...Neuseeland feiert unweit von Tauranga am Strand vom Mount Maunganui Silvester.
Viele Gute Argumente, sich selbst ein Bild von der Stadt zu machen...
Wir haben uns am Freitag dem 12.12.08 wieder ein gemütliches Hostel etwas außerhalb vom Zentrum gesucht und sind dort gleich wieder durch Zufall auf alte Bekannte von Kerikeri gestoßen...
Wie schon gesagt, man sieht sich hier mindestens zwei mal, wenn nicht mehr...
Im Hostel hat uns eine deutsche empfangen, die bereits seit 3 ½ Jahren im Land am anderen Ende der Welt lebt.
Noch jemand, der nicht bereit war...einfach wieder nach Hause zu gehen;)
Morgens bin ich hier immer nach dem Aufstehen zum Laufen gegangen.
Mein Weg hat mich die Küste entlang geführt, durch die Wohnsiedlung, über eine Brücke, die den Ortsteil mit der restlichen Stadt verbunden hat, und wieder zurück.
Morgens war immer Ebbe und man konnte die Schiffe draußen auf dem Meer sehen. Die Stadt liegt wie im Schlaf und man genießt die Ruhe.
Hier in Tauranga hätte jeder Architekt seine wahrste Freude, so viele unterschiedliche Baustile und Gestaltungsfreiheit sieht man nicht in Deutschland. Wer hier genug Geld hat, der kann sich ein Haus nach seinen Vorstellungen bauen.
Der erste Tag wurde genutzt und wir haben den Mt. Maunganui bestiegen. Er ist berühmt für die Gegend, auch wenn man ihn mit 232 Metern in Deutschland eher als Hügel bezeichnen würde...
Nach nicht mal einer Stunde waren wir am Gipfel, die Aussicht und dass Erlebnis an sich, ist einen Aufstieg wert...
Im Anschluss haben wir der Stadt um den Mt. Maunganui einen Besuch abgestattet und ich kann nur sagen: „Willkommen im Urlaub“.
Wer hier nicht auf Gedanken kommt, kann nicht genießen, was einem hier geboten wird. Endlose Strände, die zum Surfen und Tauchen einladen...
Eine schöne Strandpromenade und an jeder Ecke nette Cafes.
Es wird sicher nicht der letzte Besuch hier sein, solange es die Zeit erlaubt...
Am Sonntag waren wir in einem nahen Park, auch wenn wir eigentlich wandern gehen wollten, so hat sich auch dieser Ausflug gelohnt. Die Natur ist überall so schön, dass es Spaß macht, Sie zu erkunden. Vor Ort waren wir dann auch noch in einem kleinen Tierpark, mit Rotwild, Straußen und anderem Kleinvieh.
Am Montag waren wir bei einem nahen Wasserfall zu viert. Als uns Einheimische mit Badehose entgegen kamen, haben wir uns erst verwundert angeschaut.
Doch als wir an dem eigentlichen Wasserfall ankamen, da wussten wir, dass ein Sprung ins Kühle Nass ein Muss ist..
Die Tage drauf waren wir noch mal am Strand vom Mt. Maunganui, wo ich mir meinen ersten Sonnenbrand geholt habe, keine halbe Stunde und ich war knallrot;)
Nebenbei haben wir noch in der Fischfabrik gearbeitet. Immer ab 18.00 Uhr für ein paar Stunden. Wirklich kein Job für lange Zeit, aber eine Woche war auszuhalten...
Wer sich über den tristen Alltag von daheim beklagt, der hat hier echt die Möglichkeit vieles neues auszuprobieren. Mir hat die Erfahrung von einer Woche gereicht, zu wissen, was ich nicht mein Leben lang machen möchte;)
Dafür haben wir, an einem anderen Abend, dass erste Mal in Neuseeland gegrillt. Wenn der Neuseeländer etwas liebt, dann das Grillen;)
Auch uns hat es gut gefallen, jetzt so kurz vor Weihnachten den Grill an zuwerfen...
Hätten wir mehr Zeit gehabt, wir wären sicher länger in Tauranga geblieben, so hat eine Woche reichen müssen...
Man hat sich hier schnell daheim gefühlt. Das Hostel hatte eine angenehme Atmosphäre und man hat wieder ein paar nette Leute kennen gelernt, wie eine Frau aus Italien und einen Mann aus Argentinien...hier ist einfach die Welt zu Hause.
Die nächsten Stationen sind Roturua und der Lake Taupo.
Euch Allen eine schöne Zeit.
VG Stefan
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