Nachdem ich Tasmanien den Rücken gekehrt hatte, kam ich wieder in Melbourne an und bin von dort aus die Südostküste entlang Richtung Sydney gefahren. Da ich aber noch reichlich Zeit hatte, hab ich einige Zwischenstops eingelegt und abermals die Schönheit der Natur und ihre wundersamen bewohner bestaunen können.
Als erstes hab ich mich, da ich an der Küste unterwegs war, ein bisschen in den Coastal Park umgesehen und etwas das Beachboy leben genossen, wie ich es schon zu beginn meiner Reise getan hatte. Da ich aber nach ein paar Tagen genug von dem ganzen Sand hatte und das Wetter auch nicht mehr so der bringer war bin ich etwas Landeinwärts gefahren um mich etwas in den Wäldern umzusehen. Schließlich als letztes großes Highlight meiner Reise habe ich mir den Mount Kosciuszko National Park ausgesucht, der nach dem polnischen Entdecker benannte Berg gab dem Park seinen Namen und ist gleichzeitig auch mit seinen 2228 Meter der höchste Berg Australiens.
Ich nenne diesen Park liebevoll: "The National Park with the unpronounceable Mountain" – "Unausprechlichkeitsberg National Park"
Hab alleine eine Woche in dem riesigen National verbracht, viel zu Fuß umhergewandert und den ein oder anderen Gipfel bestiegen. Da das Wetter aber nicht all zu prickelnd war, konnte ich leider den Hauptgipfel nich besteigen da der Aufstieg gesperrt war. Um meinen Aufenthalt noch etwas konstrastreicher zu gestalten hab ich auch die dort vorkommenden Höhlensysteme erforscht und und mir ein bisschen Wellness gegönnt. Es gab, nicht unweit von den Hölen entfernt einen Thermalpool der von einer natürlichen Quelle, vulkanischen Ursprungs gespeist wird. Da hab ich mir es natürlich nicht nehmen lassen und hab ein bisschen geplantscht. Geteilt hab ich mir den Pool mit einer Bartagame die ebenfalls das wohltemperierte Wasser zu schätzen wusste, bin anfangs ein bisschen erschrocken, denn als ich ins Wasser hechtete war diese nicht zu sehen, erst als ich wieder auftauchte, schwamm sie an mir vorbei und flüchtete in sichere Distanz. Später kamen dann auch noch ein paar Kängurus dazu, die verwundert mein treiben beobachteten. Konnte sie aber nicht davon überzeugen mir im Wasser Gesellschaft zu leisten, grins.
Als sich die Woche schließlich dem Ende zuwandte und mein Parkpass auslief bin ich weiter gen Norden gezogen um schließlich in Blayney alles für meine Rückreise zu planen und zu organisieren. Kontaktaufnahme zu Kaufinteressenten, Auto saubermachen und nochmal zum Mechaniker, in der Bücherei die Verkaufsflyer ausdrucken, etc... Soweit kann ich sagen, das ich mit dieser Reise eine der besten Entscheidung in meinem bisherigen Leben getroffen habe. Habe so einiges Erlebt und das ein oder andere Hindernis überwinden müssen, um dahin zu kommen wo ich heute bin. Mein Auto hab ich verkauft, auch wenn dies nicht so lief wie ich es mir vorgestellt hab, aber somit steht meine Rückkehr nichts mehr im Weg und schon bald müsst ihr wieder mit meiner meiner Anwesenheit vorlieb nehmen, lach...
Bis dahin...
P.S Rechtschreibfehler dürft ihr behalten...
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