Den Tag habe ich mir mit einem Besuch bei den Vereinten Nationen und einer Fahrt mit der Staten Island-Faehre vertrieben. Die Vereinten Nationen sind wieder recht interessant, aber fuer den Eintrittspreis haette ich etwas mehr erwartet. Man sieht zwar den grossen Plenarsaal und verschiedene Geschenke von Mitgliedsstaaten an die UN, aber das war es dann auch schon. Wenn wenigstens die Fuehrung das ein wenig aufgewogen haette, aber die blieb leider auch sehr an der Oberflaeche ("Die UN tut viel Gutes. Sie hilft Menschen.").
Danach bin ich mit der Staten Island-Faehre gefahren, eine kostenlose Einrichtung, die einen tollen Blick auf die Freiheitsstatue und Manhatten ermoeglicht. Resultat der Fahrt waren viele Fotos, ein Bier und die Feststellung, dass es waermer wird. Ich habe die Rueckfahrt draussen am Bug des Schiffes verbracht. Es hatte auch tatsaechlich zehn Grad (plus diesmal).
Dies war dann Grund genug, das Weite zu suchen und ins Kalte Chicago zu fliegen. Hier erwarteten uns auch tatsaechlich minus 20 Grad.
Gregor, der uns abholte, schleppte uns dann mit einem Freund von ihm unmittelbar in eine Bar/Brauerei, wo wir uns den Abend vertrieben. Die Kombination aus zwei Serben und zwei Deutschen ist anscheinend historisch sehr geladen, die Diskussionen drehten sich um Politik und Geschichte.
Nachdem wir letzte Klarheiten dann gegen vier Uhr in der Kueche von Erika und Gregor beseitigt hatten, ging es ins Bett.