Da am Samstag so schönes Wetter war und Babsi noch nie auf Mount Hoven war, bin ich nach dem Reinstellen des letzen Blogs mit ihr dort hinauf gestiegen und habe zum 5. Mal die tolle Aussicht genossen. Danach gab es ganz leckeres Pangasiusfilet, zubereitet von Verenas Kumpel, welcher Chefkoch in einem Sternerestaurant ist.
Am Sonntag ging es gut ausgeschlafen und bei sonnigen 20 Grad auf die vom Trinkgeld bezahlte Seaeagle-Safari. Dabei ging es mit dem Speedboot raus aus dem Hafen von Henningsvaer an ein paar Bergen vorbei, wobei wir zwar nur einen Seeadler, dafür aber ein paar Robben gesehen haben. Danach sind wir noch in ein ganz tolles uriges Cafe, welches eine Kerzenproduktion beherbergt und die besten Zimtboller (so ne Art Zimtschnecke) macht. Als wir wieder nach Hause kamen, ging es für mich ans Kartoffelschälen, da ich dieses Jahr ja leider nicht zum „Kartoffelpfannkuchenessen“ kommen kann und somit einen „German Evening“ veranstaltet habe. Den Apfelmus habe ich zum Glück schon am Samstagabend gekocht und Schwarzbrot hatte Liesel vorige Woche mitgebracht. Zu meiner eigenen Überraschung sind mir die Kartoffelpuffer auch echt gut gelungen (OK, nicht ganz so gut wie am Freden, aber fast…) und alle waren ganz begeistert von dieser deutschen Spezialität.
Um 7Uhr in der Früh ging es Montag nach Svolvær um auf dem Marktplatz 3 Lavvus für ein Festival aufzubauen (so langsam kann ich die Dinger nicht mehr sehen…). Wenigstens war schönes Wetter und wir konnten auf Chef’s Kosten Essen gehen. Nach nur 12 Stunden waren wir auch schon fertig und konnten endlich nach Hause fahren. Dort gab es eine Abschiedsparty für Veronika, denn sie hat uns leider schon am Dienstagmorgen verlassen, da sie wieder zur Uni muss.
Beim Rasenmähen am Dienstag und Mittwoch habe ich erstmals reife Moltebeeren gefunden, welche echt verdammt lecker sind! Am Donnerstag und Freitag haben Thor und ich eine neue Brücke auf dem Kurs gebaut, was bei dem ganzen Rasenmähen eine schöne Abwechslung ist und man auch mal sehen kann, was man getan hat. Am Abend gab es dann selbstgeangelte Makrelen, ja selbst hier, neben den ganzen Hot Dogs und Waffeln, ist es auch mal möglich, sich kulinarisch zu verwöhnen…
Das wars dann auch schon wieder, also: Hilsen fra Norsk!
PS: Habe ich eigentlich schon erwähnt, das ich hier so berühmt bin, dass ich sogar schon in der Zeitung stand und ein Interview geben musste?
Dieser Eintrag wurde in der Kategorie Norwegen erstellt.
Hei Jonas,
die Erlebnisse werden ja immer besser und umfangreicher. Das hört sich direkt nach "Verwöhnen" an. Hoffentlich kannst du dich in Bad Iburg überhaupt noch ohne Golfplatz leben. Das mit den Pfannkuchen war sicher ein großer Erfolg. Kommt überall gut an. Mach weiter so, wir erwarten wieder einen spannenden Blog. Gruß B.+B.
Hallo Jon...
den Zeitungsbericht mußt Du Dir einrahmen.
Vielleicht kannst Du ja auch noch ein interessantes Buch ( Abenteuer in der Wildnis,
oder einen ausführlichen Reisebericht schreiben !!???)
Dann wirst Du noch etwas berühmter.
Grüße von der Judo-Fee
@bribru
Das mit dem Golfplatz ist glaub ich erher nicht so problematisch, allerdings das Meer und die Berge werde ich vermissen...
@Judo-Fee
Das mit dem Buch habe ich auch schon überlegt, so etwas wie "Ich bin dann mal in Norwegen", allerdings fehlt mir die Fantasie (muss es ja ein bisschen verändern und spannend schreiben) und vor allem die Zeit.
Das mit dem Buch ist doch eine tolle Idee, wenn das auch so spannend zu lesen ist wie dein Blog...
Blogeintrag gelesen von 155 Besuchern.
Spam?