...sagen es ist ein bisschen stressig. Montag habe ich von 9-15 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 9-21 Uhr und Donnerstag von 9-15 Uhr (alles ohne Pause) Uni. Wenn ich dann zu Hause bin muss ich immer ziemlich viel für den nächsten Tag vorbereiten und so kam es, dass ich die ganze Woche nicht vor 2 ins Bett kam und um 7.40 schon wieder der Wecker geklingelt hat. Aber ab nächster Woche legt es sich hoffentlich ein bisschen, da wir diese Woche ein paar Projekte abgeben mussten, da die Spanier schon seit 4 Wochen an den Projekten arbeiten (wir hatten gerademal 1-2 Wochen Zeit).
Aber ansonsten gefallen mir die Kurse echt gut und sie machen Spaß.
Die Wochenenden werden nach wie vor mit vollem Programm bestritten. Sightseeing, Shopping, Feiern, Relaxen. Das letzte Wochenende war leider am Freitag schon für mich beendet, da ich einen Sturz in der Metro auf der Rolltreppe hatte und mir die Bänder angerissen habe. Dann war Bettruhe angesagt. Bin auch erst Dienstag wieder an die Uni, da ich nicht gut laufen konnte und Schmerzen hatte. Aber mittlerweile ist es schon viel besser. Deshalb habe ich mich gestern (Donnerstag) auch mit einer Deutsch-Finnisch-Spanisch Truppe getroffen und wir sind in einen Irish Pub (sehr multikulturell alles). War wirklich ein sehr schöner Abend mit viel "Pintas" und Spaß.
Das Wetter erinnert momentan nicht sehr an Spanien, wobei wir natürlich auf hohem Niveau meckern. Wenn es mal unter 10 Grad hat geht hier die Welt unter. Aber normal müsste es schon viel milder sein, aber der Winter ist wie in Deutschland dieses Jahr sehr hart. Wenn die Sonne da ist, ist es allerdings richtig toll und ich hab mir auch schon eine leichte Röte geholt, als ich vorletzten Sonntag mit meiner Mitbewohnerin im Retiro Park unterwegs war. Dort waren die Leute auch schon in kurzen Sachen unterwegs und der ein oder andere lag oben ohne auf den Bänken und Statuen (s. Bilder).
Das Tollste hier ist, dass man hier so viele andere Erasmus Leute kennenlernt und eigentlich ständig mit anderen Leuten unterwegs ist, weil sich spontan immer neue Gruppen bilden mit denen man loszieht. Jeder bringt halt irgendjemand mit, der bringt wieder jemand mit usw. Am Ende kennt man dann meistens eigentlich nur eine oder zwei Personen von der ganzen Truppe, aber fühlt sich trotzdem sehr vertraut, da es denen genauso geht und alle sehr offen sind.
Das wars dann vorerst einmal, ich denke nach dem Wochenende gibt es wieder viel zu schreiben.
Blogeintrag gelesen von 100 Besuchern.