Man fährt durch dichten Regenwald…links und rechts von der Straße kommen tausende Wasserfälle runter, wir haben sogar noch 2 wunderschöne Regenbögen gesehen. Irgendwann fährt man dann direkt an der Küste entlang, dort gibt es einen Strandabschnitt, an dem ganz viel Holz angeschwemmt ist und Leute die dort vorbeifahren halten alle an und suchen sich einen Stein, beschriften den und legen ihn zu dem Holz. Insgesamt liegen da bestimmt schon tausende bemalte und beschriebene Steine….da mussten Vanessa und ich uns natürlich auch verewigen =) Die Sandflies sind an der kompletten Westküste so schlimm wie noch nie…kaum sind wir irgendwo aus dem Auto ausgestiegen sind die blöden Stechviecher schon wie die Verrückten auf uns losgegangen. Ich verstehe immer noch nicht wie die Tiere, die nur so groß sind wie eine normale Obstfliege, es schaffen sogar DURCHS T-Shirt zu stechen! -.-
Am Abend sind wir in Franz Josef angekommen, das Dorf direkt am Franz Josef Glacier, einem der größten Gletscher Neuseelands. Wir haben ins „Montrose Backpackers“ eingecheckt und da es schon dunkel wurde haben wir uns nur noch was zum Essen gekocht und haben TV geschaut….anscheinend gibt es auch in NZ sowas wie „Dschungelcamp“, jedenfalls lief das da grad im Fernsehen^^
Am Freitag sind wir erst spät aus dem Bett gekommen (wie immer wenn wir nicht auschecken müssen :D ), haben gefrühstückt und sind dann zum Carpark vom Franz Josef Glacier gefahren. Dort sind wir auf einen kleinen Aussichtshügel gelaufen, von dem man den Gletscher von Weitem ansehen konnte, anschließend sind wir dann den etwas längeren Walkway direkt zum Gletscher gelaufen. Es ist wirklich faszinierend, dass man erst durch Regenwald läuft, dann an ganz vielen Wasserfällen vorbei und dann ist man am Gletscher. Ich glaube nirgends sonst, außer in Neuseeland, sind Berge, Gletscher, Regenwald und Meer so nahe beisammen… So lange haben wir für die Wanderung aber nicht gebraucht und wir hatten noch Zeit, also sind wir noch mal zu Peter’s Pool (mal wieder so ein Spiegelsee) gelaufen, waren an einer Swingbridge und sind dann wieder zurück zum Hostel gefahren. Abends haben wir dann „Into the Wild“ auf meinem kaputten Laptop angeschaut weil der schöne große Flatscreenfernseher vom Hostel irgendwie kaputt war. War aber ein toller Film! :)
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