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Teil 2 - Mozambique

04.07.2010 | Bilder30 | Kommentare0 | Südafrika  - Bloemfontein, Free State
.... aber die Tortur sollte sich lohnen – wir waren endlich in Tofo, ein kleines Paradies. Das Backpacker war aus Stroh, Schilf und anderen Pflanzen errichtet und...

...so auch die ganzen kleinen Häuschen zum Schlafen. Das Ganze war direkt am Strand gelegen und eine große Bar samt Beamer sorgte dafür, dass wir kein wichtiges WM Spiel verpasst haben. Wir verweilten dort die nächsten 5 Tage und entspannten endlich mal – zur Abwechslung am Strand, wo es zudem schön sommerlich warm war – sogar nachts! Jeder sehnte sich nach einem längeren Aufenthalt, statt jede Nacht den Ort zu wechseln …

Die Preise dort waren mal wieder paradiesisch – knapp 1,50€ für einen doppelten Rum/Cola an der dortigen Bar und ganze 50 Meticas(=1,25€) kostete ein halber Liter Rum auf der Straße. Da kann man kaum meckern. Die Straße runter lag eine Art Straßenmarkt; da es hier keinen Supermarkt oder ähnliches gab ,musste man sich dort in kleinen Ständen auf dem Weg bedienen. Das Früchte- und Gemüseange bot war beeindruckend, allerdings gab es keinerlei Fleisch dort – wenn man Glück hatte, waren frische Meeresfrüchte verfügbar. Malaria-Mücken gab es leider auch in einer Vielzahl dort – aber das war wohl der Preis für dieses Paradies.

Wir versuchten drei Nächte in Folge den Sonnenaufgang über dem Meer zu bewundern, allerdings wurde uns dies von Wolken, die immer nur Nachts aufziehen verwehrt. Am Strand selbst nervten unzählige Verkäufer, die einem Armbänder, etc. andrehen wollten und einige wilde Hunde, die sich manchmal stundenlang neben uns legten und wohl Kontakt zu Menschen suchten. Jedoch war der Sand so weiß, trocken und fein, dass jeder Schritt dort quietsche – traumhaft. Das die Leute dort neben Portugiesisch kaum Englisch sprechen, war relativ überraschend und nicht immer ganz einfach.

Am nächsten Tag machten wir uns im Rahmen der Ocean Safari mit einem kleinem Motorboot auf auf´s den indischen Ozean. Unser erstes Ziel war den „sharkwahle“ zu sichten, den es auf dieser Welt fast nur in dieser Region gibt und welcher der größte Fisch der Erde ist. Daneben waren wir gespannt auf Rochen, Delfine oder Wale, allerdings sollte uns dies alles verwehrt bleiben… Nach 2,5 Stunden erfolgloser Suche kehrten wir heim und durften vorher noch einmal kurz etwas tauchen ohne etwas Nennenswertes gesehen zu haben. Lediglich meinem Magen bekam die ganze Bootstour auf dem wilden Ozean nicht allzu gut … Zudem war diese Region dank unzähliger Korallenriffe ein perfektes Gebiet zum Tauchen, allerdings war das ohne Tauchschein kaum bezahlbar.

Nach fünf Nächten sollte es wieder nach Südafrika gehen. Mitten in der Nacht bestiegen wir erneut unseren Mini-Bus, der diesmal nur ca. acht Stunden nach Maputo brauchte. Von dort nahmen wir einen weiteren Mini-Bus von Maputo nach Manzini in Swaziland, wo ja immer noch unser Auto stand. Der Tag war dort natürlich aber noch nicht zu Ende – wir beschlossen, von dort abends gegen 19.00 Uhr noch zu unserem nächsten Hostel in Drakensberg/Lesotho zu fahren,um keinen Tag zu verlieren, wo wir um ca. 3.00 Uhr des nächsten Tages ankamen – was für ein Horrortrip… In 24 Stunden besuchten wir vier afrikanische Länder und wir waren auch alle etwas geplättet von der Reise. Von Tofo über Mozambique über Swaziland nach Drakensberg – herrlich.

Der Rest folgt im nächsten Eintrag.

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