Wir brachten unsere Sachen kurz in unser "billig" Hotel in einem der Vororte und fuhren direkt in die Stadt. Zum Glück hatten wir dieses mal ein Navi dabei, was eigenltich sehr nützlich in Paris ist, jedoch half uns dieses nicht unbedingt bei der Parkplatzsuche, die uns fast in den Wahnsinn trieb ;-)
Endlich einen Parkplatz gefunden machten wir uns auf zu Sacre Coeur und Monmatre meinem persönlichen Lieblingsplatz in Paris. Da das Wetter wie oben schon gesagt einfach super war, waren auch dementsprechend viele Leute unterwegs; sassen auf den Stufen vor Sacre Coeur und in den ganen schönen kleinen Cafes.
Danach machten gings zu Moulin Rouge, wo wir bisher (obwohl dies unser - ich glaube 4ter Parisbesuch war) noch nie gewesen sind. Naja ist halt Moulin Rouge.... ein paar Fotos gemacht und uns dann in einem der vielen Strassencafes niedergelassen und einen Cafe au Lait getrunken und die Leute beobachtet.
Danach dann noch zum Tour Eiffel, etwas essen gegangen und Abends haben wir uns dann noch ein Stündchen auf den Stuffen des Sacre Coeur niederglassen und dem Strassenmusiker gelauscht und dem Typen mit den Feuer-Tennisbällen zugeschaut.
Am nächsten Moregn erst mal ein leckeres Frühstück zu uns genommen und noch ein wenig shoppen gewesen.
Am nächsten Tag sind wir dann nach dem Frühstück zu den Catacombes gefahren.
Nach gefühlten 30 Minuten - es waren glaub ich nur 5 - eine enge Wendeltreppe heruntergehend sind wir dann unten angekommen.
Die Katakomben liegen in ca. 35m tiefe und zum Glück war es dort nicht so eng, wie ich befürchtet hatte.
Über eine Zeitspanne von fast 2000 Jahren lieferte der Untergrund von Paris sowohl die Steine, die für den Bau der Stadt erforderlich waren, als auch Gips und Ton. Der Abbau erfolgte zunächst in offenen Bergwerken und seit dem 12. Jahrhundert zunehmend unter Tage, in einer Tiefe von 5 bis 35 m.
Ende des 18. Jahrhunderts ergab sich ein weiteres Problem: Die wachsende Bevölkerung, Seuchen und Hungersnöte führten zu einer Überfüllung der Pariser Friedhöfe.
Die dort exhumierten Gebeine wurden ab 1785 in die Katakomben überführt. Durch einen Schacht in der Avenue du Président-René-Coty wurden sie in die Tiefe versenkt.
Heute ist ein kleiner Teil der Katakomben für Besucher zugänglich.
Es ist schon krass diese tausend Knochen und Schädel dort zu sehen - ein wenig unheimlich. Es gab sogar mal einen Horror Film über Les Catacombes - zum Glück hab ich den nicht gesehen ;-)
Nachdem wir dann wieder an der Erdoberfläche waren machten wir uns auf den Heimweg. Dies wird wohl der letzte Besuch in Paris gewesen sein - sag ich mir jedesmal ;-)
Blogeintrag gelesen von 262 Besuchern.