...westlichen Frühstück (Toast, Marmelade, Omelette und Tee oder Kaffee), was uns dann die nächsten 4 Wochen täglich begleitete. Nachdem wir uns eine Route für den Tag überlegt hatten, ging es los. Als erstes stand die Sule Pagode auf dem Plan. Die Sule Pagode ist ein Tempel für die Alltagssorgen der Menschen und war auch recht gut besucht. Danach machten wir uns auf die Suche nach der Botataung Pagode aber leider war sie für uns nicht zu finden. Aber egal, es ist ja nicht der letzte Tempel in der Stadt. Auf unserem weiteren Weg stoppten wir am Aung San Stadium und kauften uns die Bustickets nach Kalaw. 10.000 Kyat sollte ein Ticket kosten!
Aber bei jeder Busagentur erhielten wir die gleiche Antwort und so zahlten wir am Ende die 10.000 Kyat. Da die kleinen Agenturen aber vom Ticket verkaufen allein nicht überleben können, wurden wir auch gleich noch gefragt ob wir nicht etwas Geld tauschen wollen. In Begleitung von 2 Männern gingen wir in eine kleine Teestube und warteten auf die nächsten 2 Männer, die mit uns über den Kurs verhandelten. Nachdem der Kurs ausgehandelt wurde (950K / 1 USD), verschwanden wieder 2 Personen und kamen nach etwa 5 Minuten mit einem großen Paket Geld zurück. 380.000 Kyat mussten am Ende von mir, unter ständiger Kontrolle von 8 Augen, gezählt werden. Ich zählte also die Scheine nach und knickte jeden 10. Schein um die anderen 9 Scheine. Die Vier wollten zwar nicht verstehen warum ich das so machte aber diesmal sollte mir kein Kyat fehlen.
Als unser ganzes Tauschgeschäft beendet war, machten wir uns weiter auf unsere Erkundungstour in Yangon. Wir stoppten am Kandawgyi See und wählten wahrscheinlich den teuersten Eingang am ganzen See. 1000 Kyat/Person zahlten wir um am Ende nur einen kleinen Abschnitt entlang laufen zu können. Trotz alle dem war es angenehm ruhig und wir konnten für ein paar Minuten den Lärm von Yangon vergessen. Nachdem wir uns ausgeruht hatten machten wir uns zu dem vorerst letzten Tempel, vor der Shwedagon Pagode, auf, der Chaukhtaki Pagode. Uns empfing ein großer, liegender Buddha und ein gesprächiger, alter Mann, der am Ende wie ein Guide für uns war. Durch ihn sahen wir Sachen, die wir so vielleicht nie gesehen hätten. So konnten wir die Herbergen der Mönche auch einmal von Inne sehen und ein Besuch bei den Nonnen war auch sehr interessant.
Um nun wieder zu unserem Gästehaus zu kommen, wurde uns eine Busfahrt empfohlen. Im Lonely Planet steht folgendes zu den Bussen geschrieben:
Many buses date back to the 1940s and carry heavy teak carriages. Often, they're impossibly crowded; a Burmese bus is not full until every available handhold for those hanging off the sides and back has been taken.
So kam es dann auch. Der Bus war so voll, das wir nicht einmal nach draußen schauen konnten und wir vertrauten einfach mal auf die Kassierer, dass sie uns zum richtigen Zeitpunkt raus werfen würden. Nach ca. 15 Minuten erreichten wir dann auch die Sule Pagode.
Nachdem wir uns in unserem Zimmer etwas erholt hatten, brachen wir zum letzten Tempel an diesem Tag auf. Der Shwedagon Pagode. Wir waren nicht die Einzigen, die diesen Gedanken hatten, denn es war Vollmond. So strömten wir mit unzähligen Burmesen in das Tempelinnere und konnten den unglaublichen Anblick geniessen.
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