Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon 3Uhr morgens…oh mein Gott, war das vielleicht zeitig =) Dann ging es mit der Bahn zum Frankfurter Flughafen und dort mit dem Skyrail zu unserem Terminal. Beim einchecken standen wir bereits vor dem ersten Problem…naja, eigentlich kein Problem, aber nichts Schönes: auf der zweiten Strecke (London-Boston) sollten wir nicht nebeneinander sitzen. Trotz kleiner Nachfragen, war nichts zu machen, denn wir sollten froh sein, dass wir überhaupt einen Platz bekämen. Das sorgte zuerst für schlechte Stimmung bei Georg =) Daraufhin ließen wir uns ein Frühstück bei McDonalds mit Blick auf die Start- und Landebahn schmecken. Der Flug nach London verlief dann reibungslos. Nach 2stündigem Aufenthalt in London-Heathrow ging es auf nach Boston in einem Jumbo-Jet. Glücklicherweise und Dank Lindas Charme, konnten wir den Platz tauschen und nebeneinander sitzen. Nach der Ankunft in Boston und der äußerst unfreundlichen Begrüßung durch die Einwanderungsbehörde, konnten wir unser Gepäck vollständig in Empfang nehmen. Danach mussten wir unser Mietauto abholen. Die erste Verwirrung stellte sich beim Blick in die Empfangshalle ein…da war kein Schalter. Als wir an der Information nachfragten, bekamen wir nur eine sehr undeutliche Anweisung. Schließlich stellten wir fest, dass wir per Bus zur Mietstation gebracht werden. Alles Weitere war kein Problem. Danach ging es ab in den Großstadtverkehr. Dank Automatik und kleinem Chevrolet Cobalt war der aber kein Problem. Aber auch mit dem kleinsten Auto bleibt einem die Parkplatzsuche nicht erspart und so fanden wir einen Parkplatz für nur =) 22$ pro Tag. Allerdings konnten wir heute einen kostenlosen Parkplatz am Straßenrand ergattern, obwohl man da offiziell eigentlich nur 2h stehen darf =) Das Zimmer im Hostel ist klein aber sauber und die Betten recht bequem. Das Frühstück lässt auch keine Wünsche offen, nur mit dem Internet klappt es nicht immer so. Da es in Boston noch recht zeitig war (13.30 Uhr Ankunft), haben wir uns trotz Nieselregens sofort auf eine erste Erkundungstour durch die Stadt gemacht. Dabei entdeckten wir bereits viele schöne Ecken und besonders das Viertel Beacon Hill. Viele kleine Gässchen und rote Klinkerbauten, statt großer Hochhäuser und Skyline. Alles sehr hübsch und wirklich sehenswert. Deswegen haben wir uns auch gleich eine kleine Pizzeria gesucht und dort zu Abend gegessen. Danach machten wir uns durch den Regen zu unserem Hostel auf und legten uns schon sehr zeitig schlafen…man merkte also den Jetleg.
Am 26. August lachte die Sonne schon, als wir früh aufstanden. Als Erstes ging es zum Duschen ins Gemeinschaftsbad, was besonders für Georg eine doch neue Erfahrung war. Aber es war für ihn dann überhaupt kein Problem. Das Frühstück war, wie oben vorweggenommen völlig in Ordnung. Danach gingen wir zur Verkaufsstelle einer Hop on-Hop of Stadtrundfahrt mit dem Old-Town Trolley. Das waren niedliche, auf alt getrimmte Busse. Als erstes stiegen wir am John Hancock Tower (dem höchsten Gebäude Bostons) aus. Wir gingen an der Trinity Church vorbei zur Public Library. Danach liefen wir zu einer der nächsten Stationen und stiegen wieder in einen Trolley. Wir kamen auf der Fahrt am Stadion der Red Sox vorbei. Danach fuhren wir auf die andere Seite des Charls-River. Dort bekamen wir den Harvard-Club zu sehen, sowie das MIT. Danach stiegen wir wiederum aus, um an das Ufer des Flusses zu gehen und dort einige Bilder von einem Teil der Skyline zu machen. Danach liefen wir über die Longfellow Bridge zurück und stiegen in Beacon Hill wieder zu. Die nächste Station war der Hafen. Hier hatten wir die die Gelegenheit eine Harbour-Cruise zu machen und so die komplette Skyline vom Wasser aus zu sehen und zu bewundern. Nach 45 Minuten gingen wir wieder von Bord und gönnten uns bei der Hitze (Georg hat sich einen kleinen Sonnenbrand geholt) einen Smoothie. Danach haben wir die Innenstadt mit der alten City Hall, dem Old State House und dem New State House noch zu Fuß erkundet. Dabei haben wir Pause bei Starbucks gemacht (lecker) und Abendbrot bei McDonalds gegessen. Am Ende des Tages waren wir ganz schön Pflastermüde und haben noch den morgigen Tag geplant, der dann in Neuengland sein wird. Fortsetzung folgt also. Viel Spaß beim Fotos anschauen =)
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Na, da wünsche ich Euch beiden mal weiterhin viel Spaß. Hier ist nix mit Sonnebrand, es regnet meistens
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