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SaschaTs Blog

Der Kalender macht 'ne Rolle rückwärts... Flug über die Datumsgrenze

07.02.2008 | Bilder4 | Kommentare0 | Cook Inseln  - Avarua

Es ist passiert: Irgendwann zwischen Hauptgang und Dessert haben wir die internationale Datumsgrenze überquert und auf einmal ist nicht mehr Donnerstag, sondern wieder Mittwoch! Der Einfachheit halbe schreibe ich diesen Eintrag aber trotzdem unter dem 7. Februar. Sonst wird es zu verwirrend. Ich habja schon selbst Probleme den abrupten Datumswechsel mitten am Tag - und dann auch noch rückwarts - rein lebenserfahrungstechnisch nachzuvollziehen.

Dieser vorerst letzte Abschnitt unserer Reise dauert rund drei Stunden. Am späten Nachmittag des Tages vor unserer Abreise aus Auckland kamen wir dann endlich, endlich auf Rarotonga an. Leider saßen wir auf der falschen Seite im Flugzeug, so dass wir beim Anflug nur die Lagune und ein paar Kühe sahen. Auf der anderen (der rechten) Seite hatte man dagegen einen wunderbaren Blick auf die Insel, die von weitem irgendwie ein bißchen wie die Insel mit zwei Bergen aus Jim Knopf und der Lokomotivführer aussieht - nur dass es auf Rarotonga unwesentlich mehr als nur zwei Berge gibt.

Das kleine Flughafengebäude wirkt ein bißchen wie von Playmobil. Innen stand ein penetranter Ukulele-Spieler, den wir während der Passkontrolle und der Gepäckausgabe ertragen mussten. Unser Hotel hatte schon einen kleinen Shuttlebus geschickt, wir mussten aber noch auf zwei andere Gäste warten, die mit dem gleichen Flieger gekommen waren. Es stellte sich heraus, dass es zwei Deutsche waren.

Na super! Da fliegt man ans andere Ende der Welt und das erste worauf man trifft sind die eigenen Landsleute.

Das Beach Studio im Sunset Resort, dass wir gebucht hatten, erwies sich als ein knuffiges kleines Hotel mit schätzungsweise 25 Einheiten, zwei Pools, einer Bar und unser Studio hatte ein kleiner Veranda zum Garten hinaus, hinter dem direkt der Strand lag.

Der Strand war auch unser erstes Ziel nachdem wir unsere sehr geräumige Bleibe in Beschlag genommen hatten. Später am Abend sind wir dann mit dem Inselbus nach "Downtown" gefahren. "Downtown" ist eigentlich viel zu hochtrabend für das Ortszentrum von Avarua, aber Avarua ist der größte Ort der Insel. Hier gibt es immerhin auf einer Strecke von 300 Metern eine vierspurige Straße mit Mittelstreifen und den einzigen Kreisverkehr der Cook-Inseln. Also schon irgendwie eine Metropole. :-)))

Wir statteten dem Trader's Jack, einer relativ langweiligen Touristenkneipe allerdings mit direktem Blick auf's Meer, einen Besuch ab und landeten später noch im Hideaway - einer Kneipe, die vorwiegend von Einheimischen frequentiert wird und in der wir uns gleich viel wohler gefühlt haben.

Wie wir nach Hause gekommen sind, weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Ich kann mich aber noch an das Glücksgefühl erinnern, als ich zum ersten Mal nach fast zwei Tagen wieder in einem echten Bett lag. Wir waren zwar Business Class geflogen, und konnten daher auch auf dem Flug ganz gut schlafen, aber es geht doch nichts über ein Kingsizebett mit richtigen Kissen und viiiiiiiel Platz.

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Dieser Eintrag wurde in der Kategorie Cook Inseln erstellt.

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