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Kocksens Blog

a second in sydney

10.11.2009 | Bilder21 | Kommentare3 | Australien  - Darwin, Northern Territory
es ging schon ein bisschen schnell, wenn ich mir ueberlege, dass ich fast 3 wochen unten in sydney verbracht habe und nicht nur in der down town gegend unterwegs war,...

...sondern so ziemlich kreuz und quer und ueberall runderherum in sydney.

zwischen traumstraenden im norden und die nationalparks im sueden konnte ich die ganze zeit mich mit neuen dingen beschaeftigen, die schier an jeder ecke von sydney zu finden sind.

doch das eigentliche hauptereigniss stand fuer mich in den kommen tagen an. mein erster fallschirmsprung aus 14000 ft sollte nun endlich stattfinden und ich schaute dem tag mmit gemischten gefuehlen entgegen. auf der einen seite, war es schon teil meines planes, aber je mehr ich drueber nachdachte...naja es gab eh kein zurueck und allein die tatsache, dass ich schon gebucht hatte, sprach dafuer nun keinen rueckzieher mehr zu machen. ich fuhr also an einem wunderschoenen dienstag morgen nach picton (ca. 70 km's von sydney entfernt) um punkt 9.30 aus einem flugzeug zu springen. als ich an kam, segelten die ersten schon vom himmel und ich bekam ein leicht flaues gefuehl.

nachdem ich mich bei der rezeption mit dem ganzen papierkram beschaeftigt hatte, der notwendigt ist, damit man seine verruecktheit auch ausleben kann, gings zu meiner instructorin cindi die mir mit sehr viel schwarzem humor erklaeren, wie ich denn am besten springen sollte. meine groesse spielte dabei ein nicht unwesentliches problem, den cindi war nur 160cm und damit wuerde sie in der luft haengen, wenn sie an meinem ruecken drangeschnallt waere. also musste ich wohl mich etwas kleiner machen, damit sie nicht in der luft hin ;)

nachdem nun die kurze trainingseinheit vorbei war und alle starfertig waren, gings auf in richtung flieger, der mit knatternden motoren schon unten an der lande bahn auf mich wartete..cindi hopste mit der kamera immer um mich herum und machte bilder und videos, damit ich dieses event auf spaeter in erinnerung behalten kann.

durch die grosse ladeklappe im hinteren teil des flugzeugs ( ca. doppelte groesse einer cessna ) gings auf unsere plaetze, sprich den boden und nachdem auch die anderen eingestigen waren, rollte das brummende geraet auf holprigem biden zur startbahn. nochmal ein kurzer blick durchs fenster und schon waren wir in den luft und schraubten uns auf die absprunghoehe. waehrend mein puls leicht anstieg und die instructor mit jedem ihrer tandems ihren witzchen machten, erreichten wir 7000 fuss, wo die ersten sportspringen sich aus dem flugzeug machten.

die klappe oeffnete sich und ein paar sekunden spaeter waren sie unterwegs nach unten. nun sah ich zu ersten mal wie hoch wir schon waren und fuehlte mich nicht wirklich so wohl in meiner haut. nachdem weitere 5min verstrichen waren, leuchtete das "prepare" zeichen, was uns bedeutete, dass es nun noch 3min bis zur absprungshoehe waren. jeder schnallte sich vom boden los und an seinen tandem ran und waehrend cindi alles checkte, was unsere sicherheit betraf, fragte sie mich nach einigen letzen worte fuer die kamera..dann ging schon die lucke auf und ich sah einem nach dem anderen vor mir ins bodenlose springen.wow!

nun bin ich wohl dran, dachte ich mir waehrend wir uns richtung ausgang vorarbeiteten und ich jede moeglichkeit nutzte um mich irgendwo festzuhalten. eigentlich total sinnlos, wenn man sich ueberlegt, dass ich ja gleich springen wollte.

mit verschraenkten armen stand ich dann am ende der lucke und schaute in die klare, ein letztes laecheln in die kamera...JUMP! es war etwas turbolent, die welt um mich herum drehte sich genauso wie mein magen, adrenalin pumpte durch meinen kopf und ich fuehlte mich komischer weise sehr gut. nachdem cindi unser chaotisches wild umher purzeln beendet hatte und wir in stabiler position dem boden entgegenschossen, hatte ich endlich die zeit, meinen gefuehlen etwas platz zu machen. total ueberwaeltigt von der geschwindigkeit, den eindruecken, dem rausch und der tatsache, dass ich tatsaechlich gesprungen war, bemerkte ich gar nicht wie schnell sich der fallschirm nach einer minute freiem fall oeffnete und wir sind einen sanfteren gleitflug uebergingen. nicht das es langweilig gewesen waere, aber der beste teil ist eben doch der freie fall und nicht das chillen im fallschirm.

als mein hinter wieder festen boden oder besser gruenen rasen und sich hatte und ich auch ziemlich ganz war, war ich dann doch sehr gluecklich. yeah! ich bin gesprungen!!! und ich wollte unbedingt nochmal, aber nicht am selben tag, sondern etwas spaeter...erstmal wieder ne runde durchatmen und relaxen, waehrend sich mein kopf noch so halb zwischen himmel und erde befindet..ein echt wunderschoenes gefuehl!

damit solltet ihr nun auch eine impression haben, wie sich dass so anfuehlt und ich kann jedem, der auch so verrueckt wie ich ist nur raten: selber machen ;)

es ist auf jeden fall das geld wert und macht den tag unvergesslich!

in diesem sinne liebe gruesse aus sydney!

cheers cons

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Kommentare (3)

  • (#1) ben sagte am 28.11.09 um 16:49 Uhr:

    sehr cool! da beneide ich dich für - auch wenn ich es nicht machen würde. und noch mal respekt - dass du dein leben in die hand von einer frau gibts ... .-)

  • (#2) keule sagte am 21.12.09 um 12:20 Uhr:

    hey cogi,
    schon lang nichts mehr von dir gelesen... wo treibst du dich denn momentan rum? in delitzsch oder was :)

    grüße aus dem kalten le

  • (#3) ben sagte am 01.01.10 um 13:52 Uhr:

    gesundes neues!


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