...13 Millionen Einwohnerstadt Buenos Aires. Doch wir entschieden uns für die längere (ca. 2 Stunden), billigere (50 Cent) aber auch interessantere Fahrt!
Wir landeten in einem Hostel, wo wir uns ein wenig fehl am Platzt fühlten. Ausser uns waren alle sehr Nachtaktiv. Wenn wir schlafen gingen, stürtzten uns die anderen aus unserem Zimmer in Nachtleben. Das direkt unter uns statt fand. Und als wir in der Früh aufstanden kamen sie wieder zurück! Uns war es recht, so hatten wir das Zimmer in der Nacht für uns alleine!
Am ersten Abend wollte wir noch eine Runde um den Block drehen, und standen plötzlich auf der 9 de Julio! Dies ist breiteste (18 Spuren) und meistbefahrene Strasse der Innenstadt! Auf dem Kreisverkehr dieser Strasse steht ein berühmtes Wahrzeichen dieser Stadt! Der Obelisk des 9. Juli der als Zeichen der Unabbhängigkeit der Argentinier steht.
Am nächsten Tag bemerkten wir, dass unser Spanisch (wenn man es so nennen kann) mehr als nur schlecht war. Wir kommunizieren hauptsächlich mit Händen und Füßen!
Neue Stadt, neues Stadion! Auf gehts mit dem Bus nach La Boca. Eines der ärmsten aber auch zugleich fröhlichsten Viertel der Stadt. Die Hauptatraktion hier ist Caminito das bekannt ist für seine bunten Wellblechhütten. Auch bekannt für diese Gegend sind die Boca Juniors deren Stadion wir auch sehen mussten! Diego Maradona trafen wir auch, er wollte gegen Bares ein Foto mit uns machen. Natürlich war es nur ein Double der mit seiner Ähnlichkeit des Weltstars sein Geld verdient.
Wir machten uns zu Fuß auf den Weg den Rio del Plata zu sehen. Schlugen aber die falsche Richtung ein! Vorbei am Hafen, deren Mitarbeiter gerade einen lautstarken und verkehrslähmenden Streik durchführten. Da der Hafen ewig lang war beschlossen wir zur nächsten Bushaltestelle zu gehen und zurück zu fahren. Falsch gedacht! Es kam kein Bus also mit dem Taxi zurück in die Innenstadt.
Tango! Gehört zu Argentinien und muss man gesehen haben bekamen wir von vielen Seiten zu hören. So buchten wir einen Abend inklusive einer Tangostunde, Dinner und die große Show. Raus mit den besten Klamotten die unser Rucksack hergab und rein in den Bus der uns zum Tanzschuppen führte. Etwas nervös waren wir, aber den anderen Leuten ging es nicht anders. Doch es entwickelte sich sehr spassig und wir haben tatsächlich die Grundschritte gelernt und sogar ein Zertifikat erhalten. Das Dinner mit einheimischen Köstlichkeiten war sehr lecker, dann begann die große Show! Sie erzählte die Geschichte des Tangos und war die ersten zehn Minuten auch sehr beeindruckend. Aber leider nur 10 Minuten und sie dauerte aber sehr lange eineinhalb Stunden. Es war nicht unsere Musik. So versuchten wir die restliche Zeit mit argentinischen Rotwein zu verkürzen. Selber Tanzen macht einfach mehr Spass.
Da wir seit 2 Wochen Großstadtdschungel haben, freuen wir uns jetzt auf den Richtigen! Für uns Landeier etwas zu viel Stadt.
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