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Elanor Action Danyia Visit

31.07.2010 | Bilder20 | Kommentare0 | Neuseeland  - Auckland
Alles klar. Als nächstes stand der Besuch bei der verrückten Australierin auf dem Plan, die wir in Ballina kennengelernt haben. Dieses Angebot mussten wir...

...einfach wahrnehmen. Eine ca. 3cm x 7cm große handgemalte Karte weißte uns den Weg.

Sind gegen Mittag dann tatsächlich in Elanor angekommen. Da wir uns bei Danyia aber noch nicht gemeldet hatten wollten wir nicht so dreist sein und einfach mit der Tür ins Haus fallen. Daher haben wir am Strand von Pines Beach geparkt und mit Daynia besprochen das wir am nächsten Tag vorbeikommen. Am Donnerstag haben wir uns dann mal wieder ins eisige Meer geschmissen, um nicht gleich am ersten Tag bei Daynia einen stinkenden Eindruck zu hinterlassen.

Da Daynia noch ein paar Sachen zu erledigen hatte haben wir bis ca. 3 Uhr in der der Bibliothek gewartet und das kostenlose Highspeed Internet genutzt. Wir haben uns dann mit Danyia beim KFC getroffen. Von dort hat sie uns dann zu Ihrem Haus gelotst. Die Spannung stieg, da wir ja keine Ahnung hatten ob uns jetzt da die chinesische Mafia erwartet oder was auch immer.

Das Haus machte einen ordentlichen Eindruck. Pool, Garten, Garage, ok schonmal kein Hinterhalt. Nach einer kleinen Hausführung machte Mow noch mit einem Rückwärtssalto das Rießentrampolin im Garten kaputt. Immer ärger mit diesem Mow.

Als wir dann so in der Küche standen kam auf einmal einer mit ner Ritterrüstung und nem Gewehr in der Hand zur Tür rein, es war Ihr Vater der uns zur Begrüßung erschrecken wollte. Da Danyias Vater Schauspieler ist bot er uns eine kleine Show.

Nachdem wir von der ganzen Familie herzlich in Empfang genommen wurden haben wir alle zusammen gegessen. Ist das ein komisches Gefühl man sitzt tausende Kilometer entfernt an einem Tisch mit irgendwelchen Australiern und esst eine thailändische Reispfanne. Danyia hat uns dann abends mitgenommen zu Ihrem Chorabend. Hätten wir mal vorher gewusst auf was wir uns da einlassen. Aber das Ganze hat sich doch als sehr lustig herausgestellt. Wir wurden gleich in den Chor integriert und konnten so unsere Sopranstimme unter Beweis stellen. Umzingelt von einem Haufen Frauen die vom Alter her alle meine Mutter sein könnten trällerten wir dann afrikanische Kirchengesänge. Das war echt eine witzige Erfahrung. Als Dankeschön für unseren Besuch gab es dann noch einen Ständchen eines deutschen Kirchenlieds. Gegen späten Abend haben wir dann im Wohnzimmer übernachtet und Mow im Kinderzimmer.

Am nächsten Morgen machten wir den Van und das Auto startklar zusammen mit den Großeltern. Surfbretter ins Auto und los gings zum Strand. Auf den Weg dorthin haben wir noch Daynia und Sarah abgeholt (Sarah war ebenfalls auf den Surftrip und ist ebenfalls so eine Spaßkanone wie Daynia) Am Strand gab es erst mal ein deftiges Frühstücksbarbecue ala Aussiart. Gestärkt haben wir uns auf den Weg zum nächsten Surfspot gemacht. Nach ein paar Einweisungen von Sarah & Daynia haben wir uns in die Wellen gestürzt. Dieses mal liefs schon besser als das letzte mal. Die Strömung war absolut krass. Man hat gefühlte Jahre gebraucht bis man sich als wieder rausgekämpf hat. Mow und ich haben sogar noch eine Partywave gesurft, yeah.

Irgendwer von uns ist auf die geniale Idee gekommen am Donnerstag das Abendessen für die Family zu kochen. Sozusagen als Dankeschön für die Gastfreundschaft. Schnitzel mit Kartoffelbrei, Päckchensoße mit Pilzen und Paprika. Herrlich. Von außen sah das wohl nicht so fachgerecht aus, da sich Sarah und Danyia köstlich amüsiert haben über uns. Aber die Teller waren alle leer am Schluss und so viel ich weiß sind auch noch alle am Leben.

Leider haben wir zu spät mit den Kochen angefangen und Daynia konnte erst nach Ihrer Africandance Gruppe ihr Essen genießen. Um 10 ist dann noch Sarah gekommen, haben dann alle zusammen Bowfinger geschaut. Adam ( Danyias Mann ) kam immer mal wieder vorbei und machte seine Scherze. Diese erreichten ihren Höhepunkt als Adam Oberkörper frei im Wohnzimmer Sumo ringte haha so ein witziger Vogel. Die Leute benehmen sich wie Teenager.

Der nächste Tag startete mit einem leckeren Frühstück am Pool. Danyia schenkte uns dann noch 6 Karten für X Factor, das ist die australische Ausgabe von "Deutschland sucht den Superstar". Unglaublich freundlich diese Leute.

Der Großvater gab uns noch 3 signierte Mormonenbibeln mit auf den Weg. Oh mein Gott! Ich habe halt mal genickt als ich sagte, dass ich das durchlese man will ja nicht unhöflich sein

Gegen Mittag haben wir uns dann aufgemacht zum Brisbane Entertainment Center. Dort haben wir von 4 bis 10:30 die X Factor Show als Zuschauer bestaunt. In der Jury saßen Ronan Keating, Natalie Imbrulia und noch 2 Aussi Guys. War schon Interessant die Produktion einer solchen Show mal Life zu erleben. Einige großartige Talente waren auch dabei. Nach der Hälfte der Show setzte mal ein bisschen die Müdigkeit ein, das war der Punkt wo ich zuhause wohl auf dem Sofa einschlafen würde. But Anyway das war nochmal ein cooles Erlebnis zum Abschluss unserer Reise. Abends sind wir dann an den bekannten Schlafplatz in Redcliff gefahren.

Viele Grüße

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