...Karmele und unser Guide auf uns. Noch zu erwaehnen ist vielleicht, dass wir nur zu zweit waren. Jeder von uns hatte ein eigenes Karmel und wir durften ganz alleine reiten. Wir wussten gar nicht, dass Karmele so freundliche Tiere sind. Nachdem wir ca. eine Stunde durch die Wueste geritten sind, umgeben von Unmengen von Sand und einigen Baeumen, kamen wir zu ein paar abgelegenden Doerfern, die wir auch besichtigen konnten. Die Leute dort waren total freundlich und haben uns mit Freude ihre Huetten gezeigt. Auch die Kinder rannten sofort auf uns zu und man konnte sehen, dass sie sich ueber diese Art von Abwechslung sehr freuten. Obwohl nicht viel in den Huetten zu sehen war, sind sie trotzdem nett und gepflegt. Anschliessend machten wir uns zu den Sandduenen auf. Waehrend wir uns in den Duenen austoben konnten, richtete unser Guide das Nachtlager her und fing mit den Vorbereitungen fuers Abendessen an. Gegen Abend schloss sich noch ein anderes amerikanisches Paearchen an, das mit uns zusammen zu Abend ass und den weiteren Abend verbrachte. Je dunkler es wurde, um so mehr Sterne kamen zum Vorschein. Wir haben noch nie zuvor so viele Sterne am Himmel gesehen. Um 23 Uhr konnten wir den Mondaufgang beobachten, wodurch es total hell wurde und die meisten Sterne dadurch verschwanden. Am naechten Tag sind wir relativ frueh wieder aufgestanden, fruehstueckten und machten uns auf den Heimweg. Durch das gelegendliche Rennen der Karmele, was sehr lustig war, sind unsere Pobacken jetzt ein wenig wund. Gegen Mittag erreichten wir wieder Jaisalmer und warten auf unseren Nachtzug nach Jaipur...
Die Bilder aus der Wüste sind ne Wucht. Prima, dass es Sebastian wieder besser geht.
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