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Flo86s Blog

Trip Melbourne nach Perth

25.03.2009 | Bilder26 | Kommentare0 | Australien 
Der ganze Trip nahm 3 1/2 Wochen in Anspruch. Es war eine super Zeit und wir hatten viel erlebt. Ich werde mich deshalb etwas kuerzer fassen, damit ich das Limit des Blogs nicht sprenge.

Das Auto hatte sich Michael in Melbourne zugelegt und wir anderen 3 fuhren mit. am 25. Maerz ging es los. Erster Stop war Torquay, Surferhochburg in Victoria. Bells Beach ist dort der austragungsort fuer den jaehrlichen Surfer-Contest. Leider waren an dem Tag keine Wellen da, als wir da waren. So entschieden wir uns bei Lorne zu einem Wasserfall im Landesinneren zu fahren, der Erskine Fall. Danach sind wir noch zu einem Lookout gefahren, wo man einen schoenen Blick auf die Kueste und die Great Ocean Road hatte. auf dem Rueckweg hatten wir noch Kaengeruhs in einem Vorgarten gesehen undeins von denen hatte gerade eine "Latte". Wir 4 hatten uns tot gelacht. Am naechsten Tag machten wir nicht viel. Wir hielten an einer Stelle, wo man Koalas sehen und anfassen konnte, sind dann fuer einen kleinen Zwischenstop nach Apollo Bay und dann zu einem wunderschoenen Free-Campingplatz bei Johanna gefahren. Am darauffolgenden Tag ging es dann zu den beruehmten Twelve apostel und dann in ein kleines Fischeroertchen, Port Campbell. Hier buchten wir uns in ein Hostel fuer eine Nacht ein. Das Hostel war direkt am Strand in einer Bucht. Hier spannten wir den Rest des Tages aus und ich kam auch zu meiner ersten Bodyboard-Session auf unserem Roadtrip. Der Tag klang dann auf der Verandah des Hostels bei einem schoenen Sonnenuntergang aus. Der naechste Tag brachte uns nach Mt. Gambier in South Australia, aber vorher sahen wir noch die London Bridge an der Great Ocean Road und das Staedtchen Warnambool, wo wir auch noch an den Strand gingen und ich ein wenig bodyboarden konnte. In Mt. Gambier gibt es den Blue Lake, der , wie der Name schon sagt, schoen blau ist. Hier uebernachteten wir auch wieder in unserem Zelt. Der plan fuer den 30 Maerz war es dann bis nach Adelaide durch zu fahren, aber 60km hinter Kingston hatten wir dann einen Unfall und der ganze Trip drohte ins Wasser zu fallen. Michael, ihm gehoerte das Auto auch, fuhr jemanden hinten auf das Heck. Er hatte einfach zu spaet reagiert. Das Auto sah ziemlich mitgenommen aus, so dass wir schon dachten es wuerde sich nicht mehr lohnen das Auto zu reparieren und somit der Trip hier ein verfruehtes Ende nehmen wuerde. Wir wurden dann zurueck nach kingston abgeschleppt und konnten dort sehr guenstig in einem Pub uebernachten. am naechsten Tag entschied sich Michael doch das Auto zu reparieren fuer 900 $. Wir sassen dann fuer den Tag in Kingston fest, konnten abends aber noch nach Adelaide fahren. In adelaide blieben wir 2 Naechte in einem Hostel und handelten uns die hier bekannten Bed Bugs ein. Das sind kleine Krabbeltierchen, die ungefaehr so gross sind wie Zecken und gerne in Hostelbetten herum kriechen und die Backpacker beissen und sowas wie juckende Mueckenstiche hinterlassen. Wir mussten also alle unsere Waesche waschen und sassen wieder am Ende der 2 Tage ein ganzen Tag fest. Danach ging es dann auf in das Barossa Valley, die bekannte Weinregion von Adelaide. Dort uebernachteten wir auf einem Campingplatz und am naechsten Tag ging es dann vo Weingut zu Weingut Wein testen :). Wir schafften 5 weingueter und danach waren wir alle gut angetrunken ;). Danach ging es ueber Port augusta nach port