...Hauptstadt. Starke Winde wehten am Flughafen… Dort trafen wir noch 2 Freunde von Tobi, mit denen wir die nächsten beiden Tage verbrachten.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Taupo, da ich noch mein Tongariro Crossing machen wollte. Das tat ich dann auch, wie fast immer, hatte ich Glück mit dem Wetter. Traumhafter Sonnenschein und optimale Sicht.
Nach dem ich nach einstündiger Fahrt am Start abgesetzt wurde, wurde ich fast von Menschenmassen erschlagen. Oh maaan dachte ich mir. Also rannte ich förmlich los, um so viel wie möglich überholen zu können.
Half alles nichts, somit musste man quasi im Gänsemarsch den ersten Berg erklimmen. Oben angekommen, völlig verschwitzt, gönnte ich mir eine kleine Pause, ehe ich zur Spitze des Mt. Doom/ „Schicksalsberges“ (Herr der Ringe) stapfte. Da die Oberfläche dieses Vulkanes aus feinem Geröll besteht, hatte man es sehr schwer bergauf zu gelangen.
Nach ca. 2 Stunden war ich oben… so gut wie tot! Oben jedoch wurde man mal wieder mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Selbst den Mt. Taranaki (Westküste) konnte man über den Wolken herausstechen sehen. Nach ca. 30 Min. Pause ging es zum Abstieg.
Jener machte richtig Spaß. Man rutsche quasi einfach den Berg wir auf Skiern herab. Jippi. Dies dauerte etwa eine halbe Stunde. Danach hieß es spurten, da der Weg auf den Gipfel nicht zum Wanderweg gehörte und die anderen Wandersgesellen somit 3 h voraus waren.
Also trat ich mit schnellem Schritt die nächsten 15 km (von 20 km) an.
Somit trabte ich, trabte und trabte. Durch die trockene Vulkanlandschaft, vorbei an Seen und dampfenden Schwefelquellen. Nach ziemlich exakt 8 h Wanderung, erreichte ich mein Ziel und war froh, endlich wieder im Bus sitzen zu können.
Am folgenden Tag fuhr ich wieder mit Tobi, der seinen „Skydive“ gemacht hatte, nach Auckland.
Schon verrückt, auf einmal kommen einem die ganzen Gedanken wieder hoch, wo man gerade erst in NZ angekommen ist… Jetzt hat man das ganze Land gesehen und freut sich einfach nur wieder auf zu Hause.
Dennoch machten wir beide noch einige Ausflüge. Zunächst fuhren wir hoch auf den „Skytower“, DAS Markenzeichen Aucklands. Oben konnten wir die Stadt im hellen und dunklen betrachten, somit hatten wir auch einen fantastischen Sonnenuntergang.
Am nächsten Tag fuhren wir mit Finja und Fee, welche wir zufällig hier in Auckland trafen, und Johann, einem Freund von Tobi, auf „Waiheke Island“.
Dort mieteten wir uns für einen ganzen Tag einen Roller, mit dem wir dann die ganze Insel „abcruisten“. Diese Insel ich echt schön und vor allem hat sie traumhaft weiße Sandstrände. Wir ließen uns es auch nicht nehmen, ins warme Wasser zu gehen.
Am Abend krönte der Sonnenuntergang hinter der Skyline von Auckland den absolut gelungenen Tag.
Am Dienstag sind dann Tobi und Johann nach Australien geflogen. Jetzt muss ich irgendwie die Zeit alleine totschlagen. Somit besuchte ich mal den Zoo von Auckland und schlief mal richtig aus, dass ich dann am Samstag fit bin.
Den da geht um 10:15 mein Flieger nach Seoul. Dort werde ich eine Nacht im 5-Sterne Hotel verbringen. Letztendlich lande ich gegen 17:05 Uhr in Frankfurt und betrete zum ersten Mal im Jahre 2010 Deutschland.
Somit heißt es
Bye Bye New Zealand
Es war wirklich eine wunderbare Zeit
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