...erst noch einen Abstecher auf die Banks Peninsula nach Akaroa gemacht. Von dort aus sind wir dann auf der Summit Road, die oben auf dem Krater des alten Vulkans entlang führt zurückgefahren und man hatte tolle Ausblicke auf die Halbinsel und das Meer außenrum.
Danach gings dann weiter Richtung Timaru, da Vanessa dort ihre neue Kamera kaufen wollte und die Stadt sowieso auf unserem Weg Richtung Lake Tekapo lag. Zwischendurch hätte uns dann auf dem Highway noch fast ein Reifenteil erschlagen, da dem LKW direkt vor mir der Reifen geplatzt ist und man durch die Staubwolke erstmal nichts mehr sehen konnte. Wir konnte aber ausweichen und hatten Glück, dass nichts passiert ist. In Timaru waren wir noch kurz einkaufen und sind dann bis Lake Tekapo durchgefahren und ins „Tailor-Made-Tekapo“-Backpackers eingecheckt. Lake Tekapo ist eine kleine schöne Stadt mitten in den Bergen und direkt am Lake Tekapo. Das Besondere am Lake Tekapo und auch den anderen Seen, die außenrum liegen, ist das extrem türkise Wasser, da irgendwelche Sedimente das Sonnenlicht reflektieren und das Wasser so leuchten lassen.
Nachdem wir eingecheckt sind, sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang an den See zur „Church of the Good Shepherd“ gefahren und haben uns dort den Sonnenuntergang angesehen, gleichzeitig ist dann noch der riesige Mond über den Bergen aufgegangen. :)
Am Dienstag sind wir die ca. 90km zum Mount Cook gefahren, vorbei am Lake Pukaki, der genauso wie Lake Tekapo türkis leuchtet und von dem man (normalerweise einen tollen Ausblick auf den Mount Cook, den höchsten Berg Neuseelands, hat. Allerdings hat man von dort aus schon gesehen, dass eine riesige Wolke über und um die Berge hängt und als wir in Mt. Cook Village angekommen sind haben wir vor Nebel und Regen wirklich fast nichts mehr sehen können. Da wir aber extra den Weg gefahren sind, haben wir dann beschlossen trotzdem den Track durch das Hooker Valley zu laufen. Vanessa, mit der ich immer noch reise, war natürlich mal wieder so schlau und hat sich weder eine warme, noch eine Regenjacke mitgenommen und musste sich dann im I-Site eine Art „Mülltüten-Regenjacke“ kaufen um nicht komplett nass zu werden. :D Der Walk war echt schön, nur die Aussicht auf Mt. Cook hat komplett gefehlt, da wir durch den Nebel leider nur den Fuß des höchsten Berges sehen konnten. Der Weg hat über zwei lange große Hängebrücken und an vielen Wasserfällen vorbei zum Hooker-Gletscher. In dem Gletschersee davor ist sogar ein großer und mehrere kleine Eisberge geschwommen. :) Durch den Wind haben wir uns dann wieder zurück zum Parkplatz gekämpft, wo das Wetter dann glücklicherweise schon wieder besser war und die Sonne rauskam. Haben dann beschlossen noch kurz an den „Blue Lakes“ in der Nähe des Tasman Glaciers vorbeizufahren, die waren aber eher grün als blau und haben eher an einen alten Tümpel erinnert…also haben wir uns dann auf den Weg zurück zum Hostel gemacht und konnten unterwegs sehen wie die Sonne hinter den Alpen untergeht.
Am Mittwoch waren wir vormittags noch auf Mount John, von dem aus man einen tollen Ausblick auf den Lake Tekapo hat. Auf dem Weg weiter nach Oamaru, unserem nächsten Ziel an der Ostküste, haben wir Mount Cook von Weitem dann doch noch gesehen, da das Wetter wieder besser war und haben noch die Maori Rock Arts angeschaut, alte Maori-Malereien auf Kalkfelsen.
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