Lincoln. Ab hier fing fuer mich der schoenste Teil der Tour an. Port Lincoln ist bekannt fuer die Weisen Haie. Man haette hier cage-diving machen koennen mit den Haien, war aber leider zu teuer. Da musste dann nur eine Nachbildung eines Weissen ausreichen, was trotzdem schon sehr beeindruckend war. In Port Lincoln hatten wir uns auch zum ersten Mal auf einen Campingplatz geschlichen, um eine Dusche zu bekommen. Das wiederholten wir dann noch mehrere Male, um einfach das Geld zu sparen. Da die Stellplaetze auf einem Campingplatz ziemlich teuer sind. Wir schliefen ab diesem Teil der Reise auch meistens in National Parks auf Free-Campingplaetzen, die meistens Toiletten haben, aber keine Duschen. Nach der erfrischenden Dusche fuhren wir in den Port Lincoln Nationalpark um dort zu uebernachten. Der Platz war an einer ruhigen Bucht. Hier sahen wir in der abendaemmerung auch Delphine, die wir auf der weiteren Reise fast jeden Abend sehen konnten und kleine Stingrays. Am naechsten Tag ging es zum Greenly Beach, wo ich erstemal richtig geile Wellen hatte in einer kleinen Bucht. Danach ging es weiter nach Elliston. Dort gab es von den Klippen einen schoenen Ausblick und einen bekannten Surfspot, der Blackfellows, mega Wellen! Der darauffolgende Tag fuehrte uns erstmal zu einer Seeloewen-Kolonie, die man von den Klippen aus beobachten konnte. Danach ging es weiter nach Streaky Bay zum Back Beach, wo wieder super geile wellen waren. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Duschen erschleichen, kochen, Zeltplatz aufbauen und einfach chillen. Am Morgen des naechsten Tages ging es nach Ceduna, die letzte Stadt bevor es dann in das Nichts der Nullabor ging. Hier kauften wir nochmal einige Dinge ein. Kurz vor dem Mittag fuhren wir dann los. Fuer die Fahrt durch die Nullabor braucht man so 2 Tage und auf der Strecke ist rein gar nichts.Am ersten abend kamen wir an einer Raststaette an, wo wir kochten. Nach einer weile stellten wir fest, dass hier einige Dingos herum liefen und immer interessierter an unserem Essen wurden. Sie kamen immer naeher und wir mussten sie dann andauernd verscheuchen. Ohne das die Dingos dann etwas klauen konnten, konnten wir unser abendessen dann unter neidischen Blicken geniessen. Der Sonnenaufgang am ersten Morgen im outback war absolut schoen. Wir 'genossen" unser Fruehstueck unter der aufgehenden Sonne und brachen dann auf. Den Tag verbrachten wir nur mit Auto fahren. Wir ueberquerten die Grenze von South Australia nach West Australia und mussten all unsere frischen organischen Lebensmittel abgeben. Am Abend hatten wir dann die Nullabor dann aber geschafft und kamen in Norseman an. Der naechste Tag brachte uns nach Esperance und endlich wieder zum Meer. Wir verbrachten den Tag an einem wunderschoenen Strand. Die Nacht musten wir dann auf einem Sportgelaende verbringen, da alle Campingmoeglichkeiten besetzt waren, wegen des Osterwochenendes. Am Morgen fuhren wir noch den schoenen Ocean Drive von Esperance und dann weiter in den Fitzgerald nationalpark zum Point Ann. Hier war wieder eine Free-Campingarea in der Naehe von einem strand. Es war Ostersonntag und dementsprechend war der Platz ziemlich voll und so teilten wir uns die Kochmoeglichkeiten und ein paar Bierchen mit den anderen Leuten. Der naechste Morgen wird so schnell nicht mehr aus meinem Gedaechnis gehen, da ich nach dem Aufstehen zum Strand ging um schwimmen zu gehen und sah den weissesten und feinsten Sandstrand bisher. Der Sand war echt wie Backpulver. Nach dem