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Scholles Blog

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Kanutour in Noosa

02.11.2008 | Bilder9 | Kommentare1 | Australien  - Noosa Heads, Queensland
"Be ready at 7.45!" - "AM?" - "Jep!". Nachdem uns Hanna von Tribaltravel die Uhrzeit fuer den Beginn des Kanutrips verkuendete mussten wir...

...erstmal schlucken, da wir uns in der letzten Woche doch etwas gehen gelassen haben. Jedenfalls schienen uns die gewohnten Zeiten wie "Morgens" (AM) nicht mehr gelaeufig zu sein.

Doch wir schafften es puenktlich am fruehen Backpackermorgen vorm Hostel zu stehen, wo auch schon der Bus fuer die Kanufahrt wartete. Es ging erstmal zu den anderen Hostels, um andere Teilnehmer abzuholen. Wir fuhren mit meinem Wagen hinterher, da der ja auch irgendwo gelassen werden will und da bot sich praktischerweise das Privatgrundstueck des Veranstalters an.

Es ging also erstmal ueber normale Wege und schliesslich ueber eine Schotterstrasse, bis wir zum Ausgangspunkt kamen, wo wir erstmal mit Tonnen, Zelten und anderem Equipment ausgestattet wurden. In die Tonnen stopften wir unsere Kleidungen und Kameras, damit diese beim Umkippen nicht nass werden, was sich spaeter als sehr nuetzlich herausstellte!

Nach einer kurzen Bootfahrt zum Information Centre in den Everglades, wo die Self-Guided Tour beginnen sollte, fanden wir gleich ein Kanu zu dritt und paddelten los.

Doch was war das? Eine gigantische Welle von 30cm kam uns von der Seite bedrohlich nahe und unser Kanu schwankte stark! Nochmal Glueck gehabt, denn wir konnten unsere Balance wiederfinden. So klopften wir uns gegenseitig auf die Schultern und dankten dem Schicksal, dass es uns nochmal verschonte und dabei bemerkten wir die zweite mindestens 35 cm hohe Taifun-Welle nicht, die mit atemberaubender Geschwindigkeit auf uns zukam. Und ZACK! erprobten wir auch gleich unsere wasserdichten Tonnen, indem wir unser Kanu einmal umflippten und die ganze Ladung in den Noosa River kippte!

Wir fandens dann aber auch irgendwie schon lustig! :) War naemlich nur Knietief, deswegen schnell wieder die Ladung rein und einen gemuetlichen Spaziergang machen, mit Boot and der Leine! ;)

Im Camp fanden wir einen Platz fuer unser Zelt und entfachten erstmal ein Feuer! Dieses taten wir auch am naechsten Tag, obwohl wir von anderen gewarnt wurden, dass der Ranger dafuer eine Geldstrafe in Hoehe von ein paar Hundert Dollarn ausstellen kann. Aber pfff... was ist denn ein Camp ohne LAgerfeuer? Also gabs trotzem eins!

Und so kamen in der Wildnis auch spaet nachts die verschiedenen Tierchen Australiens raus. Nicht nur grosse Kroeten, die einen auf dem Weg finster nach dem Motto "Du weisst genau was du getan hast!" anblickten und weghuepften, sondern auch grosse Tausendfuessler und ein Prachtexemplar von einer Python, die sich hinter einem Zelt am Pfahl abkuehlte. Real Australian Wildlife!

Der naechste Tag galt dem Marsch zum Sand Patch, einer riesigen Sandkuppel auf dem Gipfel eines Berges mitten in den Everglades. Es klingt vielleicht nicht besonders, doch als wir nach 6 km Marsch oben ankamen, war das schon ein seltsames Bild. Eine Wueste an einem sehr ungewohenlichen Platz! Schnell wurde diese zum Riesen-Sandkasten, wie die Bilder beweisen, hehe!

The River of Mirrors, so wird der Fluss auch genannt, macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Tagsueber und zur Daemmerung bilden die Pflanzen, der Fluss, der Himmel und die Sonne ein wunderschoenes Zusammenspiel und es macht Freude einfach nur mit dem Kanu in der gegend herumzutreiben und der Stroemung alle Macht zu geben.

Nach 3 Tagen waren wir froh, dass wir die Tour gemacht haben, da wir mal wieder Bewegung bekamen und sehr nette Menschen getroffen haben. So kamen drei hoellaendische Maedels anschliessend in unser Hostel Koalas und wir haben noch ein paar Tage zusammen am Strand abgehangen und ein paar Bierchen getrunken. Am Strand sahn wir dann noch einen Teil des Triathlons, als Menschen aller Altersklassen zum 1000m-Schwimmen ins Wasser am Main Beach stuermten. Von Kindern uber Jugendliche und Rentner waren viele vitale Sportbegeisterte dabei!

Gestern erprobte ich mich dann im Surfen. Ganz ohne Erwartungen leihten Wouter, Leo und ich uns also 3 Bretter vom Hostel aus und fuhren zum Tea Tree Bay. Leo, der eine Surfstunde hinter sich hatte, zeigte mir die Basics und nach ein paaar gescheiterten Versuchen kam ich dann in das wunderbare Gefuehl das erste mal zu stehen! Daraufhin wurden wr wagemutig und begaben uns zu einem anderen Surfbeach mit hoeheren Wellen, die unseren Anspruechen dann schon genuegten! Nebenbei gesagt wars ein FKK-Strand, also sahenwir ab undzu ein paar Menschen im Adamskostuem neben uns herschwimen, hehe.

Mein Koerper dankt mir die ganzen letzten Tage zwar nicht, doch es war echt klasse und ich freue mich schon aufs naechste mal surfen und jede Menge Action!
Heute gehts dann weiter und wir verlassen Noosa. Wohin, das steht noch nicht ganz fest, irgendwo Richtung Norden! Go with the Flow, sozusagen!

Keep on rockin'

Freddy

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Kommentare (1)

  • (#1) naddel ;) sagte am 17.11.08 um 18:44 Uhr:

    oh man die eifersucht steigt in mir auf ....ich sitz hier mit frostbeulen an den füßen...... wünsch dir noch viel spaß und bring nich so viele holländerinnen down under ;)


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