...billiger. Wir kommen um ca. 3.00 dort an, es muß ein neu gebauter Flughafen sein alles ist funkelnagelneu und absolut menschenleer. Nur in der Bäckerei werden emsig die Regale gefüllt.
Anika und ich machen es uns auf einer Bank gemütlich, es ist kalt hier. Nach etwa 1 1/2 Std. gehen wir zum Gate, langsam erwacht der Flughafen und mehr und mehr Geschäftsleute füllen die Bänke an unserem Gate. Kurzer Flug nach Frankfurt von wo es nach 2 Std.weiter mit der Lurthansa nach Accra geht. Auch in dieser Maschine ist es brrr. kalt. Was vielleicht auch der Grund ist für unsere Nachbarn in der Fensterreihe alle Spirituosen die es an Bord gibt durchzuprobieren.
Immer noch durchgefroren steigen wir in Accra aus dem Flieger, gehen durch den Zoll, wo sich keiner für den Nachweis über die vorgeschriebene Gelbfieberimpfung interessiert. Noch schnell eine Simkarte kaufen und raus aus dem Flughafen. Draußen spürt man sofort die tropische Luftfeuchtigkeit und die Hitze die zwar ungewohnt aber gut zu ertragen ist.
WIr werden abgeholt, es ist Ivan der Sohn unserer Gastfamilie. Es folgt eine sehr herzliche Begrüßung. Anika freut sich riesig wieder da zu sein und Ivan zu sehen. Jetzt gehts im Taxi zu unserem Guest House, ich glaube es heißt Crown Prince oder so ähnlich. Die Fahrt geht durch überraschend saubere Straßen vorbei an blühenden Sträuchern zu unserer Unterkunft.
Dort laden wir schnell das lästige Gepäck ab und gehen noch zusammen mit Ivan irgend wo in der Nähe was trinken. Auf dem Weg dorthin rufen uns schon einige Leute "Obruni akwaaba" entgegen was soviel heißt wie, ihr Weißen seid willkommen. Es ist schon verrückt, überall strahlende Gesichter die uns willkommen heißen. Nach einem kühken Malt ( Malzbier) gehts zurück und ab ins Bett, puh ich bin müde.
tschau bis zum nächsten Blog
Ute