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Gangos Blog

Seoul

30.08.2010 | Bilder0 | Kommentare0 | Südkorea  - Seoul, Sŏul-t'ŭkpyŏlsi
Was kann man über eine Stadt sagen, die man nur ein- ein halb Tage besucht hat? Recht wenig, könnte man meinen, aber wir haben einen guten Eindruck von Seoul bekommen.

Erstens muss man sagen, Südkorea ist völlig anders als Hongkong, was wiederum völlig anders als China ist. Diese Ansicht: Asien ist ein Gesicht, stimmt einfach nicht. Die Südkoreaner sind sehr hilfreich. Sobald wir einen Stadtplan vor uns ausgebreitet haben, stand jemand da, der fragte: „Help you?“ Meistens haben die Englisch-Kenntnisse an dieser Stelle auch schon aufgehört, aber helfen konnten sie trotzdem immer irgendwie.

Unsere Ankunft in Seoul war ziemlich anstrengend, denn es war morgens um fünf. Der erster Bus fährt ab sechs und hoffentlich erwischt man den richtigen… wir hatten Erfolg! Dann, wieder mal dank der Hilfe einer netten Südkoreanerin, haben wir unser Guesthouse gefunden, konnten aber leider erst um 11 einchecken. Puh- zwei Stunden warten/dösen! Danach mussten wir dann erst mal 3-4 Stunden schlafen. Das ist schon schade, wenn man mal in Seoul ist, aber wir konnten nicht mehr.

Danach haben wir uns aber schon noch auf eine erste Erkundungstour durch das Down-Town Viertel gemacht und prompt den Jan getroffen. (Wir wollten uns eigentlich für den kommenden Tag verabreden und haben ihn dann zufällig getroffen. Man muss wissen: Seoul ist eine der grössten Städte der Welt…) Er konnte uns dann auch schon einiges erzählen und wir haben uns für den kommenden Abend mit ihm und seiner Freundin verabredet.

In Seoul gesehen, haben wir eigentlich nur den grössten Kaiserpalast und einige Märkte, wovon es in Seoul ungefähr hunderte gibt, sowie Restaurants und leben auf der Strasse. Dadurch merkt man dann, dass man sich noch in Asien, aber nicht mehr in China befindet. Die Menschen hier essen mit Metall-Stäbchen (weniger mit Holz wie in China), sprechen kaum englisch, sind aber sehr offen und nett, kleiden sich westlicher, schauen Fernsehen in der U-Bahn, essen auf dem Boden sitzend an kleinen Tischchen und legen viel Wert auf Tradition und Respekt. Auf jeden Fall ein sympathisches Volk!

Der Abend mit Jan und seiner Freundin war sehr nett. Sie haben versucht uns das koreanische Essen und Trinken näher zu bringen- was geglückt ist. Man kocht hier viel auf dem Tisch, d.h. man hat einen Tischgrill oder eine große Tischpfanne, dass macht viel Spass und ist immer lustig. Wenn man trinkt macht man das nicht so wie bei uns nach dem Essen, sondern zum trinken gehört auch immer etwas zu essen. Also haben wir am Abend verschiedenste Koreanische Gerichte probieren können.

Nachdem wir eine schöne Zeit hier hatten, freuen wir uns auf zu Hause. Elf Stunden fliegen, danach in den Zug und die Welt sieht wieder ganz anders aus…

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