...erst einmal das Herz stehengeblieben. Mitten aus dem Nichts stand am Straßenrand plötzlich ein riesen... Ding. Zuerst dachten wir, es war ein Mammut oder Pferd. Dann aber haben wir festgestellt, dass es eine Elchmama mit ihrem Jungen war, die über die Straße wollte. Zum Glück nach uns!
Nachdem wir jetzt hoffentlich wirklich einen Elch getroffen haben, sind wir schlauer und können sagen: die anderen Elche waren eigentlich Rentiere. Ja, die Waldiere kann man schon mal verwechseln, wenn man sich damit überhaupt nicht auskennt.
In Schweden angekommen, treffen wir wieder - oder immer noch - auf nahezu unbesiedelte schöne Natur. Wenn man die Seitenstraßen fhrt und nicht den Highway oder Motorway, dann ist Skandinavien voll mit schöner Natur. Die Städte hier lassen wir aus.
Heute Nacht ist die erste Nacht, in der es zumindest ansatzweise wieder dunkel wird. Auch wenn wir jetzt wieder recht weit i Süden sind, ist es immer noch hell in der Nacht. Aber dunkel im Gegensatz zum Norden.
Donnerstag, 01. Juli 2010: 904 km, Uppsala - IKEA - Slagelse
Heute ist alles im Zeichen von Ikea. Da kommt einer nach dem anderen hier unten in Schweden. Muss man natürlich hin. Und dafür fahren wir dan auch mal ein Stück Motorway.
Nach gründlicher Untersuchung wissen wir jetzt, dass es die gleichen Sachen wie in Deutschland gibt, manchmal nur etwas teurer. Die Hotdogs allerdings sind billiger, aber genau die Gleicn. Und ja, das Eis auch. Alles super also. Ikea, weiter so!
Am Nachmittag haben wir uns ein Bad in einem nicht gany so warmen See gegönnt. Im Auto ist sowieso nur heiß und ungemütlich.
Nach reichlichem Faulenzen haben wir viel zu spät gemerkt, dass wir bisher viel zu wenig gefahren sind. Nachdem wir ja in Norwegen nahezu zwei Wochen stecken geblieben waren, haben wir jetzt leider nicht mehr so viel Zeit für Schweden. Also los düsen nach Dänemark.
Doof dunkel ist es in Dänemark jetzt. Sehr ungewohnt. Hab es nachts lieber hell.
Allerdings bietet die Brücke übers Meer nach Dänemark nachts eine Lasershow. Das ist natürlich klasse und lenkt schön vom Fahren ab.
Danach gibt's dann den Tunnel unters Wasser. Gar nicht so toll!
Freitag, 02. Juli 2010: 886 km, Slagelse - Hintermühlen:
Unser letzter Urlaubstag. Na ja, sagen wir besser zurück fahren. Bei Sonnenschein, über 35 Grad.
Schmelzen im Auto. Hatten wir niht schon einmal diese Erfahrung? Ja, richtig, bei unserer Hinfahrt. Polen und so. Der Stau in Deutschland war sogar auch so ähnlich wie in Polen. Nur das Radio konnten wir dieses Mal verstehen.
Bei dieser unerträglichen Hitze kann man nicht anders als eigentlich gar nicht fahren. Nach einer Raststätten-Dusche haben wir es uns im klimatisierten Raum gemütlich gemacht und das Holland-Spiel angeschaut. Schön den Hintern versohlt, haben die den Brasilianern.
Zum Schluss einen Abstecher bei der Oma gemacht und morgen Abend geht es nach dem Deutschland-Spiel dann nach Hause. Dann ist auch hoffentlich nicht mehr so heiß!
Samstag, 03. Juli 2010: 393 km, Hintermühlen - Amsterdam
Unser letzter, letzter Tag! Jetzt kann ich auch nicht mehr fahren! Total ko sind wir, verschwitzt und erkältet vom Schwitzen und Zug im Auto. Aber ohne Fenster auf geht da nix beim Wetter. Eine Klimaanlage wäre jetzt nicht schlecht gewesen.
Immerhin ist jetzt auch Deutschland im Halbfinale. Was für ein Spiel! Und wech die Argentinier. Und wir wech ins Bett. Schlaaaafen, nichts weiter. Und sich vor der Sonne und dem Wind morgen verstecken. Ich kann die beiden nicht mehr sehen, hören und fühlen! ;-)
Endbilanz:
26 Tage reisen
10 besuchte Länder
15 Grenzüberquerungen
8.088 gefahrene Kilometer
bei 15 gefahrenen Tagen
macht 540 km am Tag im Durchschnitt
Und wir würden es wieder tun!
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