...Lebens endet vorerst und ich muss mich wieder in ein geregeltes Alltagsleben stürzen. Vor knapp 10 Monaten bin ich von Frankfurt nach Cairns im Norden Australiens aufebrochen ohne PLan nur mit der Hoffnung eine Menge Spaß zuhaben und meine englischen Sprachkentnisse aufzubessern. Punkt Spaß kann ich mich einem fetten X ankreuzen und auch mein Englisch dürfte insbesondere meine alte Englischlehrerin verwundern ;) Ich hatte viele unvergessliche Momente aber im Endeffekt was bleibt sind die viele neuen Freunde und Bekannschaften die meinem Trip das Extraplus gaben. Ich frag mich die ganze Zeit inwiefern mich diese Zeit verändert hat und bin mir nicht sicher was die Antwort ist.Sicherlich verändert man seine charakterliche Eigenschaften ein wenig insbesondere was das Selbstbewußtsein angeht(Deshalb immer alleine starten ;)
Aber viel mehr glaube ich das sich meine Weltsicht insbesondere durch meine Asientrip geändert. Hier versucht jeder das beste aus seinem Leben rauszuholen auch wenn es oft an den eigenen Mitteln hapert. Geld ist bei mir auf einen der unteren Plätze gelandet bezogen auf was ich für meine Zukunft hoffe, ich will einfach nur etwas tun was mir Spass macht. So einfach/schwierig ist das :)
Enttäuschungen gab es übersJahr verteilt sicherlich auch, aber nichts gravierendes denn ich war ja stets auf Achse und wenns mir zu blöd wurde habe einfach ein Ticket gebucht und bin abgehauen(reiseweißheit: " Dont talk, do it!!!". Meine größte Pechsträhne hatte ich wohl in Thailand wo ich mich mit dem Denguefieber ansteckte und meine gesamte Elektronik auf einer Biketour schrottete, was mich aber viel mehr störte war das Gefühl aus Sicht der Thai ein dummes Touristenhuhn zu sein das gerupft werden muss. Zwar ein schönes Land aber der Tourismus und die gierige Suche nach Reichtum hat vielen Leuten geschadet. Gaaanz anders war es in Laos in dem jeder jeden fair behandelt und immer ein großes Interesse am gegenseitigem Kennenlernen bestand. Ich glaube in den Bussen kannten sich am Ende einer Fahrt alle beim Namen ;) Australien, wo ich ja knapp 6 Monate verbrachte findet man ein ähnliche Denkweise wie in Europa, allerdings tausenmal easier. Die Australische "NO worries, mate" Mentalität hat mir auch extrem gefallen. Hier wird nicht viel gestresst, nur wenn es wirklich sein muss! Wenn ich jetzt über den typischen Deutschen nachdenke graut es mir im Vergleich schon ein bisschen, aber Reisen lernt einem auch sich an alle Umstände zu gewöhnen:P
Auf alle freue ich mich euch alle bald wiederzusehn und kann sagen bis bald
Koki
Lieber Koki,
guten Heimflug und sanfte Landung (in der deutschen Realität). Ein super Blog das Ganze. Grüße Dein Dad
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