...würde ich die höchsten Berge der Welt sehen und meinen Körper bis auf 6000 m hochschinden, aber was macht "man" nicht alles in den Ferien :-)....
Nach der Ankunft in Kathmandu gings mit der "Yeti Airlines"-Maschine am Folgetag gleich weiter nach Lukla zum Startpunkt des Trekking....gleich im 1. Moment wurde klar, dass ich in den nächsten Tagen wohl eine ganz andere Welt ohne Fahrräder, Motorräder, Autos und wenig Handy- und Internetempfang auskommen werde....aber das habe ich ja alles zuhause...
Die ersten 2-3 Tage im Flachland (zwischen 2500 und 3500 Meter) dienten zur 1. Angewöhnung an steinige Wege, Hängebrücken und vorallem tauchten schon bald die ersten 6000er-Berge auf...In Namche Bazar (der Sherpa-Hauptstadt, wo ein gewisser Hermann Helmers sogar eine "German Bakery" aufgemacht hat) gings dann richtig los...
Zunächst mal nach Khumjung, wo Sir Edmund Hillary (der 1. Mann auf dem Everest) eine Schule aufgemacht hat, denn Bildung ist nun mal alles....
Da jeder 08/15-Tourist auf direktem Weg das Khumbu-Tal (oder auf "Everest Highway" genannt) bis zum Everest Base Camp hochwandert, war ich froh, die nächsten Tage im Gokyo-Tal zu verbringen...in einzelnen Schritten gings von 3500 auf 4000, 4500 bis auf 4800 Meter (Gokyo) hoch. Leider ist Nepal nicht flach, sondern ein ständiges Auf und Ab, aber sicherlich nicht geradeaus....
Der 1. Höhepunkt war der Gokyo-Ri (5350m), der einem nach einem anstrengenden Aufstieg mit einem 360°-Panorama (u.a. auf die Achttausender Cho Oyu, Mt. Everest, Lhotse und Makalu) belohnt....einfach nur WOW!!
Nach der Überquerung des Ngozumba-Gletscher gings schon wieder hinauf....über den Cho-La Pass (5300), der mit einer Steigung bis 60 Grad aufwartet...und natürlich gehts auch immer wieder herunter...
Und dann war es nun soweit....der "Everest Highway"....viele Inder, Amerikaner und Japaner kämpfen sich herauf, um das Everest Base Camp von der To-do-Liste zu streichen und der Eine oder Andere überschätzt auch seine Fähigkeiten....geht ja auch dort auf 5300m hoch...
Als Alternative zum Base Camp ist auch der Kala Pattar (5600m) möglich....und hey, eine bessere Aussicht auf den Mt. Everest gibts wohl nirgends...
Nun den Highway wieder runter....und links weg ins Imja-Tal....denn unser Reiseprogramm hatte noch die Option "Island Peak" (6189m)....Leider haben meine Steigeisen nicht den ganzen Weg mitgemacht und ich musste bei 5950m aufgeben....technischer k.o. sozusagen....
Das Schlmmste an Trekkings ist jeweils die Rückkehr an den Ausgangsort....alles bergab und nicht mehr viel Neues in der Natur....
Immerhin standen am Schluss noch 2 Tage Kathmandu an......
aber hey, mit Text lässt sich dieser Flecken Erde einfach nicht beschreiben....also schaut Euch meine Pics an....viel Vergnügen!
Gigantische Fotos! :-) Ich wollte auch immer mal nach Nepal!!
Hey Anna.
Die Gerl Chrissi hat mir deinen Block geschickt, weil ich mich auch für freiwillige Arbeit in Afrika interessiere.
Da hab ich gesehn, dass du gerade in Nepal bist.
Da war ich vor 5 Monaten auch und habe genau die gleiche Trekkingtour wie du gemacht *gg*.
Wie findest du Nepal? Ich finde, es ist unglaublich, faszinierend, aber auch erschreckend.
ich hab jetzt noch net alles gelesen, warst du auch in Tengboche? Also da gabs auch eine deutsche bäckerei und es hat auch total gut gerochen, aber mit den zimtrollen hättest du jemanden erschlagen können^^, drum hab ich die in namche gleich ausgelassen^^.
Mit welcher Organisation warst du denn in Afrika?
Also ich wünsch dir noch eine wunderschöne Zeit in Nepal, ich bin schon wieder seit 5 monaten zu Hause, aber ich muss so oft dran denken, ich finde, es verändert schon einiges an der eigenen denkweise.
liebe grüße, Steffi
Hallo,
Ich bin total angetan vom Gokyo-Trekking. Würdest Du mir empfehlen, dieses zu zweit auf eigene Faust oder in einer grösseren Gruppe zu machen?
Danke für Dein Feedback.
Harry
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