...abzuholen. Wir hatten nun endgültig keine Lust mehr auf diese Stadt! Deshalb telefonierten wir sämtliche Hostels, die nördlicher lagen nach freien Plätzen und Jobs ab. 2 Tage später hatten wir eine passende Unterkunft gefunden. Gesagt,,,getan,,,ab nach „Ayr“!!!
Endlich wieder unter neue Leute kommen und wieder in den Arbeitsalltag zurückfinden. Glücklicherweise waren wir vorerst die einzigen Deutschen im Hostel. Alles sehr sauber, super nette Iren und Engländer, tolle Hostelbesitzer.
Gleich in der darauffolgenden Woche nahmen wir zu fünft an einem „Tug-of-war-Contest“ (Seilziehen) Teil. Leider belegten wir nur den 3.Platz und verpassten somit die 1000Dollar Gewinn.
Eine Woche später bekamen wir die Telefonnummer eines Farmers in der Gegend zugesteckt. Wir riefen ihn sofort an und er stand 10 Minuten später vor unserer Tür. Er fragte uns was wir bisher gearbeitet hatten und dann kam die Frage des Tages: „Are you fit enough to do this Job,,,10 Hours a day on the paddick,,,stand up at 5??? Wir stimmten stark kopfnickend zu und standen am Tag darauf auf dem Feld um Probe zu arbeiten.
Ich sage nur BÄÄÄÄÄÄÄM!!! Nach 8 Stunden „bend-over-Haltung“ bei windstillen 30 Grad lachten mich die Zitrusfrüchte aus Bundaberg nur so an ^^. Brad, der Farmer stand dann neben uns, schaut uns Vier an und sagt „You work like some fucking Pussys,,,I am your fucking Bootcamp-Master and I wanna see that you hit the wall when you think you can`t work anymore!“ Wir zogen also noch 3 Stunden durch und er war letztendlich sehr zufrieden mit Erik, Micha und mir. Wir durften also weiter bei ihm arbeiten. Ben entschied sich weiterzureisen, denn er hielt die Arbeit einfach nicht durch.
Zu Dritt arbeiteten wir also jetzt für Brad und wurden von Tag zu Tag schneller. Wir werden pro Kilo bezahlt, d.h. Je schneller wir picken, desto mehr Geld gibt’s am Ende. Nach weiteren 2 Wochen dann wieder eine erschreckende Nachricht für uns: „Pumpkin-market has crashed!“
Wieder das selbe Problem wie schon einige Wochen zuvor: Preise für die Früchte sind zu niedrig, also lassen die Farmer diese lieber auf dem Feld verrotten, als sie picken zu lassen und zu verkaufen. Allerdings versicherte uns Brad uns wieder einzustellen, wenn es wieder Arbeit gibt. Außerdem sei er sehr zufrieden mit uns und unserer Arbeitseinstellung.
Für uns stand nun wie schon so oft eine spontane Entscheidung an. Entweder einfach abzuwarten oder doch weiterzureisen??? Oder,,,wir ziehen unseren Whitsunday Trip etwas vor und kehren dann nach Ayr zurück. Wir schauten uns an, ein fettes Grinsen kam auf, denn wir wussten genau das Airlie Beach und die Whitsundays ein absolutes Muss für jeden Backpacker sind!
Airlie Beach,,,die kleine Küstenstadt mit unzähligen Bars und Clubs voller Backpacker. Der Hafen voller Segelschiffe von klein bis groß, die zu den 70 Whitsunday Inseln führen sollten mit atemberaubenden Stränden, farbenprächtigen Korallenriffen und geilen Tauchspots am Outer Reef!!!
Eins weis ich genau: Der Fraser Island Trip ist schwer zu toppen! Aber was nicht ist, kann ja noch werden, gelle =)
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