...nächsten 4 Wochen. Der ICE war recht gut gefüllt aber für uns waren dieses Jahr auch noch zwei Sitzplätze frei.
Nachdem die Schaffnerin auch noch das richtige Ticket geliftet hatte, waren die Hürden genommen. Am Flughafen lernten wir auch noch einen Deutschen kennen, der seine Freundin in Manila/Philippinen besuchen möchte. Die Flugzeit nach Manila beträgt nach seiner Erfahrung etwa 15 Stunden! Das Stewardess kein einfacher Beruf ist konnten wir uns dann auch noch mit ansehen. Ein Fluggast hat seit 8.30 Uhr versucht, mit dem Rest seiner Familie (Frau, Kind), 130kg Gepäck ins Flugzeug zu schaffen. Nach mehrmaligen Hinweisen und Aufforderungen wollten es die 3 nicht einsehen, so dass sie am Ende wieder ausgechecked wurden. Vielleicht waren am Mittwoch die 130kg nicht zu viel.
Der Flug nach Bahrain war angenehm und wir erhielten von Gulf Air unsere vegetarischen Mahlzeiten.
Irgendwas hat aber dann doch nicht so recht stimmen wollen, mit dem Essen, so dass es sich Nancy noch einmal in Bahrain durch den Kopf gehen lassen musste.
Nach drei Stunden ging es dann weiter nach Bangkok. Diesmal war nicht das Essen das Problem, sondern ein Platz wurde im Flugzeug doppelt vergeben.
Wir saßen also getrennt von einander. Nancy durfte Bekanntschaft mit einem Japaner machen und ich lernte einen lustigen Australier kennen.
In den 6 Stunden Flugzeit unterhielten wir uns über allerhand Zeug und als ich früh um 6.00 Uhr gefragt ob ich überhaupt Englisch verstehen könne, war die Welt wieder in Ordnung.
Nachdem wir die ganze Einreiseprozedur in Thailand hinter uns gebracht hatten, konnten wir gleich die eTickets bei Bangkok Airways abholen.
Alles klappte problemlos und wir flogen anschließend in ca. 1 Stunde 10 Minuten nach Yangon. Die Passagiere unserer Maschine waren größtenteils Deutsche und Franzosen.
Der internationale Flughafen von Yangon ist relativ klein, da hier nur 8 oder 9 Flugzeuge täglich landen aber der Papierkram ist dafür umso größer. Wir füllten also eine Einreiseerlaubnis, ein Fragebogen über SARS sowie einen Fragebogen zu deklarierente Güter (inkl. USD pro Person) aus. Nachdem wir alle Auflagen erfüllt hatten, konnten wir endlich die Vorhalle des Flughafens betreten und wurden auch gleich von Taxischleppern angesprochen. Natürlich wollten sie nur das Beste für uns und so suchten wir erst einmal den Weg nach draußen. Wir teilten uns also ein Taxi mit 2 weiteren Deutschen und zahlten so insgesamt 4 USD für die Fahrt in die Stadt. Die 2 Deutschen wurden am Kandawgyi Palace Hotel abgeladen und wir fuhren weiter bis zur Sule Pagode. Hier wurden wir auch gleich mit Visitenkarten von Geldwechselner empfangen und sie zeigten uns auch den Weg in einige Gästehäuser. Am Ende blieben wir in "Daddy's Home" und zahlten 8 USD für das Doppelzimmer inklusive Frühstück. Für die 8 USD mussten wir allerdings auch in die 6. Etage gehen, denn ansonsten wäre es teurer geworden!