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Paescus Blog

Schwimmen im Fluss der Piranhas, Kaimane und Delphine

18.08.2009 | Bilder15 | Kommentare1 | Ecuador  - Quito, Pichincha
Die Zeit wird knapp... Für Ecuador haben wir nur etwas mehr als eine Woche. Zwei grosse Highlights stehen noch an. Quito, die Hauptstadt Ecuadors und der Amazonas Regenwald!

Beim Grenzübertritt nach Ecuador gibts eine Dosis gratis Adrenalin. Unser Bus macht sich unbemerkt wieder auf in Richtung Peru, während wir am Zoll Papierkrieg führen - nur blöd dass unser Gepäck noch an Board ist... Ein netter Reisebegleiter nimmt im Taxi eine wilde Verfolgungsjagd auf und bewahrt uns vor einer besch******** Erfahrung. Olé! :-)

Auf der Panamericana gehts Richtung Norden zwischen den beiden Andenketten durch. Links und Rechts stehen zahlreiche Vulkane Spalier. In Cuenca halten wir uns nur kurz auf. Wir kaufen uns massgeschneiderte Panamahütte, die lustigerweise nicht aus Panama kommen, sondern schon seit immer in Ecuador gefertigt werden. Sonst ist die Stadt eher "schläfrig". Man merkt, dass Ecuador ein wenig wohlhabender ist als Peru. Es gibt weniger Taxis und dafür mehr private Autos, auch öffentlicher Verkehr ist ansatzweise vorhanden. Armut sieht man natürlich trotzdem, Kinderarbeit ist weit verbreitet. Die Nähe des Equators wird langsam spürbar, die Vegetation wird tropischer.

Quito ist eine Millionenstadt, die viel zu bieten hat. Nur schon die Lage ist beeindruckend, zwischen den höchsten Vulkanen der Welt schmiegt sie sich an die Hänge. Die Altstadt gehört zum Weltkulturerbe, das Nachtleben pulsiert. Auf einem bunten Markt verbringen wir einen ganzen Morgen beim Feilschen. Ein riesen Spass! Dass alle Preise in Südamerika erst ausgenknobelt werden müssen, werde ich in der Schweiz sicher vermissen.

Auf der Strasse in den Amazonas fahren alle wie die Affen. Muss man ja, denken sie sich wohl, schliesslich sind wir im Jungel. Es rächt sich und wir haben einen Unfall mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Ausser Blechschaden passiert zum Glück nichts. Trotzdem kann man vor lauter Todesangst kaum schlafen. Der Amazonas ist dann ein atemberaubendes Erlebnis, welches eigentlich nicht in Worte und Bilder gefasst werden kann, man muss die wunderschöne Atmosphäre selbst spüren. Überall seltsame Geräusche und Gerüche, Affen, Schmetterlinge mit Flügeln so gross wie Handflächen, Vogelspinnen, bunte Vögel, undurchdringbare Vegetation. Das pure Leben! In einer Lagune schwimmen wir mit Flussdelphinen. Die Piranhas und Kaimane (Verwandte der Krokodile) halten sich zum Glück an anderen Stellen des Flusses auf.

Seit Montag sind wir wieder zurück in der Schweiz. Es war eine wunderschöne Erfahrung die fürs ganze Leben bleiben wird. Obwohl uns vielerorts Drogen angeboten wurden, haben wir uns lieber an Land und Leuten berauscht (ok, manchmal haben wir mit lokalem Bier ein wenig nachgeholfen :-D). Es gibt viele Eindrücke zu verarbeiten und wir freuen uns jetzt auf Freunde und Familie hier zu Hause. Vielen Dank fürs Lesen, wir hoffen ihr hattet Spass uns auf der Reise zu begleiten!

(Autor: Raphi)

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Kommentare (1)

  • (#1) Sonja sagte am 18.08.09 um 23:13 Uhr:

    Hei! Toent super euchi Reis. Freu mi also au scho ufs Suedamerikanische erlaebnis. Tolli Belden. Mer gsehnd eus bald.. :)


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