...abgeschossen werden. Das „unkontrollierte Abfeuern“ von privatem Feuerwerk ist hier nämlich streng untersagt. Es gibt aber auch eh nichts zu kaufen. Gegen 23.30 Uhr fing es mächtig an zu regnen. Es schüttete aus Gießkannen. Aus diesem Grund wurde wahrscheinlich das Feuerwerk auch schon um 23.50 Uhr gezündet, weil die wohl Schiss hatten, abzusaufen. Dann wäre die Raketenshow wortwörtlich ins Wasser gefallen. Glücklicherweise hatten wir noch ein trockenes Plätzchen gefunden, von dem wir gut schauen konnten. 10 Minuten maximales Geböller! Manchmal hat es ganz schön gerumst. Nebenbei haben wir selbstverständlich einheimisches „Tigerbeer“ aus der Dose gezischt.
Am chinesischen Neujahrstag, wollten wir uns den Botanischen Garten anschauen. Nach einer kurzen Fahrt mit der MRT trafen wir uns direkt vor den Toren der Pflanzen. Ein riesengroßer grüner Park voller Pflanzen aus den tropischen Wäldern wartete auf uns. Zum Glück war das Wetter nicht so heiß und die Sonne verdeckt von den Wolken. Hier in der Nähe des Äquators holt man sich sehr schnell einen Sonnenbrand. Deshalb heute reine Vorsichtmaßnahme: Sonnenschutzcreme mit nur LSF 45.
Unsere erste Station war der Orchideengarten zu der angeblich bereits über 20000 Arten gezählt wurden. Tolle exotische Blüten mit bunten Farben wurden nicht nur von uns abgelichtet. Ich habe jetzt so viele Blütenbilder wie nie zuvor. Aber eine schöner als die Andere. Teilweise wirken die Formen auf den Bildern gar nicht so richtig. Danach ging es in den Gingergarden. Am Eingang fiel mir gleich ein riesiger „Giant Cola“ Baum auf. Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass aus den Nüssen auch das gleichnamige Getränk veredelt wird. Zum ersten Mal habe ich dann Bananen live an einer Palme hängen sehen. Ja, es gibt Bananen die zur Ordnung der Ingwerartigen gehören. So auch die Zwergbanane. Auf alle Fälle sehr \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"interessant\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" zu sehen, wie und wo so etwas wächst. Anschließend ging es in den kleinen Bonsaigarden. Die kleinen Bäumchen im Topf waren aber nicht so ganz der Hit. Zwischendurch sind wir an dem sogenannten Schwanensee vorbei gekommen, aus dem auch Koi-Karpfen und Schildkröten ihre Köpfe aus dem Wasser streckten. Nach über drei Stunden hatten wir erst mal genug von der Pflanzenvielfalt.
Uns zog es erst in das „Swissotel“ und dann in die Arabische Straße. In dem Hotel soll am kommenden Donnerstag ein DJ aus Frankreich auflegen. Die Tickets kann man sich nur im Vorfeld vor Ort abholen. Abendkasse is nich. Das besondere an der Location ist der Helikopterlandeplatz auf dem Dach auf dem die Party stattfindet. Das ist im 71. Stock! Ich bin gespannt wie die Luft und die Aussicht dort oben sind. Einen kurzen Ausblick konnten wir heute schon aus dem 70. Stock genießen. Echt der Hammer mal (fast) die ganze Stadt von oben zusehen. Das wird hoffentlich ein fetter Abend! Auf dem Rückweg wollten wir dann noch was in der Arabischen Straße essen. Alle Assistenten sind offen für neue und ungewohnte Spezialitäten. Heute eben mal Arabisch. Die Imbissbuden waren voll. Wir fanden noch einen freien Tisch, direkt an einer Ampel. Die Leute schauten uns während des Wartens an der Fußgängerampel quasi auf die Teller. Nachdem die Köstlichkeiten probiert und ausgetauscht waren, kamen wir noch an einem Megastore für fast alles vorbei. Das „Mustafa Center“ hat 4 Etagen und besteht insgesamt aus 4 Gebäuden mit Elektro, Kleidung, Lebensmittel…usw. Das wollten wir uns dann lieber ein anderes Mal reinziehen.
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