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Hey! |
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| Erstellt: 09.03.2010 - 18:47 Uhr | |
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Ich werde mal diese Diskussion eröffnen. Eine Frage die mich brennend interessiert ist: "Seit ihr schon im Ausland geritten?" In welchem Zustand waren die Pferde (Ernährung, Pflege usw.)? |
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| Erstellt: 20.03.2010 - 13:11 Uhr | |
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Hallo zusammen Ich bin auch schon öfters im Ausland geritten. In Südafrika, in der Mongolei, in Irland, in Ungarn, auf Santorini (Griechenland).... Mir ist der Gesundheitszustand der Pferde auch immer sehr wichtig. In Ägypten würde ich zum Beispiel nie auf ein Pferd oder in eine Kutsche sitzen - die Pferde dort waren alle extrem dünn und hatten oft auch offene Wunden. Die Besitzer reagierten aber relativ aggressiv wenn ich sie darauf aufmerksam machte. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Pferde nirgends so gut ausgebildet waren wie die Pferde die ich hier in der Schweiz geritten habe. Meistens fehlen den Besitzern einfach die notwendigen Kenntnisse. Bei einem Austitt in Santorini zum Beispiel konnte der Führer mit seinem Pferd nicht mal im Schritt reiten - sein Pferd tänzelte andauernd nervös herum. Auf dem Rückweg hatte ich und der Führer dann ziemlich grosse Mühe unsere Pferde zu halten - wenn ich die Zügel freigegeben hätte wäre ich wohl im Galopp zum Stall zurückgekehrt. Ich finde es aber ziemlich unverantwortlich wenn ein Touristenführer sein eigenes Pferd nicht mal unter Kontrolle hat - er kann ja den Touris dann nicht helfen, wenn sie Probleme mit dem ihnen zugeteilen Pferden haben. Der Führer hat mir auch erzählt wie sehr ihn die Touristinnen nerven, die regelmässig zu heulen beginnen, weil sie die Pferde auf dem Rückweg nicht halten können... Besonders toll waren die beiden Tagesritte die ich in der Mongolei gemacht haben. Die Pferde dort leben in freier Natur (es gibt dort keine Zäune) und wir konnten immer erst relativ spät los weil der Führer am Morgen zuerst die Pferde suchen gehen musste. Am ersten Tag gings einem gefrorenen See entlang und am zweiten Tag gings auf einen Berg hinauf von wo wir eine traumhafte Aussicht hatten. Der Sattel war jedoch der unbequemste auf dem ich je gesessen bin und hinterlies auch Spuren :-) |
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| Erstellt: 09.05.2010 - 11:14 Uhr | |
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@Weltenbummlerin: Deine Mongolei-Ritte hören sich ja echt saustark an! Das wär auch schon lange mal mein Traum, ein Reiterurlaub in der Mongolei. Durch die weite Steppe gallopieren und vergorene Stutenmilch trinken (oder was war das noch gleich?) ;-) und in der Jurte übernachten. Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig mit Tagesritten im Urlaub. Hab da auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Weniger dass es den Pferden irgendwie mies ging, die haben zumindest optisch einen guten gesunden Eindruck gemacht. Aber diese Pferde gehen meistens jeden Tag ein und den selben Weg, die könnte man vermutlich auch ohne Reiter losschicken und sie würden exakt die selbe Runde laufen, an immer den selben Stellen Traben. Das ist vielleicht nicht schlecht für absolute Reitanfänger, aber als erfahrener Reiter fühlt man sich lediglich als Passagier ohne jegliche Möglichkeit auf das Pferd einzuwirken und das macht nicht wirklich Spaß! In meinem letzten Urlaub in Costa Rica hab ich mich mal wieder gewagt einen Ausritt zu machen (im Rincón de la Vieja Nationalpark). Das war echt ok. Das Pferd hat den Weg zwar auch gekannt, aber ich konnte zumindest ein wenig Einfluss nehmen. Aber der Sattel war brutal! Ich denke allgemein kann man sagen, die Costa Ricaner verstehen was von Pferden, sie lieben sie und behandeln sie auch gut. Es wird überwiegend gebisslos geritten. Aber wirklich zimperlich wird mit den Pferden auch nicht umgegangen. Die müssen halt wirklich was leisten und sind nicht so verweichlicht als unsere Pferde! |
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