...Kanada! Kleiner Überblick: den ersten Monat verbrachte ich in Vancouver um einen Sprachkurs zu machen. Die darauf folgenden zwei Monate arbeitete ich auf Vancouver Island auf einem Weingut. Eine geniale Erfahrung…zusammen leben mit anderen Arbeitern, über den Wein lernen, den Wein trinken, zusammen kochen und Ausflüge machen, Vancouver Island erkunden, surfen, kayaken…zu so etwas wie einer kleinen Familie zusammen wachsen. Nicht zu vergessen, unser Chef Dave: ein sehr großes Herz, herzhaft chaotisch, Lebenskünstler, interessante Ideen. Auch diese schöne Zeit sollte ein Ende haben…! J Auf zu neuen Ufern…
Und nun hat sich etwas ganz schönen ergeben…Vielen Dank Mama, dass du mich besucht hast und wir diese wunderschöne dreiwöchige Reise genießen konnten!!
Zusammen sind wir eine Woche ins Okanagan Valley gereist und haben dort Weingüter und Obstplantagen und Städtchen mit ihren Sehenwürdigkeiten besucht. Das Okanagan Valley ist bekannt für seinen landwirtschaftlichen Anbau und seine landschaftlichen Reize. Wenn man nun vom Pflanzenanbau und von den Reizen der Natur hört, denkt man nun erst einmal an grüne, saftige Wiesen, klare Seen, Wälder…kommt man jedoch dort an, muss man feststellen, dass man sich in der Wüste befindet. Karge Bäume, dürre Gräser, Wüstentiere…Hitze im Sommer. Nur die klaren Seen die sind vorhanden und diese ermöglichen auch den landwirtschaftlichen Anbau durch Bewässerung. Mit den Herbstwochen hatten wir auch die beste Zeit erwischt…Äpfel, Birnen,Pflaumen, Tomaten, Kürbisse, Zucchini..was das Herz begehrt wurde knackig frisch an jeder Straßenecke angeboten.
Zweite Woche verbrachten wir auf Vancouver Island, besuchten meinen alten Arbeitsplatz und erkundeten die Insel. Unter anderem sahen wir dort den Butcherts Garden, ein riesiger Park mit italienischem, japanischen, kanadischen Garten, Rosengarten usw. und trotz dessen, dass es schon sehr herbstlich war, konnte man dort Unmengen an traumhaften Blumen bewundern, umrahmt von herbstlichem Blattgut. Wir waren in dem romatischen Städtchen Viktoria, das nicht ganz so klein ist wie man sich das so vorstellt…:-D
Des Weiteren verbrachten wir zwei Tage auf Salt Spring Island, eine Insel, die man mit der Fähre von Vancouver Island aus erreichen kann. Wir besuchten Käsereien und bewunderten die Landschaft. Das tollste für mich jedoch war, als wir auf der Fähre von weitem aus zwei Killerwaale beobachten konnten.
Die verbleibende Woche verbrachten wir in Vancouver City. Da mir einiges von den ersten fünf Wochen schon bekannt war, konnte ich nun Stadtführer für meine Mami spielen. Das unvergesslichste Erlebnis wird wohl die Besteigung des Grouse Mountain sein. Es geht, um die 2500 Treppenstufen bergauf…wenn man denkt man ist bald oben, so weit kann es gar nicht mehr sein…kommt man an die ernüchternde ½ Höhen-Marke. Oben angekommen, wird man jedoch mit einer tollen Aussicht belohnt und kann sich selbst ein bisschen auf die Schulter klopfen. Und das gute ist…es ist verboten hinunter zusteigen, es ist sozusagen „one-way“, man muss dann die Gondel nehmen…zu schade!^^
Ja und wiederum geht ein wunderschöne Zeit zu Ende…meine Mama musste bald darauf in den Flieger zurück nach Deutschland steigen, aber vorher sollte sie noch meine neuen Arbeitergeber kennen lernen.
Jetzt kommt der interessante Teil für euch brav-durchhaltender Leser meines nichtendenden Blogeintrages: Ich bin jetzt eine Nanny für ein sieben Jahre alten Bub und ein neunjähriges Mädchen, einem Hund, einer Katze, unendlich vielen Fischen und einem Chameleon! Ich lebe in der Familie in West Vancouver, habe mein eigenes Zimmer und Bad und bin gerade dabei mich einzuleben. Nicht jeder Tag verläuft reibungslos, aber im groben und ganzen ist die Familie sehr nett und meine zwei Schätzchen mir schon sehr ans Herz gewachsen.
So natürlich schicke ich wie immer Bilder mit…da könnt ihr dann rätseln oder erahnen wo das wohl ist. Jup soweit so gut…freu mich immer sehr über die Mails und Nachrichten! Vielen Dank!
Liebe Grüsse ins Heimatländle!
Eure Stefanie
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Schön schön, dass du deine Berichterstattungsverpflichtungen nicht vernachlässigst :D:D
Viel Spaß weiterhin
Liebe Stefanie,
super was su so alles erlebst. Tante Anneliese, Mamioma und ich würden das auch so machen, wenn sich diese Chance für uns im nächsten Leben bietet, jetzt sind wir halt leider schon über Dein zartes Alter - noch ohne Verpflichtungen und so rüstig und mutig genug - hinausgewachsen.
Wie hoffen dass es so gut für Dich weiter geht wohl wissend, dass es natürlich auch an Dir liegt, dass alles so supertoll klappt.
Herzliche Grüßle auch von Wolfi, Basti, Ellen und Hanna,
Deien Tante Heide
Liebe Steffanie,
wir freuen uns sehr über deine interessanten Berichte.Die Alb hat sich schon weiß verfärbt, heute haben wir Martins Geburtstag im kleinen Kreis gefeiert,Anja ist feste am renovieren von Omas Wohnung,morgen werden wir eine Katze anschauen.Liebe Grüße Annegret u.Familie
Liebe Stefanie,
So schön dir zu lesen. Ich freue mich, das es dir so gut geht und wünsche dir alles Beste für die folgende Zeiten. Hier fangen die Weihnachtsmärkten an und darauf freue ich mich;-) Viele Liebe Grüsse, Mach's gut! Adeline, die kleine Französin von Neckarmühlbach!!
Liebe Stefanie,
Hergliche Geburtstagsgrüßle auch aus Reutlingen. Wir hoffen, dass Du trotz all deiner Verpflichtungen auf der beruflichen Seite auch ein schönes Geburtagsfestle feiern konntest. Sonst müssen wir das auf jeden Fall ganz gewissenhaft in D. nachholen. Alles Liebe von Deinen Reutlingern die ganz fest an Dich denken. Küssle Heide und Co.
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