...J. Ein bisschen rumfragen, Schilder lesen, ein erfragtes Telefonat mit Pierre, eine Fahrt mit dem Flughafen-Transfer und Taxi, schon haben wir ihn getroffen.Seine Wohnung liegt wirklich im Zentrum von Hongkong! Dieses Viertel nennt man auch „Chinatown“, was hier für Altstadt steht.Eine Nacht in schwüler Hitze und eine Dusche und wir sind bereit für Hongkong…
Unseren ersten Tag in Hongkong haben wir damit verbracht uns ein Bild von Hongkong zu verschaffen., vor allem von „Chinatown“. Ausserdem sind wir auf dem „Peak“, dass ist der Hausberg auf Hongkong Island gestiegen, um uns mal ein Bild des unglaublichen Panoramas zu verschaffen. Die Landschaft sieht wirklich atemberaubend aus. Man hat auf der einen Seite die riesigen Wolkenkratzer, welche sich entlang der Inselküsten ziehen und auf der anderen Seite besteht Hongkong zu einem grossen Teil aus Naturschutzgebiet. Das heisst man sieht einen Insel-Stadt im Dschungel.
Die Atmosphäre hier ist viel westlicher als in Peking und Shanghai. Man sieht auch sehr viele Ausländer hier und wir brauchen wahrscheinlich keine Fotos mit Chinesen zu machen.
Am Abend sind wir mit Pierre (unserem Couchsurfer) gleich auf den Festlandteil von Hongkong gefahren (Kowloon), um dort um 20.00 eine Überraschung zu erleben… es war doch recht beeindruckend. Danach ein typisch chinesisches Abendessen und ein Spaziergang durch den Temple Street Market. Sodass wir todmüde und glücklich nach unserem ersten Tag ins Bett gefallen sind.
Am nächsten Tag haben wir uns für einen Ausflug auf eine der 120 Insel entschieden, die ebenfalls zu Hongkong gehören. Es ist eine kleine Fischerinsel, zu der man etwa eine halbe Stunde mit der Fähre hinfährt und sich dort ein völlig anderes Bild von Hongkong machen kann. Auf Cheung Chau gibt es ein Dorf und zwei kleine Berge, ausserdem einen Sandstrand und viele Fahrradvermietungen. Leider hat es den ganzen Tag geregnet und wir konnten nicht baden, aber eine Rad-Tour gab es trotzdem.
Zurück in Hongkong-Island haben wir Pierre zum Abendessen getroffen und sind danach in einen Jazz-Club gegangen- eine coole Sache. Ausserdem konnten wir einen Eindruck vom „Party-Viertel“ in Hongkong bekommen, denn hier reiht sich eine Bar an der nächsten, alle stehen auf der Strasse und man hat das Gefühl man steht plötzlich in einem Strassenfest.
Heute werden wir uns Kowloon genauer anschauen und den Ost-Teil von Hongkong-Island. Und morgen steht noch ein geplanter Tag am Strand an- wenn wir schon mal am Meer sind…
Dann geht es morgen Nacht um halb eins weiter nach Seoul und am Sonntagmittag von dort aus zurück in die Heimat…