...Frühstück, zog sie an, brachte sie zur Schule und räumte anschließend noch Zuhause auf. Tja, und dann hatte ich frei. Und das für 6 ½ Tage :-)
Ich packte meine Tasche fertig, räumte auf, schrieb meinen Blog, hörte Musik, ging noch mal nach Rathmines um letzte Kleinigkeiten zu besorgen und wartete darauf, dass es endlich halb drei wurde und ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle machen konnte.
Um kurz vor drei saß ich im Bus und war eine gute Stunde später am Flughafen. Hier checkte ich ein, suchte das Gate und wartete, bis wir um kurz nach 6 endlich ins Flugzeug konnten. Es hat ein bisschen länger gedauert als geplant, denn unsrer Flugzeug hatte einen Defekt am Triebwerk, sodass wir noch ein anderes bekamen. Da konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Ich konnte es gar nicht mehr erwarten, endlich wieder in Deutschland zu sein!
Am Flughafen wartete Basti auf mich. Es war echt toll ihn wiederzusehen und in den Arm nehmen zu können! Er hat mir echt gefehlt....
Vom Flughafen ging es dann zu ihm und Annalena nach Hause. Hier verbrachten wir den Abend mit quatschen, chillen und fernsehen. Endlich wieder mal Zuhaus :-)
Am Donnerstag hatte Basti frei. Wir schliefen aus, Frühstückten in Ruhe, gingen in die Stadt zum Einkaufen usw. Abends gabs dann lecker Chinesisch und anschließend einen ruhigen Abend vorm Fernseher, da Basti am Freitag Schule hatte.
Aus diesem Grund klingelte morgens um 7 der Wecker... Als Basti dann weg war, konnte ich auch nicht mehr schlafen, stand also bald auf, machte mich fertig und ging erst mal zum Frisör :-D endlich wieder Haare ab :-D
Zurück bei Basti räumte ich auf, spülte und so. Hatte ja nicht wirklich was zu tun. Mittags kam Basti nach Hause, um mich abzuholen. Er fuhr mich zu meiner Mum ins Krankenhaus und dann weiter zur Arbeit. Ich blieb bis drei bei ihr. Wir redeten, tranken Kakao, ich zeigte ihr Fotos und dann holte Basti mich auch schon wieder ab. Wir fuhren erst noch mal zu ihm, um Sachen fürs Wochenende zu holen und dann gings weiter nach Halver, in die neue Wohnung meiner Mum, ihres Freundes Roland und mir. Die Wohnung ist echt schön!! Großes Wohnzimmer, großer Balkon, gemütliche Küche, großes Bad, nette Gegend. Mein Zimmer ist zwar kleiner als früher, aber trotzdem super schön und gemütlich.
Von Halver aus gings dann weiter nach Kierspe zu Bastis Eltern. Es gab Raclette und natürlich viel zu erzählen. War richtig schön mal wieder im vertrauten Wohnzimmer zu sitzen und bei Kaminfeuer gemütlich zu essen.
Um 22 Uhr gings von hier dann weiter nach Meinerzhagen zu Rike. Hier versammelten sich nach und nach Pierre, Rötti, Marina, Jörn, Anna, Tom und Sven. Es wurde ein lustiger Abend mit irischen Chips, deutschem Bier und Amaretto ;-)
Um halb zwei machten Basti und ich uns auf den Weg zu seiner Oma, wo wir schliefen.
Gegen seinen Willen schmiss ich Basti am nächsten Morgen um kurz nach 10 aus dem Bett. Wir Frühstückten und redeten eine Weile mit seine Großeltern und machten uns irgendwann dann endlich auf den Weg nach Alzen, zu meinem Dad. Dort wurden wir schon sehnsüchtig von meinem Dad, seiner Freundin Heike, meiner Oma und natürlich den beiden Hunden Jenna und Lümmel erwartet. Ich freute mich riesig sie alle wiederzusehen!!
Es gab dann erst mal Kuchen. Anschließend besuchten Basti und ich Carmen, Stefan und Florian, wo wir bis kurz nach sieben blieben.
Kurze Zeit später kam auch Papa wieder nach Hause, der inzwischen Andrea, die älteste von uns Schwestern, abgeholt hatte.
Zum Abendessen gab es leckeren Spießbraten und Nudelsalat. War fast wie Weihnachten, da gibt es den nämlich auch schon mal.