Bad und dem Fruehstueck fuhren wir nach Albany. Dort verliess uns dann Denise, da sie keine Lust mehr hatte auf das Reisen mit Auto und Zelt. Maedchen halt ;) Sie stieg hier in den Bus nach Perth. Nun waren wir eine reine Maenner-Grupper, was einiges erleichterte. Den Rest des Tages verbrachten wir mit duschen, einkaufen und chillen. Am Abend guckten wir uns den Film "Life of Brain" in einer kleinen Halle an.Irgendein Verein hatte anscheinend eine kleine Filmnacht organisiert. Die Nacht verbrachten wir dann ausserhalb von Albany an einem Strand. Nach der schoenen Nacht im Zelt mit etwas mehr Platz fuhren wir Richtung Walpole, wo die Giant Trees sind. Diese Baeume sind zwischen 50 und 100m hoch. aber vorher hielten wir an einem Supermarkt an, weil meine Kamera keinen Akku mehr hatte und ich borgte mir dann mal ein bisschen Strom von denen. Letztendlich kamen wir kurz nach dem Mittag im Wald der Giant Trees an, wo wir einen Boardwalk machten der ueber Bruecken ging, die an den Baeumen befestigt waren. Er war so 80m hoch. Man konnte auch so zwischen den Baeumen herumlaufen. Danach fuhren wir ein Stueck weiter in den Walpole-Nonalup Nationalpark umzu kochen und zu uebernachten. Margaret River war das naechste und letzte Ziel bevor wir nach Perth kommen sollten. Wir verbrachten hier unsere letzten 3 Tage des Trips hier. Als wir dort ankamen wurde erstmal das Internet gecheckt, was so alles zu hause und in der Welt passiert war, ausserdem kauften wir fuer das Abendessen ein und Julian shoppte noch ein bisschen durch die Surfshops. Spaeter fuhren wir zum weltbekannten Surfspot "Surfers Point" von Margaret River und ich checkte schonmal die Wellen. Es waren riesen Dinger!Zum Abend hin fuhren wir in einen Nationalpark etwas ausserhalb von Margaret River. Der naechste Tag began frueh, weil wir schnell unser Zeug zusammen packen und verschwinden mussten, da wir gehoert hatten das der Ranger immer morgens eine Stellplatzgebuehr kassiert, die wir natuerlich aus dem Weg gehen wollten und taten ;). Wir wiederholten das dann die anderen beiden Naechte nochmal. der typische Moregn war dann immer danach zum Surfers Point fruehstuecken und danach in die riesen Wellen stuerzen. Am ersten Morgen hatten wir auch wieder Glueck mit Delphinen. Sie kamen zum Surfers point um mit den wellen zu schwimmen und man konnte sie dann durch das klare Wasser der Welle sehen. Teilweise sind die auch aus der Welle noch raus gesprungen. Super Erlebnis. In den 3 tagen in Margaret River verbrachten wir unsere Zeit mit bodyboarden, am Strand liegen, eine weitere Weintour, Duschen erschleichen und Abends schoen kochen. Irgendwann geht dann auch die schoenste Tour auch mal zu ende und wir kamen in Perth an. Wir gingen natuerlich in mein langzeit-Hostel, das Old Swan Barracks. Es war ein bisschen wie ein Gefuehl nach Hause zu kommen :). Ich traff auch 3 alte Bekannte aus der Perthzeit wieder und da Freitag war gingen wir alle zusammen dann ins Black Bettys und feierten das Ende unserer Tour und das Wiedertreffen.

Nach 2 Uebernachtungen in Perth ging es dann in den Flieger nach Sydney, wo meine East Coast Tour began. Mit einer der schoensten Zeiten die ich hatte nochmal zum Abschluss. aber dazu mehr in meinem naechsten Blog.

( Achtet nicht auf die rechtschreibung, da die Tastatur hier im internet Cafe etwas gespinnt hat und Fotos konnte ich auch nicht hochladen :( Bali halt etwas chaotisch. Die Fotos lad ich in ein paar Tagen dann hoch.)

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