...Wir besuchten immer gerne Tante Marie, ihr englischen Mann, Onkel Rob und ihren Sohn, Michael.
Schon einige Wochen vor den Ferien, war ich schon aufgeregt. Ich machte eine Liste von den Sachen die ich brauchte bzw. gerne nach England mitbringen. Und ich habe sogar angefangen mit Einpacken, obwohl meine Eltern selbst noch sich beschäftigten mit der Fährebuchung. Wenn meine Mutter das nicht untersagt, würde ich am Liebsten alle meine neue Bücher und Spielzeuge auch mitnehmen, sodass ich Michael alles zeigen konnte.
Der letzte Schultag war immer schwer. Früh morgens, war ich super faul. In der Unterricht konnte ich mich überhaupt nicht mehr konzentrieren und ein paar Mal antwortete mit ‚ehm…ich weiss s nicht’ auf Frau Bachmanns Fragen. Meine Gedanken waren nur: der Fähre nach England!
Endlich war Heute der Tag, auf den habe ich schon lange gewartet. Als wir fertig waren mit alles drum and dran, fuhren wir los mit unserem Wohnmobil nach Dünkirchen, wo der Fähre schon auf uns gewartet hat. Nach dem Einfahren in die Fähre, stiegen wir aus und gingen an Bord. Meine Eltern satten und unterhielten sich normalerweise ins Restaurant. Als kleines Kind, fand ich das super langweilig. Als meine Mutter das merkte, sagte sie mir um die Spielautomaten zu schauen. Nein…nicht damit ich mit dem Maschine spielten, sogar um Münze zu suchen. Vielleicht steckte noch Münze in der Schüssel oder gefallen waren und versteckte unter dem Maschine. Einmal habe ich Glück gehabt, dass ich insgesamt 5 DM gefunden habe. Mit dem Geld, kaufte ich mir sofort Süßigkeit … was die meisten Kinder mögen.