...Plan. Leider wurde diese Idee schnell verworfen als wir die Preise sahen, da grad Hochsaison ist. Auch mit Jobs sah es in Tassi nicht grad berauschend aus. Aber dafür gesellten sich Tom und Wollfried wieder zu uns. Tasche und Antja fuhren ja eh in eine andere Richtung weiter und so trennten sich wieder unsere Wege. Schnell haben wir mit den beiden Jungs einen kleinen Schlachtplan entworfen der vorsah, den Wilsons Promontory Nationalpark zu besichtigen. Auf dem Weg dahin schließ ich ein wenig im Auto währen Andy fuhr. Plötzlich meinte er nur, schnell alles rein – die Zivilbullen sind hinter uns. Es kam uns ein schickes Auto entgegen und Andy hatte es im Rückspiegel beobachtet und somit gesehen das es aprupt umdrehte. Er schaute dann zu mir und sah die „Misere“. Ich hatte meinen Fuß gemütlich auf den Außenspiegel gelegt und mein Arm baumelte auch draußen rum und ich pennte. Das war natürlich auch der Grund warum wir angehalten wurden. Aber der Polizist war ganz nett. Nachdem er uns fragte ob wir wissen warum er uns anhält und wir natürlich auf blöd machten erzählte er uns was von nem Autounfall. Natürlich beteuerten wir nie mehr irgendwelche Gliedmaßen aus dem Auto hängen zu lassen. Wirklich ein sehr netter Polizist der es mit einer Verwarnung beließ. Und weiter ging die Fahrt. Da wir ja jetzt einen Wok haben und Andy eh mal Kängeruh essen wollte, beschlossen wir am Abend schön gemeinsam zu kochen und gingen dafür einkaufen. Kurz vor unserem Schlafplatzziel hatten die Jungs einen Reifenplatzer. Es hielt noch ein etwas verpeilter Kerl an, bei dem sich dann rausstellte das er Deutscher war und grad Stress mit seiner taiwanesischen Freundin hat. Leider klappte es mit beiden Wagenhebern nicht, den Reifen zu wechseln. Es hielt dann zu unserer Freude noch ein Australier an, der den richtigen Wagenheber dabei hatte. Nachdem das Auto wieder fahrtauglich war mit einem sehr sehr schäbigen Ersatzrad, konnten wir den letzten Kilometer zu unserem Ziel mit 60 km/h fahren. Laut unserem Campingbuch sollte der Platz for free sein. Komischerweise kam dann ein Kerln an und meinte es kostet 8 $ pro Auto. Na was solls, das können wir uns auch noch leisten. Nachdem ich mich dann aber bei dem Kerln noch beschwert hatte das das Wasser auf der Toilette gelb aus dem Hahn kommt, hat er uns versprochen die City Hall (so ne Art Turnhalle) offen zu lassen. Und das tat der gute dann auch. Und so konnten wir loslegen mit Kochen. Ich schnibbelte das Gemüse und die Jungs machten Reis und das Kängeruh. Es war sehr lecker, aber Kängeruh ist nicht mein Fall. Hab nur einen kleinen Biss gekostet und den Rest auf Andys Teller geschaufelt. Dann kam noch der Verpeilte Deutsche an und alle zusammen spielten wir mit Bier und Wein Rommee'. Seine asiatische Freundin kam dann spät auch noch rüber und so ging die Unterhaltung mit lallen in Englisch weiter. Irgendwann waren Wollfried und ich müde. Da ich mal ne Nacht ohne schnarchen brauchte, konnte ich bei Wollfried schlafen und Tom nutze mein Bett neben Andy. Und so konnte ich wunderbar ohne schnarchen schlafen. Irgendwann mitten in der Nacht kam Tom ins Auto und suchte sein Handy. Tom war aber nicht mehr nüchtern. Tom wollte Wollfried wach machen, hat es aber nicht geschafft. Wollfried so irgendwann: Ey Alter hör auf mir in die Gusche zu leuchten. Was hab ich innerlich gelacht. Andy war dann unser Retter und holte Tom ins Bett neben sich. Und so konnten wir alle seelenruhig gemütlich weiterschlafen.
ick les nure Vrena und Männer...wo ist Bianka....bei soviel männlicher Begleitung keen Wunder das de dort bleibst :-) :-(
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