Seit dem letzten Blogeintrag habe ich viel erlebt. Viel viel zuviel um alles genuenstns zu beschreiben. Aber ich kann es ja mal probieren:
Bis Anfang Oktober habe ich die WE durchgearbeitet um im Dezember und Januar meine Überstunden abfeiern zu können :)
in der Golden Week in Nanjing (4. und 5. Oktober):
Juhu, der erste Ausflug! Ich war mit meinem Arbeitskollegen Leon unterwegs in Nanjing. Wir sind mit dem Zug gereist und da wir uns nur kurzfristig Zugkarten gebucht hatten, haben wir nur Stehplätze bekommen. 3,5 h stehen... :D
aber es hat sich sehr gelohnt! Nanjing ist eine wunderschöne Stadt mit einem tollen See, in der Mitte kleine Inseln und schönen Tempeln. Damals war es noch schön warm, so dass wir leicht bekleidet los ziehen konnten. Wir haben ein nettes Hotel gehabt, in dem wir eine Nacht bleien konnten. Am ersten Tag haben wir die kaiserliche Examensanstalt und den Konfuziustempel besucht. Bei Nacht übrigens wunderschön anzusehen.
Am zweiten Tag haben wir den "Schwarzer-Drachen-See" besichtigt. Wir sind zum Bahnhof gefahren und von dort aus mit einem Boot auf die Insel übergesetzt. Die 3 kleinen Inseln waren wunderschön zu bewandern. Ich habe hier viele viele Chinesen und insgesamt 2 Westler gesehn. Somit kommt es gerne vor, dass des öfteren mit dem Finger auf einen gezeigt wird, was nicht gerade angenehm ist ... macht nix! Danach gibg es zur der darum liegenden Stadtmauer aus der Ming Dynastie.
Am nächsten WE Suzhou (10. Oktober):
Man hat aus der Reise nach Nanjing gelernt und Zugkarten am Montag schon gekauft :) Sitzlätze auf der Reise mit Miriam, Olli und Lea. Wir bewanderten den die Nordtempel Pagode aus der Song Dynastie (1127-1279), 78 m hoch und den darum liegenden Tempel der Wohltätigkeit aus dem Jahr 222 . Daraufhin ging es zum Garten des Meisters der Netze ein fantastischer Tempel in dem man viele tolle Bilder schießen konnte. Der Garten ist der kleinste in Suzhou mit 5000 m2. Daraufhin gingen wir in ein kleines nettes Restaurant zum chinesch Mittagessen. Für 4 Personen gesamt 12 €. Echt nett, wären da nur nicht 2 Karten, eine deutsche und eine Englische Karte mit verschiedenen Preisen gewesen. Aber wir sind ja nicht doof ;) Daraufhin ging es zum Tiger Hill. Einem kleinen Berg, man sagt er sei inspirierend für Künstler, Musiker und Dichter. Hat schon was, das stimmt. Auf dem Tiger Hill befindet sich auch ein relativ großes Gärtchen mit tausenden Bonzai Bäumchen. Die Pagode auf der Spitze des Berges hat einen Neigungswinkel von 6°, auch auf einem der Bilder zu sehen. Die Heimfahrt war im Sitzen sehr entspannend!
Huang Shan (Yellow Muntains) WE (23.-24. Oktober):
Ich bin mit Miriam, Melanie, André, Dennis und Mona im Hardsleeper Abteil des Zuges über Nacht nach Huang Shan gereist. Harte Nacht! Echt hart! Unruhig geschlafen. Aber gut angekommen! Haben uns sofort auf den Weg nach Tanku gemacht und dort Mr. Wu besucht, den Fremdenführer aus dem Lonely Planet. Er hat uns nützliche Tips gegeben, wo wir aufsteigen und mit dem Cable Car (Seilbahn) weiter den Berg hinauf kommen. Mit dem Bus ging es weiter an den Fuß des Berges. Und dann begann der kräftezehrende Aufstieg. Gefühlte 10'000 Stufen und viele viele Bilder später kamen wir an der Cable Car Station an. Im Tal ging es noch gut mit dem Wetter. Es war regnerisch, aber man hatte eine klare Sicht. Mit dem Cable Car auf die mittlere Ebene des Berges. Die Suppe wurde immer dicker und dicker. Oben angekommen waren es nur noch 20 m Sicht, was ein bisschen schade war, denn oben sollte man eine superschöne Aussicht haben. Geregnet hat es immernoch. Geplant war zu sechst zu zelten. Aber es blieb nur noch der harte Kern (André und ich) auf dem Berg. Die anderen 4 waren mittlerweise wieder abgestiegen, als wir unser Zelt zugewiesen bekamen. Danach ging es nochmal weiter, wir wollten einige Bergspitzen erklammen. Man fühlte sich dort oben wie der König der Welt. Als wir wieder bei unseren Zelten waren ging es noch kurz zum Abendessen und danach mit ner wohlverdienten Flasche Wein und einer Toblerone in die Falle. Am nächsten Tag hatten wir einen harten Abstieg. Nicht weil es bergab ging, nein es ging wieder tausende Stufen nach oben zum Cable Car. Grausam, nicht gefrühstückt undndann solche Anstrengungen. Beim Cable Car angekommen ging es dann endlich runter ins Dorf, zu den anderen und zum Frühstück! Hunger! Wir entschieden uns wegen der andauernden schlechten Wetterlage auf den Affenberg zu gehn. War ganz witzig, nur... schon wieder Treppensteigen. Nach der Heimreise mit dem Bus konnte ich keine Treppen mehr sehen! Echt hart gewesen, aber ein super Abenteuer!!!
Halloween Party (29. Oktober):
Die beste Party auf der ich hier war! Echt Hammer! Auf einem riesigen rot-goldenen Drachenboot gewesen. Man hat alle bekannten Gesichter wieder gesehn. Von Super-Mario über Schneewittchen, Indiana Jones, Teufeln, Magiern, Engelchen, Mumien, Cleopatras, Cäsaren, Mäuschen, Avataren, Piraten bis hin zu Mir, Freddy Kruger :)
Um 22:30 Uhr hat das Schiff abgelegt und wir haben eine Boot-Sightseeingtour Gemacht, der absolute Oberhammer! Was für eine Aussicht! Musik, Party und super nette Leute von überall her!
Mal sehen , was mich die kommenden Wochen erwarten wird...
ob das noch zu toppen ist?
Bis bald in menem Blog!
Viele Grüße
euer Eric
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