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Timovidos Blog

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15.12.2011 | Bilder30 | Kommentare0 | Thailand 
Vieles ausprobieren, Kontakte knüpfen, Netzwerken und Wäsche mit der Hand waschen. So fasse ich das letzte halbe Jahr zusammen. Im Detail sieht das so aus:

Das Ende von Mumu

Drei Monate habe ich in der schönen Galerie Mumu Arthouse gelebt und gearbeitet. Es war eine schöne Zeit mit drei Parties, Eröffnungsveranstaltungen für Kunstausstellungen, die ich mit Olivier organisiert habe. Dort kamen jeweils über 100 Gäste, interessante Leute, wie z.B. den Schweizer Filmemacher Urs oder die Deutsch-Peruanerin Carina, die hier seit über 20 Jahren lebt und eine Bio-Kaffe-Plantage hat. Detlev bekam leider gesundheitliche Probleme, ist heute wieder aber wieder gesund, jedoch immer noch in Deutschland. Mit einer reinen Kunstgalerie lässt sich kein Geld verdienen und Detlev hatte Probleme die Miete zu zahlen. Thais können dann sehr unfreundlich werden und Olivier durfte sogar mit zur Polizeiwache. Am Ende wurde das Finanzielle geregelt, aber ich und die drei burmesischen Jungs, die auch dort mithalfen, mussten zum 1.8. raus.

Mit Freunden aus Ayutthaya, die hier her zogen, habe ich mich dann in der Innenstadt nach einem Zimmer umgeschaut. Es gibt da eine ruhige Ecke mit kleinen Gassen, viel Grün und alten schönen Häusern, mit der ich schon länger geliebäugelt habe. Wir wurden fündig: Baan Oonjai, ein kleines, von einer Thailändischen Familie geführtes Guesthouse eröffnete gerade an dem Tag. Wir bekamen für die Einzimmer-Apartments einen Sonderpreis, weil wir die Ersten waren. Gute Lage, sauber, ruhig, Internet, billig, schön, perfekt.

Die Unicity-Sekte

Ich hatte von Tom, einem Thai erzählt, dessen Boss einen Englischlehrer haben will. Ich bekam den Job zum 1.8. 2-3 Stunden täglich privater Englischunterricht für ein ausgehandeltes Gehalt, das höher ist als an der Uni. Ich sollte außerdem über seine Arbeit lernen und ihn auf englische Reden vorbereiten. Ich wusste vorher schon, dass der Laden Unicity mit dem Schneeballsystem arbeitet. Beim Vorstellungsgespräch fragte der Boss nur, ob ich an Network Marketing interessiert sei und ich antwortete ihm \\\\\\\"vielleicht\\\\\\\". Ich durfte dann wie alle anderen Gehirnwäsche-Seminare besuchen, auf denen 20 Minuten über die Produkte geredet wird, eine Stunde Erfolgsgeschichten der Mitarbeiter präsentiert werden und dann hatten sie noch zwei Stunden für den schönsten Teil: sich selbst zu feiern. Ich durfte mir ein Buch reinziehen, in dem ein reicher Ami erklärt wie man ganz schnell reich wird (z.B. mit dem Network Marketing) und ich fasste es für den Unterricht zusammen. Meine Bemühungen zahlten sich jedoch nicht aus und er feuerte mich nach nur einem Monat. Ich vermute weil ich bei dem Laden nicht mitmachen wollte und weil ich nicht schwul bin. Ich bereue heute immer noch keins von beidem. Nur schade ums leicht verdiente Geld.

