Bett
Am dritten Tag trafen wir dann mein Schiff und ich durfte auf hoher See von einem Bug zum anderen huepfen. Soll gut ausgesehen haben. Kein Wunder bei dem Springer :) .
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