...um Bus zu ihr. Der Weg dahin erinnert mich ein bisschen an Zuhause, so viele Kreisverkehre, wie da zur Zeit gebaut werden ;-) Allerdings sehen die Baustellen hier wesentlich chaotischer aus als in Deutschland. Aber hier ist ja alles etwas chaotischer.
Svenja holte mich in Navan am Bus ab. Von dort aus gingen wir zuerst zu ihr, um meine Sachen abzulegen. Später machten wir uns auf den Weg zurück in die Stadt. Wir streiften durch die Läden, probierten Hosen an (hey, ich hab eine gefunden!! Es gibt nämlich einen Laden mit Langgrößen ;-) ), fanden süße Kuscheltiere und gingen anschließend bei „Eddy Rockets“ essen. Das ist echt der Hammer! Wir aßen Burger und Pommes und waren eigentlich schon pappsatt, mussten dann aber unbedingt noch einen der Desserts probieren. Also teilten wir uns einen Eisbecher. Gott sei Dank hatten wir nur einen für uns beide bestellt!
Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zu Svenja, guckten dort eine DVD und machten uns anschließend fertig, um auszugehen. Um 9 wollten wir uns eigentlich mit anderen Au Pairs treffen, die dann aber doch erst später nachkommen wollten. Also holten wir uns ein Bulmers und setzten uns raus. Dort saßen wir dann eine Weile und redeten. Irgendwann setzte sich dann eine Gruppe Iren zu uns. Ihnen war wohl kalt und wir saßen unterm Heizstrahler ;-) Wir quatschten mit ihnen und es war echt lustig. Sie waren auch sehr bemüht, uns mit Getränken zu versorgen. War wirklich cool. Um viertel vor zwölf verließen wir den Pub und trafen uns dann mit den anderen Au Pairs. Wir versuchten in zwei der drei Nachclubs in Navan zu kommen, wurden aber bei beiden Kontrolliert. Da wir noch nicht 21 sind, kamen wir natürlich nicht rein. Also gingen wir zum dritten Nachtclub. Die Männer im Pub hatten uns vorher gesagt, da sollten wir auf keinen Fall rein, aber war nun mal die letzte Möglichkeit. Da war es dann noch ganz witzig. Obwohl die Musik scheiße war und der Eintritt 13€ kostete. Um 2 gingen Svenja und ich schließlich zurück zu ihr. Wir legten Svenjas Matratze auf den Boden vors Bett und schliefen dann zusammen darauf. Das klappte ganz gut. Hatten ja zum Glück zwei Decken ;-)
Den Sonntag gingen wir total relaxt an. Wir hatten keine Pläne und schliefen solang es eben ging (bis 10 oder so), machten uns dann irgendwann fertig und frühstückten um halb zwei ;-) (jaha, doch so früh *g*) Anschließend gingen wir noch einmal in die Stadt, schlenderten durch die Läden, ich kaufte mir eine größere Tasche (die brauchte ich dann auch direkt für die Rückfahrt) und wir setzten uns noch mit einem Eis vors Einkaufszentrum. Eigentlich wollten wir uns in die Sonne setzen, die eigentlich morgens geschienen hatte, die war dann aber auf einmal weg. Naja, war auch so lecker ;-)
Zurück bei Svenja quatschten wir noch ein wenig, ich packte meinen Kram und machte mich dann auf den Weg zum Bus. Der Heimweg verlief recht ereignislos. Die Busfahrt ging schnell um, dann nahm ich einen Bus nach Rathmines und nach 10 ein paar Minuten Fußweg war ich um 19 Uhr Zuhaus.