Suan Lahu Kaffee

Was also als nächstes tun? Ich fragte Carina, ob sie Hilfe braucht, um ihren Kaffee zu verkaufen. Ja, die braucht sie. Also besuche ich ihre Farm ein paar Mal und lerne etwas über den Kaffe. Er ist zu 100% Bio, es gibt Pflanzenschutzmittel aus Würmerpisse und Dünger aus Schweinekot. So richtig Bio-mäßig schmeckt er dann auch: Großartig, wie ich finde. Es ist eine schöne Farm, in den Bergen von Chiang Rai, 1,5 Autostunden von Chiang Mai entfernt, in einem Lahu-Dorf. Die Lahu sind eine von den sieben Bergvölkern in Thailand. Carina hat sie über viele Jahre studiert und ihre Doktorarbeit über sie geschrieben. Vor drei Jahren hatte sie die Chance eine Kaffeeplantage aufzukaufen. Die beiden Brüder Jakhadte und Lo-ue arbeiten mit ihr zusammen. Es sind bis jetzt 5000 Bäume und pro Jahr eine Ernte von 2 Tonnen grünen Bohnen, geröstet eine Tonne. Sie verkauft bis jetzt nur in Chiang Mai, hat aber ein Gesundheitszertifikat beantragt, so dass sie auch exportieren kann. Eine Spezialität ist der Civet-Kaffee. Civet ist ein Katzenähnliches Tier, dass die Kaffeekirschen frisst und ausscheidet. Durch die Enzyme im Darm soll er irgendeinen chemischen Prozess durchlaufen und dann besonders gut schmecken. Ich hab ihn noch nicht probiert.

Ab und zu kommen Besucher, die sich die Farm anschauen und etwas über die Lahu erfahren wollen. Ein anderes Projekt ist eine Bambusschule, in der jeden Sonntag 20 Kinder aus den umliegenden Dörfern über die Lahu Kultur und z.B. Heilpflanzen unterrichtet werden. Für dieses Projekt (Bau eines Spielplatzes und einer Küche) habe ich und mein Familie ja auch versucht Geld zu sammeln. Leider kam bis jetzt noch nichts an. Eine Freundin aus Österreich war schon erfolgreicher. Sie kommt im Januar an und wir wollen das Projekt zusammen machen. Wer also noch dazu beitragen will: es ist noch nicht zu spät ;)

Zum Kaffe-verkaufen kommt es am Ende doch nicht. Aber es ergibt sich etwas anderes, worüber ich weiter unten schreibe.

10 Tage Schweigen

Im September kam Jennie, eine Freundin aus Deutschland zum zweiten Mal zu Besuch, unter anderem um hier einen Thai-Massage-Kurs zu machen. Danach will sie zum Meditieren in den Tempel und weil ich das auch schon immer vor hatte komme ich mit. Wir suchen uns den Wat Rang Phoeng aus. Dort kann man 10-26 Tage die Vipassana Meditation machen. D.h. man steht um 4 Uhr morgens auf, hat nur Frühstück und Mittagessen und darf nicht sprechen. Dazwischen wird \\\\\\\"geübt\\\\\\\". Kein Internet, kein Fernsehen, kein Handy, keine Bücher. Nichts. Wir kaufen uns vorher weiße Kleidung und starten mit vier anderen Ausländern. Ein Englisch sprechender Mönch weist uns ein. Zuerst wird bewusst gegangen, in Zeitlupe und man sagt sich \\\\\\\"Rechts geht hier.\\\\\\\" und \\\\\\\"Links geht hier.\\\\\\\", um sein Bewusstsein immer wieder ins Hier und Jetzt zu bringen. Dann setzt man sich in den Schneidersitz und beobachtet nur seinen Atem und sagt sich \\\\\\\"Heben\\\\\\\" (der Bauchdecke) und \\\\\\\"Senken\\\\\\\". Beides jeweils für 15 Minuten, dann von vorn. Am ersten Tag nur 3 Stunden, später steigert man sich. Ich habe eine Mandelentzündung und glaube ich muss sterben oder werde verrückt und muss dann sterben. Worauf hatten wir uns eingelassen? Am zweiten Tag fünf Stunden, am dritten sieben. Ich komme auf 10, Jennie auf 13 Stunden am Tag. Eine Stunde gehen, eine Stunden Sitzen. Einmal am Tag bespricht man mit dem Obermönch wie es läuft und er gibt Anweisungen. Es gibt nämlich leichte Änderungen beim Gang und auch beim Beobachten des Atems. Ich motiviere mich selbst und sage mir: was dich nicht umbringt macht dich stärker! und: wenn ich das schaffe, schaffe ich alles! und: vielleicht kann ich es sogar irgendwann genießen!

Am dritten Tag sagt mir der Mönch zu meiner Überraschung ich soll es leicht und locker nehmen. Das tue ich und ich kann mich endlich entspannen. Die Hauptlehre ist: Akzeptiere alles was ist. Wenn man sich dagegen wehrt wird es nur schwerer. Man kann viele Dinge auf das Leben im Allgemeinen Übertragen. Am Abend kommt eine Ire zu mir und meint er kann nicht mehr, er glaubt er wird noch verrückt. Ich versuche ihn zu motivieren. Erfolglos. Am nächsten Morgen verlässt er uns.

