...Till und ich dafür von Louis mit dem Motorrad abgeholt und fuhren zusammen mit ihm zunächst zu einem kleinen Laden wo wir eine Motorsense liehen und dann zur Tankstelle, um diese voll zu tanken (aufgrund der ecuadorianischen Gemächlichkeit dauerte dieser ganze Prozess eine halbe Ewigkeit).
Als alle Vorbereitungen getroffen waren ging es ab zu der zukünftigen Waldfläche, die etwa eine Viertelstunde außerhalb von Puerto Quito gelegen war. Entgegen meiner Erwartungen war dort jedoch von Bäumen wenig zu sehen. Vielmehr war das Ganze eine riesige Wiese mit ein paar vereinzelten Bäumchen. Unsere Aufgabe bestand nun darin das gesamte Gras mit der Machete auf null Zentimeter zu kürzen, damit der „Wald“ besser wachsen konnte – eine ziemlich sinnfreie Tätigkeit, vor Allem da Louis und Stalin mit ihren Motorsensen ungefähr zehn mal schneller und effektiver waren und sich dabei noch nicht mal Blasen an den Händen holten.
Erst nach gut vier Stunden Arbeit, gegen ein Uhr, wurden wir erlöst und durften zurück fahren. Auf dem Weg machten wir bei Louis Restaurant halt, wo wir ein leckeres Mittagessen bekamen.
Am Nachmittag gingen Till und ich wie schon gestern im Fluss schwimmen.Danach spielten wir auf dem Hof gegenüber des Freiwilligenhauses noch eine Partie Basketball und gingen dann erschöpft ins Bett.
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