...bestaetigt sich jeden tag mehr und mehr. besonders wenn ich dann mich unterwasser bewege und diese neue wasserwelt entdecke, denke ich weniger, dass diese wundervollen farben, die man unterwasser entdecken kann, wirklich zu dem da oben passen.
in coral bay, einem mega touristisch angehauchten plaetzchen unterhalb von exmouth, findet man genau das bloss ohne die ganze fischwelt, denn die zeigen sich durch die vielen taucher nur ab und zu. dennoch sind die corallenbaenke atemberaubend und wenn ich meine luft ein bissl laenger anhalten koennte oder dort getaucht waere, haette ich zwischen den tiefen der corallenschluchten sicher noch viel mehr sehen koennen. wenn man zwischen den corallenstaedten dann durchtaucht, merkt man, wie riesig diese baenke sind und man bekommt den eindruck, dass sie nicht enden wollen.
als ich aus dem wasser komme entdecke ich zwei alte bekannte von unserem trip. wie schoen! die schweizer sind auch hier und helen samt lorenz freuen sich auch ueber das unerwartete wiedersehn. da wir zum glueck noch keinen campingplatz gebucht haben, quartier ich uns schnell neben die beiden.
manchmal ist es sehr witzig wie oft man leute/ freunde hier wieder trifft und vor allem wo. ich dachte ja immer australien ist gross, aber irgendwie scheint das dann in manchen faellen doch nicht ganz so zu sein. auf jeden fall ist es schoen sie zu sehn und so verabreden wir uns auch fuer unser naechstes ziel: monkey mia in der shark bay. eine nacht hatte auch fuer coral bay vollkommen gereicht, da mir nicht wirklich nach super touriprogramm und feeling war.
also gings wieder auf die strasse mit viel staub und hitze, bis wir dann am naechsten abend in monkey mia eintrudelten. die shark bay, die wie ein W geformt ist, beherbergt nicht sehr viel, ist aber schon allein wegen der delphine und auch wegen der stromatholiten (http://www.ingrids-welt.de/reise/aus/htm/sbhamelinpool.htm) sehr sehenswert.
monkey mia hat uebrigens seinen namen nicht durch eventuelle affensiedlung oder den sitz einer beruehmten piratenbucht..es ist viel einfacher:
da das australische department bei der namenserklaerung wohl etwas unschluessig war, erklaert man sich den teil MIA mit der aboriginal bezeichnung fuer einen unterschlupf, den die perlentaucher dieser region gaben. das MONKEY kann entweder a) die bezeichnung eines schiffes sein, dass diesen ort kolonialisierte b) die erklaerung dafuer, dass evtl. die perlentaucher damals wirklich affen mit sich brachten..wo immer diese auch hin sind oder c) es koennte eine bezeichnung fuer das auf und abladen von schafen sein sein.
aber die dort ansaessigen delphine lockten uns schon sehr, da sie in monkey mia wirklich hautnah gefuettert werden koennen, solang man von den rangern ausgewaehlt wird, dieses morgentliche ritual zu vollziehen. um 7.00 uhr stand ich mit kamera und jeder menge aufregung bewaffnet am strand, doch flipper und co. wollten nicht so ganz auftauchen. nach 3std. warten wurde ich dann doch hungrig und verliess mit knurrendem magen den strand. noch eine ueberraschung: neben helen und lorenz waren nun noch sarah und stephan aufgetaucht ( die schweizer, die uns im karrijini national park bei der reifenpanne so geholfen hatte) und ich freute mich riesig, da ich auf einmal good company hatte. die maedels liess ich ihren mist machen und hab mich dann auch ni mehr um sie gekuemmert. wir gingen zusammen an der kueste schnorcheln und nachdem ich mit einem fischer gesprochen hatte, der gerade einen "pink snapper" zugeschnitten hatte, bekamen wir abends einen dieser leckerbissen umsonst zum zubereiten. ein trucker in pension, einer der vielen campingplatz nachbarn, mochte uns so sehr, dass er seinen riesenfang vom tag mit uns teilte. ich glaub, ich hab selten beim kochen sooft gelacht und es war wirklich schoen mit den schweizer dudes rumzuhaengen.
unserer 2ter versuch am morgen die delphine zu sehen ging auch ordentlich daneben, doch am nachmittag beim plantschen im wasser, kamen sie auf einmal angehuepft.
5 erwachsene delphine und 2 jungtiere schwammen neben uns im wasser und liessen sich nicht stoeren, die einzige person, die nicht die nerven behielt, war der ranger am rand, der einen halben infarkt bekam, dass wir so nah bei den delphinen waren. aber alles war gut:) mission accomplished!
als die schweizer mir dann mitteilten, dass sie am abend aufbrechen wollten, wollte ich auch los. auf nach perth und schnell etwas ruhe finden, denn die zeit die ich nun noch hatte, wollte ich nicht gestresst verbringen. es sind nur noch 800 km bis dahin und ich habe nur noch ein ziel, dass ich unbedingt machen moechte...
na dann mal sehen wie weit ich komme.
Hallo Kocksen,
nach langer Zeit wollte ich mich auch mal wieder melden. lese weiterhin regelmäßig deinen Blog und freue mich über deine Berichte. JaJa, die Weiber - ich sags ja immer, kennst eine.....
Ne, Spaß beiseite, meine Frau haut mich sonst gleich:) Aber mal im Ernst, erst die großen Versprechen und dann lassen sie dich finanzielle hängen, echt mies.
Ich bin immer wieder begeistert durch welche Abenteuer Du dich begibst und hoffe, dass Dir weiterhin alles gelingt. Rock Australien weiter so und bis hoffentlich bald.
Der Marschi
U P D A T E !? :)
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