Am Sonntag frühstückten wir alle zusammen, ich war eine Weile draußen bei meinem Pferd, den Hunden und einigen Leuten aus dem Stall, wuselte ein wenig im Haus und auf dem Hof rum und schon wurde es Zeit, wieder zu fahren. Wieder hieß es Abschiednehmen, aber diesmal war klar für wie lange: „nur“ noch drei Monate, dann bin ich zurück.
Basti setzte mich in Kierspe beim Cafe ab, wo ich mit Mandy, Fabi und Shirley verabredet war. Die „Gruppää“ war also endlich mal wieder zusammen und natürlich hatten alle viel zu erzählen.
Um kurz vor sieben holte Basti mich ab und wir fuhren zu Rike. Wir bestellten uns Pizza und machten uns einen gemütlichen Abend. Anschließend fuhren Basti und ich wieder zu seiner Oma, um dort zu übernachten.
Am nächsten Morgen musste Basti arbeiten. Er hatte einen Außentermin und fuhr von da aus mit seinem Kollegen zurück nach Lüdenscheid in die Firma, sodass ich sein Auto haben konnte. Ich fuhr zuerst nach Kierspe in meine alte Schule, um ein paar Lehrer zu besuchen, zu denen ich auch von hier aus Kontakt habe, dann gings weiter zu Lidl, um Weihnachtskram einzukaufen, den es hier nicht gibt: Baumkuchen, Marzipankartoffeln, Dominosteine usw. hmm lecker lecker ;-). Dann fuhr ich weiter nach Halver, wo ich noch etwas abholen wollte und schließlich zurück nach Lüdenscheid zu Bastis Wohnung. Ich stellte das Auto ab und machte mich zu Fuß weiter in die Stadt, ein bisschen Geschäfte gucken und so.
Um kurz nach vier fuhr ich dann noch einmal zu meiner Mum ins Krankenhaus, um mich zu verabschieden und holte anschließend Basti von der Arbeit ab.
Den Abend verbrachten wir Zuhause.
Am Dienstag hatte Basti frei. Wir konnten also ausschlafen und dann in Ruhe frühstücken, ich war noch mal kurz in der Stadt, packte meine Tasche und genoss ansonsten die Zeit, die mir noch bei und mit Basti blieb.
Um 17 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg zum Flughafen nach Düsseldorf. Gute zwei Stunden später kamen wir dort an, ich checkte ein, wir aßen noch etwas bei McDonalds (der ist selbst am Flughafen billiger als in Dublin!) und dann hieß es Abschied nehmen.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stieg ich ins Flugzeug: einerseits wär ich gern einfach bei Basti geblieben, andererseits war ich auch gespannt und freute mich auf drei weitere Monate in Dublin. Immerhin hatte ich noch lange nicht alles gemacht und gesehen, was ich mir vorgenommen hatte. Aber drei Monate sind eine absehbare Zeit und sicher schnell um.
Der Flug verlief ohne Probleme und wir landeten pünktlich in Dublin. Ich stieg in den Bus und eine Stunde später war ich auch schon wieder „Zuhause“ in Rathmines. David begegnete mir kurz, ansonsten begrüßte mich im Flur ein Haufen riesiger Pappkartons von Ikea voll mit Einzelteilen für die neuen Schlafzimmerschränke, die einem das Öffnen der Haustür fast unmöglich machten. Vielleicht sollte ich eine Videokamera verstecken, wenn David die aufbauen will.. wäre sicher lustig :-D Bin mal gespannt, ob er mich um Hilfe bittet, angeboten habe ich es ihm ja.
Da ich eh viel zu wach war, packte ich noch meinen Koffer aus, schmiss meinen Laptop an, um E-mails zu checken und lag um Mitternacht dann im Bett.
Tja, so schnell war meine Woche Zuhause in Deutschland also um.... Es war viel zu wenig Zeit, um alle zu treffen, aber immerhin habe ich meine Familie und Basti gesehen. Das ist die Hauptsache! Und Sascha und Jenna natürlich ;-) Und mein Hasi und mein Meerschweinchen. Und Astrid, Feline und Frank. Und alle anderen auch. Ich war froh über jeden einzelnen, den ich gesehen habe. Auch über die, die einem Zufällig irgendwo über den Weg gelaufen sind. Es war wirklich eine super schöne Woche!
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