Am 2. Weihnachtstag ging es mit dem Bus nach Serafina, wo man sich sehr gut das Aquaedukt (eine historische Wasserleitung aus Stein gebaut, die Überirdisch verläuft) begutachten kann. Danach irrte man bei schönem Wetter und tollen Aussichten im Wald herum, um vergeblich den Park de Monsanto zu finden… Schließlich wieder in der City angekommen, wurde in einem höher gelegenen Cafe mit herrlichem Blick über den Hafen ein Espresso mit Eiswürfeln (sollte ein Eiskaffee sein…) getrunken. Weiter ging es mit der Fähre auf die andere Seite des Rio Tejo, sodass man einen schönen Blick auf Lissabon hatte und der Christusstatue, welche fast genauso aussieht wie die in Brasilien, sehr nahe kam. Zudem war auch immer die Golden Gate Bridge, ne quatsch, die Ponte de 25 Abril, welche aber genauso aussieht, im Sichtfeld. Abendgegessen wurde in einem schönen Lokal am Ufer mit einem Tisch auf einem Steg, sodass man mehr oder weniger im Wasser saß…
Mit dem Zug ging es dann am 27. nach Sintra, wo es mit einem Bus steile und enge Kurven hinauf zu einer Schlössertour ging. Erster Halt wurde beim Maurenkastell, einer schönen alten Burgruine gemacht. Danach wurde beim Park de Pena angehalten, wo es sehr viel zu entdecken gab. Bei einem Spaziergang an schönen Seen, riesigen Farnbäumen und den Mönchsgrotten vorbei wurde das Alta Cruz erreicht, welches ein Kreuz auf dem höchsten Berg des Naturparks ist. Von dort hat man eine herrliche Aussicht, vor allem auf den Palast de Pena, welcher Unesco-Weltkulturerbe ist. Weiter ging es an einer Warrior-Statue vorbei zum Palast, welcher durch seine tolle Lage verzaubert. Schließlich ging es nach dem Bacalao (einigen vielleicht aus Norwegen bekannt) zum Abendessen in Sintra am Nationalpalast vorbei zurück nach Lissabon. Dort wurde noch eine tolle Bar namens „LOST IN Esplanada“ entdeckt, in der man schön in einem Garten unter einem großen Baum mit Blick auf ganz Lissabon ein kühles Bier oder portugiesischen Wein genießen konnte…
Der 28. wurde wegen der schmerzenden Füße etwas ruhiger angegangen. So ging es durch den Botanischen Garten weiter zu den Ruinen von Chiado über eine Piratenbar mit Geheimgetränk weiter zu einer Klosterbrauerei, in der man zwar sehr leckeres selbst gebrautes Bier bekam, aber das Steak leider kalt und zäh war… Die Stadt wurde nach den ruhigen Weihnachtstagen nun auch wieder sehr voll und auf dem Rückweg zum Hotel mit Abstecher im „Lost in“ hörte man auch wieder viele deutsche Stimmen.
Nach dem Frühstück ging es am 29. Auch schon wieder mit dem Bus zurück zum Flughafen, von wo mit der Swiss mit einem Zwischenstopp in Zürich der Heimflug angetreten wurde… In Deutschland angekommen, gab es natürlich erst einmal einen Schock wegen der Kälte und dem vielen Schnee, aber sonst ist man gut ins neue Jahr gerutscht…
Dieser Eintrag wurde in der Kategorie Lissabon erstellt.
Ist das schön mal wieder einen Blog von dir zu lesen und zu sehen...
Blogeintrag gelesen von 265 Besuchern.
Spam?