Registrieren  |  Tour

Kocksens Blog

Bloody weekend

24.08.2008 | Bilder0 | Kommentare0 | Australien  - Darwin, Northern Territory
  Das Wochenende war fuer mich nach einer langen Woche mal wieder ein Anreiz, die Gefilde rund um den Shop zu verlassen und evtl. Mal wieder den Clubs der Stadt einen...

...Besuch abzustatten. Doch weit fehlt, denn es kam mal wieder alles anders. Am Freitag war nichts mehr mit mir anzufangen, da ich eher mich mit meiner Matratze unterhalten wollte, als die Clubs zu stuermen. Aber Samstag sollte dann der grosse Abend warden.. Das Clubprogramm war klar, ich auch und trotzdem war ich ni weg. Warum auch? Is ja eh gemuetlicher hier und wenn wir hier so zu fuenft rumlungern und aus dem Lachen nicht mehr rauskommen. Also beschloss ich, dann doch dazu bleiben und es wurde noch eine sehr, sehr aufregende Nacht..

Nachdem wir schon einiges getankt hatten und wir in ueblich schwelgen und diskutieren gekommen waren. fiel mir irgendwie ein, dass ich doch mal dringend einen Frisoer aufsuchen sollte, um meine Haare mal wieder in eine Form zu bringen. Andrew hoerte das und wollte mich sofort darin unterstuetzen mir den Kopf zu rasieren. Ich erklaerte ihm das ich ni so drauf bin und gern noch n Paar Millimeter auf dem Kopf haette und so einigten wir uns auf 4mm. Gesagt getan und so kam Andrew mit seinem “ Clichters” (Haartrimmer) wieder und sogleich machten wir und ans Werk. Pedro zueckte die Kamera, den so einen Moent muss man ja festhalten. Waehrend Maureen und Claudia auf den Bank zusahen, wie die Zentimeter purzelten, versuchte Andrew weiterhin mir seinen Plan zu unterbreiten, wir sollten doch rasieren..keine halben Sachen..Doch ich blieb dabei..Haare sollten dann doch noch n paar da sein. Al ser fertig war, ging ich flux zum Spiegel und begutachtete die neue Frisi. Aber da gabs doch noch einiges zu verbessern und so bot sich Claudia an, mir diese Stellen noch schnell zu machen. “Cool!”

Dachte ich und bemerkte nicht, wie sie die 4mm vom Trimmer nahm. Das einzige was sie mir dann noch sagte, war: “ Du solltest mir besser nicht vertrauen..” Naja, den Rest meiner Haare fan d ich dann bald schon auf dem Boden, wobei Claudia sich sehr kuenstlerisch am meinen Haaren zu schaffen gemacht hatte und es sah nicht mal so schlecht aus. Eine Mischung aus nem Iro und diversen anderen schmueckte nun meinen Kopf.. ich war baff! Sollte ich wirklich so rumrennen? Egal! Warum eben nicht…

Doch Andrew wollte sich dann doch noch beweisen und vollendete dann seinen Plan mit einem Kahlschlag, waehrend ich wiedermal mit mir beschaeftigt war…Damn!

Tja nun hab ich megakurze Haare und renn ein wenig Skinhead like rum, aber das wird ja sicher in den naechsten Tagen nachwachsen, so oft wie ich dusche und in der Sonne bin. Allerdings geht so langsam mein dunkles Haar in Blond ueber und ich kann nichts dagegen tun.. murr naja, wird schon fuer was gut sein J

Aber der Abend war damit noch lange nicht vorbei… Waehrend Pedro, Andrew, Claudia und immer mehr unserem kleinen aber intensive Gelage zum Opfer fielen, wurde es spaeter und spaeter. Doch noch lange kein Grund aufzuhoeren, meinte Claudia und schlug vor in den Sonntag kraeftig reinzufeiern. OK! Why not?! Die Bar am Eingang zum 2. Store bot fuer uns schon in den letzten Tagen ein mehr als angenehmes Ambiente und nach 2-3 Fuhren zum Bottleshop war der Abend klar. Ploetzlich quietschte und knallte es furchtbar und wir schauten alle wie gebannt auf die Strasse, wo eben noch ein junges Maedel selbige ueberquert hatte. Ein Auto hatte sie vollkommen uebersehen und umgefahren..vor unseren Augen. Schock! Was nun? Wie helfen? Klare Gedanken in solchen Moenten zu fassen ist wirklich ni das leichteste, aber dringend notwendig um Leben zu retten. In diesem Fall sogar sehr dringend. So kam es, dass wir ploetzlich vom Tisch in alle himmelsrichtungen aufgesprungen waren, um alles moegliche zu tun, um die kleine zu retten. Die Fahrer hatten sich verkruemelt und waren sehr wahrscheinlich betrunken gewesen. Dann endlich Sirenen, die Polizei und etwas spaeter der Krankenwagen trafen ein und beruhigten etwas die Situation. Blut auf der Strasse, an unseren Haenden, ueberall! In mitten einer Sekunde hatte sich unser ruhiger Barplatz hinterm Maschendrahtzaun in einen kleinen Alptraum am Samstagabend verwandelt. Nicht wirklich ein Samstagabend, wie man sich ihn nun vorstellt, Ich hoffe nur die kleine hat es ueberlebt. Gruselig an der ganzen Sache war allerdings, dass wir am Freitag im Radio ein Gedicht gehoert hatten, was genau dieses Thema behandelte. Es ging um den Tod von Jugentlichen durch Alkohol am Steuer und ich muss sagen, dass ich schon viel gehoert und gelesen habe. Allerdings war die Kombination dieser beiden Vorkommnisse( also Gedicht und Unfall) so intensive, dass ich glaube ich in der naechsten Zeit sehr aufpassen werde…

Da kam dann der Sonntag gerade recht, um von dieser fast schlaflosen Nacht sich zu erholen und sich bei einem Strandspaziergang mit Maureen Ned und Pedro mal wieder so richtig wohl zu fuehlen.

In diesem Sinne: Don’t drink n drive!

Bookmark and Share

Kommentar hinzufügen

Falls du ein globalzoo-Mitglied bist, bitte zuerst einloggen!
Name
Emailadresse
(wird nicht angezeigt)
Dein Kommentar
Spam-Schutz Bitte trage das Ergebnis der Rechnung in das Feld ein.
16 + vier + 6 = + 7 =
All links get rel="nofollow". Spam entries will be deleted automatically!
 

Blogeintrag gelesen von 200 Besuchern.

Alle Blogeinträge nach...


Kocksen