Mir geht es immer besser. Ich kann es wirklich genießen! Diese herrliche Stille, ganz bei sich zu sein. Wir wandeln morgens im Zimmer und tagsüber und abends in der Bibliothekshalle und im Tempel. Ich konzentriere mich auf meine innere Balance, spüre, dass ich seit zwei Jahren mein rechtes, vom Motorradunfall mitgenommenes Bein nicht wie das linke belaste und komme immer mehr ins Gleichgewicht. Auch beim Sitzen. Viele Dinge passieren mit dem Bewusstsein. Beim Gehen habe ich manchmal das Gefühl jemand ziehe an meinem Kopf. Der Mönch meint dies hinge mit dem Luftelement zusammen. Ok. Am sechsten Tag habe ich meine kleine Erleuchtung: Alles wirkt wie scharf gestellt. Als wenn ein Schleier verwunden wäre und alles scharfkantig ist und leuchtet. Was für ein Gefühl! Es hält leider nur diesen Abend an. Aber Jennie und ich nehmen ganz viel aus dieser Erfahrung mit. Es passiert so viel mit einem, wenn man einfach nur man selbst ist und sich nicht mit äußeren Dingen oder seinen Gedanken ablenkt.

Am 10 Tag fahren wir zurück in die Stadt und kommen erst mal gar nicht klar mit den vielen Eindrücken und der Reizüberflutung. Wir gehen essen und den Rest des Tages verbringen damit das Essen zu verdauen. Daran waren unsere Mägen nicht mehr gewöhnt.

Zwei Wochen später treffe ich ein Deutsche, die mit uns angefangen hatte. Sie hat die 26 Tage durchgezogen. Die letzten drei Tage und Nächte durfte sie nicht schlafen sondern nur meditieren! Wow! Sie hat es geschafft. Wenn die 10 Tage schon so intensiv und bereichernd waren, wie sind dann erst 26? Ich will es irgendwann mal ausprobieren!

Childs Dream Film

Ich verbringe meine Zeit auch immer öfter mit Urs und seinem Thailändischen Freund Lek. Urs ist ein Filmemacher und hat hauptsächlich Werbefilme z.B. mit dem Tennisprofi Roger Federer gemacht. Lek ist ein Yogalehrer und lud mich ein es mal auszuprobieren. Anfangs ist es nicht leicht, macht mir aber wirklich Spaß. Der Deal ist, dass er mich kostenlos unterrichtet und ich für ihn eine Broschüre für seine Kurse schreibe.

Urs möchte über die Hilfsorganisation Childs Dream, mit Sitz hier in Chiang Mai, einen Dokumentarfilm drehen. Detlev hat mir auch davon erzählt und ich traf mich letztes Jahr mit Daniel, einem der beiden Gründer. Doch sie brauchten keinen weiteren Ausländer. Daniel war mit seinem Freund Marc einer der jüngsten Manager der UBS Bank in Seoul, Hong Kong und Singapur. Ihre Urlaube verbrachten sie mit dem Rucksack reisend in Asien, wo sie auch das Elend der armen Bevölkerung sahen. Schließlich gaben sie ihre steilen Karrieren auf, um Child Dream zu gründen. In acht Jahren haben sie mehr als 120 Projekte in Thailand, Burma, Laos und Kambodscha verwirklicht. Sie nutzen ihre Kontakte aus der Bankwelt von früher und bauen mit dem gespendeten Geld (über 3 Millionen US Dollar im Jahr!) hauptsächlich Schulen und unterstützen Krankenstation. Sie haben bis heute mehr als 30.000 Kindern eine Schulausbildung ermöglichst und mehr als 700 Leben gerettet! Ich bewundere sie für ihre Arbeit sehr!

Der Film behandelt hauptsächlich das Leben der beiden Gründer Marc und Daniel und Fragen wie:

Was bewegt zwei junge, erfolgreiche Magertypen, ihre Karriere an den Nägel zu hängen, Geld, Luxus und Macht abzuschwören und im Norden von Thailand ein Kinderhilfswerk zu gründen? Warum sind Marc Jenni und Daniel Siegfried aus ihrem „goldenen Käfig“ ausgebrochen? Hatten sie ganz einfach „genug“, war es die Suche nach einer „sinnvolleren“ Aufgabe? Oder waren vielleicht auch Schuldgefühle mit dabei, der Wunsch, etwas „wieder gut zu machen“? Was hat ihnen in ihrem bisherigen Leben gefehlt – und was gibt ihnen Child’s Dream heute, was sie früher vermisst haben?