Hier wurde dann gerade mit einem Abendessen und Kuchen Cathys Geburtstag gefeiert. Hatte mit leider keiner gesagt, sonst wäre ich ja früher zurück gewesen... Ich wollt auch nicht einfach hoch ins Wohnzimmer gehen und dort hereinplatzen, denn die Tür war zu. Also ging ich in mein Zimmer. Fands ein bisschen schade, aber na ja. Die Familie hat wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass ich da Interesse dran habe. Die bisherigen Au Pairs waren glaub ich immer nur so lange da, wie sie arbeiten mussten und sind dann in den Tiefen Dublins verschwunden. So kramte ich ein wenig in meinem Zimmer rum, chattete und ging irgendwann todmüde ins Bett.
Die Woche startete dann wie immer. Die einzige Besonderheit war, dass die Kinder nicht wie sonst schon auf waren, als ich hochkam, sondern ich sie erst noch wecken musste. Es war am Sonntag wohl etwas später geworden. Aber auch das Wecken ist bei den beiden kein Problem.
Dann verlief alles wie immer.
David war mir morgens noch kurz begegnet und hat gemeint, die Küche wäre nicht so schlimm, wie sie aussähe.... (Naja, immerhin machte er sich Gedanken darum, was für Arbeit auf mich zukommt. Fad ich nett, macht Mary glaub ich nicht...), sooo schlimm war es dann auch nicht. Das schlimmste waren Töpfe und Pfannen, die ich dann per Hand gespült habe, weil es sonst drei Spülmaschinen geworden wären. Als das erledigt war, hatte ich wie immer Pause.
Um 1 holte ich dann Peter ab. Ich hatte seinen Cityroller dabei, denn er will unbedingt demnächst damit zur Schule fahren. Allerdings wollte ich nicht morgens, wenn ich Cathy im Buggy dabei habe, ausprobieren, ob das funktioniert oder nicht. Also hatte ich mit ihm abgesprochen, das erst ein paar Tage Mittags zu probieren. Er freute sich dann auch riesig, als er mich mit einem Roller erblickte. Der Nachhauseweg verlief dann auch ganz gut. Peter war glücklich mit seinem Roller, den er allerdings die meiste Zeit schob. Aber ob das morgens so gut ist, wenn ich den Buggy dabei habe und so viele andere Leute unterwegs sind... ich weiß ja nicht...
Zuhause angekommen, aßen Peter und ich etwas und dann gings raus in den Garten. Die beiden Kids spielten erst alleine, während ich die Wäsche aufhing. Dann spielten wir zusammen Verstecken, Fangen, Fußball und und und.
Um 4 gingen wir wieder rein. Der Rest des Nachmittags verlief sehr ruhig. Die Kinder waren müde und beschäftigten sich alleine. Ich aß noch mit ihnen zusammen und hatte dann Schluss.
Um 20 Uhr traf ich mich mit Stephanie am Fitnessstudio. Wir quatschten viel, trainierten dabei auch noch und machten uns um kurz nach 22 Uhr wieder auf den Heimweg. War etwas später als ich vor hatte aber na ja, so ging es eben ein bisschen später ins Bett ;-)
Dementsprechend schwerer fiel mir dann das Aufstehen am Dienstag. Aber es ging ;-) Es verlief ansonsten alles wie immer. Die Kinder kamen trocken in der Schule an. Es regnete erst, als ich dann auf dem Rückweg war.
Meine Pause verbrachte ich faul und relaxt, wie immer.
Um 1 holte ich dann Peter ab. Es regnete, also gab es diesmal den Regenschirm anstatt den Roller. Zu meiner Überraschung gab es nicht mal Gemecker von Peter. Er sah wohl selbst ein, dass es nicht das richtige Wetter war, um Roller zu fahren. Zuhause aßen wir beide etwas, die Kinder guckten eine Weile Fernsehen und dann spielten wir alle möglichen Spiele, die wir so finden konnten. Irgendwie musste der Tag ja umgehen, trotz des Regens.
Und das tat er auch. Die Zeit verging relativ schnell und schon hatte ich Feierabend!
