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Gangos Blog

Mongolei

14.08.2010 | Bilder14 | Kommentare0 | Mongolei  - Ulaanbaatar, Ulaanbaatar
Ulaan-Baator ist eine interessante aber keine schöne Stadt, dagegen ist die Landschaft und Natur der Mongolei ist unglaublich! Wir haben es geschafft pünktlich...

...und am richtigen Ort in den Bus einzusteigen und konnten dann eine echte mongolische Busfahrt erleben. Das bedeutet man sitzt (wenn man Glück hat) oder steht dicht aneinander gedrängt 2-3 Stunden im Bus. Dieser Bus fährt Wort wörtlich „über Stock und Stein“. Da wir glücklicherweise früh eingestiegen sind, konnten wir sitzen. Allerdings wussten wir nicht, wann wir aussteigen sollten. Als wir langsam in die Gegend des Terelj- Nationalparkes kamen, konnten wir schon einige Ger-Camps entlang der Strasse sehen. Diese sahen allerdings wirklich sehr touristisch aus und wir wussten ja, unser Camp würde nicht so stark touristisch sein. Aber wie soll man das erkennen? Das holländische Mädchen, das wir im Bus hätten treffen sollen und das gewusst hätte, wie wir zum Camp kommen können, war nicht im Bus. Daher verlief das Ganze wie folgt: Das Bus-Telefon klingelte und eine Bus-Dame kam auf Ingo zu und drückte ihm das Telefon in die Hand. Leider war niemand mehr am anderen Ende, „No Service“. Eine Stunde später dann das Gleiche Prozedere. Diesmal war Bert (der Camp-Leiter) am anderen Ende. Er meinte er würde dem Busfahrer sagen, wo er uns rausschmeißen soll. Es war der nächste Halt, keine 2 min später! Dort erwartete uns Bert´s Sohn (etwa 8-10 Jahre alt) und ein anderer Mensch mit vier Pferden. Zum Glück hatten wir nicht so viel Gepäck dabei und konnten alles, mit samt uns, auf die Pferde hieven. Dann kam ein Halb-stündiger Ritt zum Camp. Es war ein Abenteuer! (Normalerweise bezahlen die Touristen für einen Ritt auf dem Pferd). Lustig war vor allem, das der Mann, der uns abholte offenbar überhaupt kein Verständnis dafür hatte, dass wir nicht von Natur aus reiten können. Immer wieder blieb er zurück und meinte wir sollen doch schon mal vorreiten. Alles klar! Erstens wie sagt man einem Pferd wie es laufen soll, zweitens wie sagt man einem Pferd wohin es laufen soll, wenn man selbst nicht weiß ob rechts oder links oder doch durch den nächsten Fluss. Das Camp war wirklich wie versprochen, nicht so sehr touristisch, hatte aber alles was man brauchte: Eine Ger für uns, drei Mahlzeiten am Tag, ein Toilettenhäuschen und vieeel mongolische Landschaft (für 25€ pro Person).

Wir verbrachten also eine Nacht in Bert´s Ger Camp und lernten dort Franzosen, Holländer und zum Schluss auch Deutsche kennen. Und, nach einem kleinen Wanderung, hatten wir so viel Mongolei wie man gerade so vertragen kann. Man kann nur sagen: an dieser Landschaft kann man sich nicht satt sehen!

Am nächsten Tag regnete es leider und wir wollten früher in die Stadt zurück, was tatsächlich für uns organisiert wurde. Da man aber nur durch einen Fluss zum Camp kommt, konnte das „Taxi“ nicht bis zum Camp fahren. Also nahm Bert uns in seinen Jeep und brachte uns zu seinem Nachbarn, der uns dann in die Stadt bringen würde. So eine Jeep-Fahrt haben wir noch nie erlebt! Wir sind durch mehrere Flüsse gefahren bzw. gedriftet und kamen jedes Mal tatsächlich am anderen Ufer an…

Glücklich zurück in Ulaan-Baatar haben wir dann auch Eiggy (unsere Guesthouse Besitzerin) kennen gelernt, konnten noch was zu Abend essen, duschen und in Ruhe unsere Sachen packen- alles gut! In der Mongolei hat wirklich alles so für uns geklappt, wie wir es wollten!

Jetzt freuen wir uns auf einen weiteren Tag und eine weitere Nacht im Zug und auf China!

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