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Scholles Blog

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Trinke Fanta - Sei Caboolture!

09.10.2008 | Bilder9 | Kommentare3 | Australien  - Caboolture, Queensland
Mein Trip nach Byron Bay war sehr schoen und ruhig. Am ersten Tag war ich dann doch sehr aktiv und bin zum Lighthouse gewandert, was sich als anstrengender als erwartet...

...herausgestellt hat. Auf dem Weg kam ich noch an dem oestlichsten Punkt Australiens vorbei, an dem ich fuer einige Minuten (ca eine halbe Stunde) verweilte und fasziniert in den Pazifik hinausschaute. Als ich dann schliesslich den Leuchturm erreichte sollte meine Anstrenung auch gleich mit einem wunderschoenen Blick ueber die Straende von Byron Bay belohnt werden. Und dank eines Eisverkaeufers konnte ich mich auch mit 2 Kugeln Eis belohnen. :)

Abends gab es dann ein BBQ in meinem Hostel mit anschliessender Live-Musik, bestehend aus einer Drum-Digeridoo-Combo, die auf jeden Fall das Publikum begeistert hat und zum Bewegen brachte. Zum kroenenden Abschluss des Abends kam ich dann in den wahren Genuss von Byron Bays Atmosphaere.

Wenn die Nachtruhe naemlich im Hostel eintritt, wird mit Schildern darauf hingewiesen, dass man bei eventuellem Partybedarf doch bitte in die Stadt oder zum Strand zum Weiterfeiern gehen sollte. Also ging ich zum Strand, da ich in den letzten Wochen ja schon genug Stadt hatte. (Hab mich unbemerkt in einen Stadtmenschen verwandelt). Dort traf ich einen Menschen, der ruhig am Strand sass, Gitarre spielte und dazu sang. In einer Pause stellte ich mich vor: "Hi, my name's Freddy!" - "Hi, my name's Eddy!" Dann gratulierte ich ihn noch zu seinen grossartigen Gitarrenkuensten, bevor er sich wieder seiner Kunst hingab.

Nach einer Weile kamen noch ein paar mehr Leute dazu, bis ein Lagerfeuer entfacht wurde, ein paar Gitarren und Bongos sich zu uns gesellten und die Stimmung noch sympathischer wurde. Eine wirklich angenehme Atmosphaere, die durch funkelndem Sternenhimmeln nochmals bereichert wurde. So sollten dann auch die restlichen Abende in Byron Bay aussehen, bis es am Sonntag wieder nach Brisbane ging.

Grund war hauptsaechlich, dass ich, wie ca. 40 andere Backpacker, immer noch nicht von der Kunstausstellung bezahlt wurde. Also hab ich die Woche in Byron Bay als Urlaub genossen und wollte Montag dann wieder auf Jobsuche in Brisbane gehen. Leider erfolglos, doch hatte ich daraufhin von Alex, Leo und Wouter erfahren, dass ich nach Caboolture kommen koennte. Und hier bin ich nun!

Caboolture ist ein Vorort und liegt mit der Bahn etwa eine Stunde noerdlich von Brizzi. Die Jungs haben hier einen Job fuer knapp 3 Wochen bekommen und sind in ein Shared-House (eine WG) eingezogen. Ausser den 3 leben hier noch ca. 10 Asiaten, was die Stimmung sehr wild und aufregend macht. Lustig ist, wenn man beim Kochen mit chinesischen Tricks bereichert wird, in wiefern sich z.b. Zwiebeln schnell und praktisch in Stuecke schneiden lassen. :) Im moment wohne ich hier noch kostenfrei, weil der Vermieter, der ca. einmal die Woche vorbeischaut, noch nicht gemerkt hat, dass ich neu bin. Wenn ich Glueck habe, laeuft das auch noch die naechsten 1-2 Wochen so weiter. Dann bin ich ganz guenstig ueber die Runden gekommen! ;)

Gestern Abend waren Wouter, Alex und ich nochmal im Valley, der Partystrasse Brisbanes. Dort spielten We Are Scientist, eine Indie-Rock-Band von der Wouter ueberzeugt war, dass sie gut ist. Er hatte recht, das Konzert war echt klasse und wurde von der Vorband BlueJuice gut eingeleitet. War schoen, mal wieder auf ein Konzert zu gehen, und das Gefuehl der Musik zu spueren.Freitag muss ich dann auch nochmal nach Brizzi, weil ich klugerweise meine Bankkarte im Geldautomaten in Byron Bay hab stecken lassen. Also musste ich die Karte sperren und eine neue bestellen, die nach Brisbane geschickt wird. Dazu kam noch, dass ich in Byron meine Schuhe im Raum vergessen hab, was mich kurzerhand zum armen Besitzer von lediglich einem Paar Schuhe machte - meinen Flip-Flops. ...Man wird eben alt. ;)

Auch wenn der Beitrag jetzt voller turbulenter Probleme steckt, bin ich komischerweise immer noch sehr optimistisch gestimmt. Wahrscheinlich hab ich realisiert, dass meine Probleme eigentlich gar nicht so gross sind, wie sie im ersten Augenblick scheinen. Dabei faellt mir auch gleich wieder ein Zitat ein, mit dem ich meinen heutigen Blog-Eintrag beenden moechte:

"Wenn ein Problem gegen dich waere, hiesse es Anti-Blem."

Keep on rockin',

Freddy

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Kommentare (3)

  • (#1) raendl sagte am 09.10.08 um 16:02 Uhr:

    die probleme hören sich nach unserem guten alten scholle an. also in der hinsicht haste dich nicht geändert ^^

  • (#2) naddel ;) sagte am 17.11.08 um 18:28 Uhr:

    We Are Scientist... boah geil Eifersucht..... die sind sooo tolll das klingt ja alles echt traumhaft bei dir..... freu mich :)

  • (#3) John sagte am 10.02.09 um 09:25 Uhr:

    Na da bin ich ja erleichtert, hab von ner Agentur Bescheid bekommen dass es da wohl grad jobs gibt. Bin dann am 19.2.2009 in Caboolture (wie spricht man das eigentlich aus?)


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