Erst bat mich Urs das Skript auf Englisch zu übersetzen, dann fragte ich ihn, ob sie an einer Webseite nur für den Film mit making of und Blog interessiert sind. Grundsätzlich schon, doch erst mal muss der Film finanziert sein und der kostet natürlich eine ganze Stange Geld. Ich frage die reichen Leute die ich kenne, ob sie Interesse haben, doch hauptsächlich wegen den Überschwemmungen in Zentralthailand, wo jetzt die Spenden hingehen, habe ich kein Glück.

Kurztrip nach Taiwan

Auf Urs Geburtstagsfeier lerne ich Charles kennen. Ein Mann aus Hong Kong, Anfang 40, macht gerade eine einwöchige Entschlackungskur hier in Chiang Mai, mit Lek als Yogalehrer und ist - welch\\\\\\\' Überraschung - schwul. Wir unterhalten uns nett, er lädt mich am nächsten Abend zum Essen ein und weil ich nicht homo-phob bin gehe ich hin. Es sind noch zwei dicke Engländerinnen und sein persönlicher Trainer dabei. Langsam dämmert es mir wie reich er sein muss. Als er dann ein Flasche Wein für über 100 Euro bestellt bestätigt sich meine Annahme.

Dann lädt er mich sogar nach Taipeh in Taiwan ein. Ich frage ihn, ob ich kommen kann, obwohl ich kein Geld hab und nicht schwul bin. Ja, ist ok. Er bezahlt die Flüge und zwei Wochen später, im November fliege ich für eine Woche nach Taipeh. Sein Chauffeur holt mich vom Flughafen ab und eine Stunde später befinde ich mich in Charles Penthouse, im 28. Stock über den Dächern von (fast) allen anderen Gebäuden der 23 Millionen Einwohner Metropole. Seine Wohnung gleicht einem Raumschiff und schein nur aus Weiß, Schwarz, Glas und Spiegeln zu bestehen. Sein Assistent ist mit dabei und später kommen noch zwei Taiwaner hinzu. Gleich am ersten Abend gehen wir aus und es gab noch mehr von diesen Momenten, wo er seine Macht demonstrierte. Die Jungs tun alles für ihn. Ich finde alles sehr aufregend. Diesen verrückten Mann kennen- und verstehen zulernen und diese Stadt! Diese verrückte Stadt, wie im Film mit Leuchtreklame wo man nur hinschaut und alle möglichen Geräusche von allen Seiten. Wer in dieser Welt noch nicht verrückt ist, wird es spätestens hier :)

In der zweiten Nacht fahren wir spontan in die Berge zu den heißen Quellen. Was? Um 23 Uhr? Ja, um Mitternacht ist es brechend voll. Das liebt Charlie an Taipeh: mehrere Welten in einer und (wenn man das nötige Kleingeld hat) kann man alles was man sich nur wünscht zu jeder Zeit bekommen. Die nächsten Tage muss er wieder arbeiten.

Er ist Chef von www.apgworld.com und verkauft Werberechte an z.B. Rolex, Pepsi oder Mercedes Benz für Sportveranstaltungen wie Australian oder China Open. Es geht da natürlich um Millionen-Verträge.

Ich verbringe die letzten drei Tage mit einer Freundin von Charles und ihren Freunden. Wir fahren zu einem Tempel und der Heiler dort sieht einen nur in die Augen und weiß welchen Tee man braucht. Ich brauche Schlaf und soll früh ins Bett gehen. Recht hat er. Anschließend Qi-Gong Session. Dort treffen wir eine Nonne, mit der wir am nächsten Tag zu einem anderen Temple fahren, in den Bergen mit einem See, wie im Bilderbuch. Am Abend fahren wir zu anderen Freunden, Künstlern, die abgelegen in den Bergen wohnen. Wieder Teezeremonien und traditionelle Taiwanesische Musik. Schön die Kultur so nahe erleben zu dürfen.

