...flachen Pampa mit nur knapp 1m hohen Pflanzen, sind wir nun in Mitten Wälder, Bergen und Seen! Ja, es erinnert schon ein bisschen an die Schweiz!
Leider hielt die Freude über die veränderte Umgebung nicht lange an: in der Unterkunft angekommen, bemerkten wir, dass wir wohl in der Nacht ausgeraubt wurden... Bis anhin dachten wir, dass das Gepäck, welches wir unten im Gepäckfach aufgeben, sicher sei, weshalb wir das Geld, Kameras, PC und Natel jeweils dort versorgten. Doch wir hatten Glück im Unglück: Das ganze Bargeld (argentinische Pesos, chilenische Pesos und US Dollar), mein Natel und Christophs geliebtes Sackmesser waren weg. Die Kameras und die Kreditkarten haben sie nicht mitgenommen, obwohl sie direkt neben an lagen! Auch den PC, welcher zum Schutz in meine Jacke eingehüllt war, haben sie nicht mitgenommen.
Nach einem Tag Erholung, wir haben beide erhebliche Magenprobleme, konnten wir uns wieder aufraffen und gingen noch zu einem Aussichtspunkt. Die Umgebung ist wirklich toll! Vorallem eindrücklich ist auch die Vulkanasche: Immer wieder kommt eine ganze Wolke voller Asche (von Chile), welcher sich wie dicker Nebel verbreitet. Die Asche konnten wir vorallem in den Augen spüren.
Einen Tag verbrachten wir in El Bolson, einem Hippi- Dorf. Nach dem Marktbesuch, welcher viel Handwerksarbeiten anbot, verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag in einem Kafi. Gestern gings noch zum Abschluss zum River Raften: Mit 12 Argentiniern (wir waren die einzigen Ausländer) gings in 2 Booten über Stromschnellen hinunter. Nass wurde man spätestens bei einem Bad im kühlen Fluss. Wir durften sogar über kleinere Stromschnellen schwimmen! Zudem versuchten wir das Boot zu kentern, was uns auch gelang! Das ganze endete mit einem Asado! Das war ein wirklich cooles Abschlusserlebnis, bevor es nun weiter nach Chile (Puerto Montt) geht!
Verschiedenes
Da Bariloche als Schweiz von Argentinien gilt, gingen wir gestern Fondue essen! Mit Kirsch, einer kleinen Flasche Weisswein und viel Käse!
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