Ich hatte abends nichts vor und machte mir nen ruhigen Abend in meinem Zimmer mit Fernsehen, chatten und chillen ;-)
Einen Großteil meiner Freizeit verbrachte ich in den letzten Tagen damit, online „Verbotene Liebe“ zu gucken. Auf „Sevenload“ haben die vor ein paar Wochen angefangen, von der ersten Folge an jeden Tag eine Folge hochzuladen. Da war ich natürlich erst mal gut beschäftigt ;-) Mittlerweile habe ich allerdings alle Folgen gesehen und muss nun jeden Tag auf eine neue Folge warten... Fast wie Zuhause ;-)
Der Mittwoch begann bewölkt aber trocken. Alles verlief wie immer. Die Kinder waren lieb und pünktlich in der Schule. Bei Peters Schule angekommen, lief mir das amerikanische Au Pair über den Weg, von dem mir schon erzählt worden ist. Hab sie dann sofort angesprochen und wir haben Nummern ausgetauscht. Die scheint echt lieb zu sein. Sonst passierte nichts spektakuläres.
Nach meiner Pause holte ich wie gewohnt Peter von der Schule ab. Diesmal wieder mit dem Roller. Und wieder die Diskussion, ob er denn dann am Donnerstag damit zur Schule fahren dürfe..... Er sieht leider nicht ein, dass er noch ein wenig Übung braucht... Naja, nervig aber okay.
Zuhause gab es was zu Essen, eine Fernsehpause für die Kids und aufräumen für mich. Dann gingen wir in den Park. Gingen? Okay, ich ging und die Kinder fuhren Roller... Das klappte aber ganz gut. Cathy ist super schnell müde davon aber das ist ja auch verständlich. Die beiden fuhren also zum Spielplatz, spielten dort bis es anfing zu regen und dann fuhren sie wieder nach Hause. Hier spielten die Kids dann im Wohnzimmer. Irgendwann kam Peter auf die Idee, dass er nach McDonalds wollte und nervte Mary damit so lange, bis die ja sagte (das dauert nie sehr lange.. dreimal fragen reicht da schon....). Also wartete Peter ungeduldig darauf, dass David nach Hause kam, um auf Alex aufzupassen, damit er mit Mary und Cathy zu McDonalds konnte. Und wehe als der dann nicht um 5, wie Mary es gesagt hatte, in der Tür stand...
Schlimmer wurds das ganze dann, als Mary noch telefonieren musste. Peter hat nur noch genervt, rumgezickt und geheult, weil er ja nicht abwarten kann. Irgendwann gingen die drei dann. Wow, welch Stille im Haus.. Peter war echt schlimm gewesen.. hatte ich nicht viel mit zu tun, er hat ja seine Mum genervt, aber ich frag mich immer, warum die da so mitmachen... Naja egal, Irland halt ;-)
Ich räumte noch ein bisschen auf und hatte dann Feierabend. Als ich runtergehen wollte, rief David mich aus dem Büro. Ich dachte schon, er wollte mir noch etwas sagen. Aber er wollte mir nur seine Spielerei zeigen: der alte Flachbildfernseher aus dem Wohnzimmer stand jetzt auf seinem Schreibtisch und daran angeschlossen war der Pc, auf dem ein Flugsimulator lief. David war ganz stolz und zeigte mir, wie realistisch das Spiel ist. War irgendwie echt süß ;-) Er wird mir immer sympathischer.
Tja, dann ging ich runter und hatte Feierabend.
Um 8 traf ich mich mit Stephanie im Fitnesscenter. Wir waren eine Weile auf dem Stepper, machten ein paar Geräte und gingen dann für ein paar Minuten aufs Laufband. Allerdings nicht lange. Erst Stepper und dann laufen ist eine blöde Reihenfolge... Waren auch beide kaputt. Also gingen wir duschen, quatschten natürlich noch eine Runde und gingen dann Heim. Hier angekommen fiel ich kaputt ins Bett. War anstrengend der Tag! Und wieder war eine halbe Woche um...Die Zeit vergeht wie im Flug...
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