Mit Charles hatte ich zwischendurch immer wieder sehr persönliche Gespräche, hauptsächlich über ihn. Ich denke er trägt viele Masken und lässt niemanden sein wahres Gesicht erkennen. Vielleicht weiß er selber nicht mehr wer er wirklich ist. Ist wohl sehr asiatisch dieses Thema. Wir reden z.B. über sein Geld und seine Macht und Karriere. Er musste Freunde und Familie für seinen Erfolg vernachlässigen. Ob er glücklich ist frage ich ihn. Er führe ein erfülltes Leben, aber nein, glücklich ist er nicht. Ich frage mich wie das funktioniert.

Am letzten Tag hat Charles Zeit um mit mir essen zu gehen. Ich wollte endlich mal mit ihm alleine sein, um ihn zu fragen, ob er den Childs Dream Film unterstützen will. Er zeigt kein wirkliches Interesse und außerdem habe er gerade gestern 100.000 Dollar an ein Kinderhilfsprojekt in Taipeh gespendet. Genau den Betrag, der noch für den Film fehlt! Schade, da kam ich wohl einen Tag zu spät. Wir haben dafür ein aufschlussreiches Gespräch über mich und meine Zukunftsvorstellungen, das mich weiter gebracht hat.

Trotzdem vielen Dank an Charles, es war eine aufregende Woche!

Besuch aus alten Tagen

Im November kam Marco, ein alter Freund aus dem Kindergarten und der Schule mit seiner Freundin Carmen nach Thailand. Wir verbrachten ein paar Tage hier zusammen in Chiang Mai, auch das Loy Kratong Fest, mit den fliegenden Laternen und den Bötchen, die man in den Fluss setzt. Es war schön mit ihnen und schön Marco nach knapp 20 Jahren mal wieder zu sehen!

Trip in die Berge

Urs Schwester kam mit Ihrem Mann zu Besuch und wir fuhren zu fünft in die Berge zu meinem geliebten My Dream Guesthouse, dass wir damals als Kirsche auf der Torte verkauft haben und wo ich auch mit meinen Eltern war. Ich war eine Art Reiseleiter für die Gruppe. Floßfahrt, Elefantenreiten, Bergvölker besuchen. Anschließend besuchen wir Carinas Farm.

Jobaussicht

Da Carinas Kaffee immer noch keinen Gewinn abwirft, will sie ab 2012 wieder arbeiten. Früher war sie Consultant, also Beraterin für verschieden Organisationen, wie z.B. die GTZ (Gemeinschaft für technische Zusammenarbeit). Sie hat als Projektmanagerin Seminare geleitet, wenn von einer Organisation ein neues Projekt, z.B. in Indonesien, nach dem Tsunami geplant wurde. Sie möchte mich als Co-Moderator mit aufstellen. Also lerne ich zur Zeit über das Log fr ame Approach, ein System, dass sie anwendet und sie wird mich darin unterrichten. Es ist interessant. Wir werden sehen.

Visum

Heute bin ich aus Laos zurückgekommen, wo ich ein neues Visum für Thailand beantragt habe. In Taiwan hatte ich keins bekommen, d.h. dann nur für 30 Tage bei Einreise und befürchtete wieder keins zu bekommen, weil ich hier schon über zwei Jahre bin und gearbeitet habe und sie sich wundern könnten, was ich hier mache. Taten sie aber nicht und ich bekam ein Double Entry Tourist Visa. 60 Tage, die man um 30 Tage verlängert, dann ausreist und das Gleiche noch mal. Macht zusammen bis zu 6 Monate! Super!

Pläne

Morgen kommt Henric, ein Freund aus Deutschland für drei Wochen zu Besuch. Wir werden hier im Norden zwei Wochen verbringen, mal in die Berge fahren und dann über Silvester eine Woche auf der Party-Insel Koh Phangan verbringen. Bin schon gespannt! Danach kommt die Österreicherin Klaudia an und wir bauen den Spielplatz. Ich werde weiter über Projektmanagement lernen. Der Childs Dream Film ist zu 80% finanziert und wird ab Februar gedreht! Nächste Woche treffe ich Urs und ich bin gespannt was er Neues, auch bezüglich der Webseite zu sagen hat.

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neues Jahr!

Vor Allem aber wünsche ich euch Gesundheit und dass ihr das Leben genießt!

Liebe Grüße!

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