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Canys Blog

Eintrag 42: The Abel Tasman Coast Track Day 3

08.06.2009 | Bilder19 | Kommentare0 | Neuseeland 
Tag 3 auf dem Track war schon etwas aufregender. Vor allem der Morgen, als wir herrausfanden, wo die Maeuse ueberall waren. Ihr wollts garnicht wissen... :-(

Auf meiner Matratze, auf meinem Schlafsackueberzug, in meinem Backpack (welcher auf einer Bank stand), in meiner Essenstuete (welche auf einem 1m hohen Tisch stand) und warscheinlich auch an anderen Orten, von denen ich nichts wissen will! Von einer Packung Brot haben sie sich durch 4 Scheiben gefressen, 2 meiner eingeschweisste Kaesescheiben, einen Mueslisnack von mir und noch andere Sachen von Dom und Caro. Hmm... Wir sollten aber noch gut mit derm unangetasteten Essen zurechtkommen.

An diesem Tag mussten wir auf die Ebbe warten, damit wir ueber einen Strand auf dem Track hinueber konnten. Das hiess, wir mussten erst so um halb 12 an der Huette los. Bis dahin, haben wir uns an den schrumpfenden Strand vor der Huette gesetzt und die Flut beobachtet, welche mit rasanter Geschwindigkeit hinein kam. Ausserdem unterhielten uns 2 Paradise Ducks, welche wirklich nah an uns ran kamen und auf den Baenken vor der Huette sassen/schissen :) So... um halb 12 gings wieder los durch den Regenwald.

Das Meer, war an diesem Tag so flach wie ein Spiegel, ueberhauptkeine Wellen. Es ging von Bucht zur Bucht. An dem grossen Strand, wo wir auf Ebbe warten mussten, haben wir Mittagspause gemacht. Dort gabs am rechten Ende einen grossen Felsvorsprung mit einer Hoehle, in die wir 5 Meter hineingehen konnten. Am Strand selbst sahen wir 2 Seesterne und Seeigel, die angeschwemmt wurden. Nach der ausgedehnten Pause liefen wir an dem langen Strand entlang. Wir dachten uns, wir muessten garnichtmehr durchs Wasser wahten (schreibt man das so? Glaub ohne h, oder?!), aber wir wurden enttaeuscht. Am linken ende des Strands floss ein breiter Fluss ins Meer, durch den wir durch mussten.

Also Schuhe ausgezogen und ab durch kalte Nass. Von der anderen Seite aus kroch der Weg einen Huegel hinauf, bis zum "Gipfel". Nach dem Abstieg kamen wir zur... ach irgendwas mit A.... Lodge. Eine unglaublich schoene Lodge mit offener Feuerstelle und Mega viel Platz. Und was haben wir uns dort gegoennt?! Ein BIER! :-D Fuer nur 6$! Unglaublich billig! Man war das lecker!! Nach der 2ten langen Pause in der Lodge gings weiter. Hier wurde ebenfalls ein kleines Dorf errichtet, welches im Sommer zur wahren Touristenmetropole wird. Auf jeden Fall mussten wir nocheinmal durch eine Bucht, welche nur bei Ebbe begehbar war.

Um kurz vor 5 oder so kamen wir an der 3ten Huette an. Dort gings wieder von vorne los. blabla essen blabla reden blabla karten spielen blabla sonnenuntergang anschaun... blub! Wenichstens gabs hier keine Maeuse. So am naechsten Tag mussten wir frueh raus, um die grosse Bucht nocheinmal bei Ebbe zu ueberqueren. Wir stellten unseren Alarm also fuer halb 6. Die Nacht war ganz angenehm, wenn auch kalt.

Kurz und Knap... der 3te Tag ist fertig. Der naechste, 4te Tag ist der schoenste auf dem ganzen Track. Freut euch schonmal :)

LG Cany

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